Forschungsreaktoren und AKW – Was passiert mit den Atomanlagen in Geesthacht?

Was wird aus dem AKW Krümmel? Vattenfall schweigt weiter. Foto: Dirk Seifert

Während die Betreiber der ehemaligen Atomforschungsreaktoren der GKSS, heute HZG in einem Dialog mit den AnwohnerInnen über den Rückbau der Anlagen diskutieren, schweigt Vattenfall weiter darüber, was mit dem benachbarten AKW Krümmel geschehen soll. Bis heute ist nicht bekannt, wie Vattenfall die Stilllegung des Reaktors betreiben will.

Im Neuen Deutschland führte Dieter Hanisch ein Interview mit Katrin Menzel-Pajuelo (37), Sprecherin der Elterninitiative Geesthacht.

Der Landtag in Kiel hat beschlossen, Druck auf Vattenfall zu machen, damit der Atomkonzern nun endlich sagt, was er tun will. Dazu soll eine Atomgesetzänderung auf den Weg gebracht werden. Die neue Landesregierung in Schleswig-Holstein will die bisherige Möglichkeit für die Stilllegung, den sog. “Sicheren Einschluss” des Reaktors, verbieten lassen.

Rückbau oder Einschluss? Im Strahlentelex (PDF) vom November 2011 findet sich ein ausführlicher Artikel von Wolfgang Neumann (INTAC), in dem er über die grundsätzlichen Fragen einen Überblick gibt, aber auch zu derzeit laufenden Stilllegungsverfahren konkrete Hinweise gibt. (eine gekürzte Fassung gibt es hier als PDF).

Siehe auch hier zum Atommülllager Schacht Konrad.

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