Volksentscheid Energienetze Hamburg: Die Mächtigen fühlen sich sehr bedroht.

P1020944Da fühlen sich welche in ihren Grundfesten bedroht! Der Volksentscheid über die Hamburger Energienetze, bei dem Vattenfall und E.on einen relevanten Teil ihrer Geschäftsfelder per Bürgervotum verlieren könnten und der ein großer Schritt für eine demokratische Energiewende darstellt, wird immer mehr zu einer Machtfrage.

Jetzt steigen gleich zahlreiche Kapitalverbände und wirtschaftliche Instressenvertretungen in den Ring und mobilisieren gegen den Volksentscheid „Unser Hamburg – Unser Netz„, gegen ein breites Bürgerbünis aus Umweltorganisationen, Kirchen, Verbraucherzentrale, Mietervereinen, Verbänden aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und sozialen Einrichtungen.

Das Abendblatt berichtet heute über das Bündnis der Funktionäre: Vorne weg die Handelskammer und der Industrieverband Hamburg, außerdem „gehören der Norddeutsche Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung (AGA), der Bund der Steuerzahler, der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, der Grundeigentümerverband Hamburg, die Handwerkskammer, der Hanseatische Ingenieurs Club,  der Verband der Metall- und Elektroindustrie (Nordmetall), der Unternehmensverband Hafen Hamburg sowie die Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein (UV Nord)“ und sogar die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie zu dem Bündnis „Nein zum Netzkauf“. Am Freitag will dieser Club der Wirtschafts- und Finanzverbände mit einer Pressekonferenz klar machen: Das Bürgerbündnis für den Volksentscheid ist eine Gefahr für die Wirtschaft. Interessant wäre nur die Frage: Gehen auch die Lichter aus?

Sie alle stellen sich hinter Vattenfall und E.on und hinter Olaf Scholz (SPD). Spätestens dieses Bündnis der Wirtschafts(nahen)-Verbände und sorry – Pfeffersäcke – macht klar, dass es in der Auseinandersetzung um die Energiewende und den Volksentscheid für die Rekommunalisierung um erheblich mehr geht, als um Rohre und Kabel. Mit diesem Slogan versucht die SPD-Spitze um Bürgermeister Scholz und SPD-Fraktionschef Dressel seit Monaten das Bürger-Bündnis für den Volksentscheid lächerlich zu machen.

Und dafür muss man die geballte Wirtschaftselite der Hansestadt an den Start schicken? Die Angst sitzt offenbar tief: Wo kommen wir hin, wenn die BürgerInnen künftig Konzerne abwählen dürften?

Wie kaum eine andere Branche haben die Energiekonzerne mit ihrer beispiellosen Arroganz und Abzockerei den Zorn des Volkes auf sich gezogen. Allen voran Vattenfall. Zurecht sind die BürgerInnen sauer!

Mit kaum einer anderen Branche als den Energiekonzernen sind die politischen Spitzen im Land mehr verfilzt. Das spüren die Menschen und deshalb ist der Volksentscheid „Unser Hamburg – unser Netz“ auch von so einschneidender Bedeutung. Die Bosse der Verbände und die Spitzen der Parteien ahnen: Der Filz mit den Energiekonzernen und deren Arroganz könnte in Hamburg dazu führen, dass Vattenfall und E.on vom Volk die Rechnung präsentiert bekommen und abgewählt werden.

Was für ein absurdes Bündnis geht da für die SPD-Führung an den Start? Der größere Teil der Verbände hat sich selbst gegen die Minderheitsbeteiligung von 25,1 Prozent den Vattenfall- und E.on-Netzen ausgesprochen und die SPD dafür kritisiert. Nachdem die SPD nun in der Mega-Koalition mit CDU und FDP gegen das Bürger-Bündnis für den Volksentscheid gemeinsame Sache macht, holt sie sich nun auch noch die Elite der Wirtschafts- und Finanzverbände ins Boot. Verbände, die mit Bürgerbeteiligung, mit gerechten und fairen Löhnen, mit Umwelt- und Klimaschutz oder Verbraucherrechten absolut gar nichts zu tun haben.

In Zeiten, wo über mehr Bürgerbeteiligung, über Politikverdruss und sinkenden Wahlbeteiligungen lamentiert wird, über Stuttgart21, Elbphilarmonie und Berliner Flughafen debattiert wird, scheint sich die SPD zu entscheiden: Gegen mehr Demokratie und gegen Bürgerbeteiligung!

Was die SPD in Hamburg mobilisiert, ist die längst vergangen geglaubte Politik der 70er Jahre, der Zeiten, wo „die da Oben“ gegen „die da Unten“ aktiv waren: Gegen die aufkommende Anti-Atom- und die Bürgerbewegung setzten sie auf die Mobilisierung der alten Mächte: Industrie, Politik und Gewerkschaften mobilisierten 1977 Pro-Atom die Beschäftigten der Atomkonzerne zu einer Demonstration ins Fußballstadion von Dortmund. Die SPD „spaltete“ sich in bestimmter Weise, die Grünen entstanden! Der Atomkonflikt dauert mehr als 30 Jahre!

