Atommüll und Endlagerung in der Evangelischen Akademie Loccum

P1050967Wie geht das mit der Endlagerung von hochradioaktivem Atommüll, welche Probleme gibt es mit der Zwischenlagerung dieser Abfälle und wer zahlt das? Das waren einige der Fragen, die vom 3. bis 5. Juni 2016 bei der Tagung in der evangelischen Akademie Loccum kritisch von unterschiedlichen Blickwinkeln debattiert wurden. (Die Präsentationen werden demnächst von der Akademie veröffentlicht). Deutlich wurde auf der von Monika Müller organisierten Tagung, dass nicht nur die Endlagersuche – und wie man sie macht – von Bedeutung ist. Weil diese Suche länger als bislang behauptet dauern wird, kommt eine immer größere Bedeutung auch der Zwischenlagerung zu. Dieses Thema müsse jetzt (sofort) auch in einem breiten öffentlichen Raum auf die Tagesordnung, so eines der Ergebnisse aus den Diskussionen mit rund 90 TeilnehmerInnen in Loccum. (Viele der einschlägigen Anti-Atom-Gruppen aus der Atommüllkonferenz hatten aufgrund ihrer Kritik an der „Endlager“-Kommission abgelehnt, an der Tagung teilzunehmen.)

Hier Fotos der ReferentInnen, die auf der Tagung mit ihren Beiträgen für den Input in die jeweiligen Debatten sorgten. Für alle Fotos gilt bei einer nicht-kommerziellen Verwendung im Internet: Foto: Dirk Seifert/umweltFAIRaendern.de (alles andere auf Anfrage)

Atomlobby auf dem Weg nach Hamburg

JahrestagungKerntechnik2015Berlin-UweHiksch
Die Atomlobby kommt zu ihrer „Jahrestagung Kerntechnik“ im Mai nach Hamburg. In der Vergangenheit war das in vielen Städten, wo diese Tagungen stattfanden, Anlass für Proteste der Anti-Atom-Bewegung, wie hier zuletzt 2015 in Berlin. Foto: Uwe Hiksch

Die Atomlobby ist auf dem Weg nach Hamburg. Vom 10. – 12. Mai 2016 wird sie im Congress Centrum ihre alljährliche Hauptversammlung samt Fachveranstaltung durchführen, die sogenannte Jahrestagung Kerntechnik. Auf dieser Veranstaltung versammelt sich gern ein internationales Who-Is-Who der Atombranche. Organisiert wird das vom gemeinnützigen „Deutschen Atomforum e. V.“ (DAtF) und der „Kerntechnischen Gesellschaft e. V.“ (KTG). Für schlappe 1220 Euro darf man sich regulär als TeilnehmerIn anmelden. Rauf und runter debattieren die Atomfreaks technische aber auch politische und wirtschaftliche Themen über die internationale Gegenwart und Zukunft der Atomenergie. „Atomlobby auf dem Weg nach Hamburg“ weiterlesen

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