Viele Jahre später war die SPD mit ihrer Agenda21 erneut für eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft zugunsten wirtschaftlicher Industrieinteressen verantwortlich. Der Abbau der sozialen Sicherungssysteme – besser bekannt als HartzIV – spaltete die SPD ein weiteres Mal die Gesellschaft: Die LINKE entstand.

Und nun? Nach Fukushima? Nach Stuttgart21? Nach Agenda 21 und HartzIV? Im Angesicht eines massiven Umbruchs, Energiewende genannt? Im Angesicht einer massiven globalen Wirtschafts- und Finanzkrise? Die SPD mobilisiert erneut gegen  Bürgerbewegungen, gegen Umweltverbände, Verbraucherinitiativen und Mietervereine und gegen Menschen, die mehr demokratische Mitbestimmung verlangen und die es satt haben, dass Großkonzerne weiter in Klimakatastrophe und Atomrisiken investieren und Gewinne privatisieren und die Lasten den Menschen und der Gesellschaft aufbürden.

Mag sein, dass man damit eine nächste Wahl gewinnt (sorry, ein Scherz!). Aber mit Volkspartei hat das nicht mehr viel zu tun. Und wie lange, will die SPD Basis dazu noch schweigen?

 

 

Vattenfall-Krise: Gespräche mit Landesregierung und Statements, die nicht beruhigen können

Nur noch auf "absehbare Zeit" im Eigentum von Vattenfall - Braunkohletagebau. Foto: Dirk Seifert
Nur noch auf „absehbare Zeit“ im Eigentum von Vattenfall – Braunkohletagebau. Foto: Dirk Seifert

„Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers hat an das Unternehmen Vattenfall appelliert, „durch eine transparente Informationspolitik dafür zu sorgen, dass für Spekulationen kein Raum bleibt““. So zitiert Niederlausitz Aktuell den Brandenburger Minister nach einem Gespräch mit der Geschäftsführung des angeschlagenen Vattenfall-Konzerns.

Laut dem Bericht, teilte Christoffers mit: „Es ist vom Unternehmen Vattenfall versichert worden, dass es über die öffentlich kommunizierte Aufteilung des Konzerns in die Unternehmenseinheiten Skandinavien und Kontinentaleuropa/Großbritannien bisher keinerlei weitere strategische Entscheidungen zur Unternehmensstruktur gebe, sagte Christoffers. Vertreter der Konzernleitung hätten betont, dass auf absehbare Zeit weder Entscheidungen bevorstünden, Unternehmensteile zu veräußern, noch werde derzeit mit potenziellen Partnern verhandelt. Vattenfall stehe weiter zu seiner Verantwortung für die Region.“

In ähnlicher Weise hat sich auch Vattenfall-Chef Hatakka nach einem Treffen mit Sigmar Gabriel (SPD) geäußert. Die Berliner Morgenpost berichtet: „Vattenfall bleibt auf absehbare Zeit Eigentümer seiner kontinentaleuropäischen Aktivitäten“, sagt Tuomo Hatakka. Der Finne beim schwedischen Konzern vermag das auch zu begründen. Deutschland brauche die Braunkohle noch länger für die Grundlast seiner Stromversorgung. Die ist besonders gefragt in Zeiten, in denen die stärkste Industrienation Europas zunehmend auf Wind- und Solarstrom umstellt. Der schwankt je nach Jahreszeit und Wetter und ist für die Grundlast nicht geeignet.“

Die Zeitung kommt aber auch selbst zu dem Fazit: „Eine Standortgarantie ist das nicht“ und titelt „Vattenfall bleibt – vorerst“. Was bedeutet es, wenn Hatakka von „absehbare Zeit“ spricht? Bei der für die Braunkohle von Vattenfall zuständigen Gewerkschaft IG BCE wird davon ausgegangen, dass sich Vattenfall bis Ende 2014 aus der Lausitz zurück ziehen wird. Siehe hier: Vattenfall Deutschland zerfällt: Verkauf der Braunkohle-Sparte bis Ende 2014.

Wenn Hatakka davon spricht, dass die Braunkohle für Deutschland weiter wichtig sei, spricht er nicht davon, dass Vattenfall diese auch weiter betreibt.

Auffällig ist: Vattenfall selbst, aber auch die Landesregierung in Brandenburg und die zuständige Gewerkschaft IG BCE sprechen gemeinsam schon deutlich darüber, dass die Braunkohle auch ohne Vattenfall weiter gehen wird. Der innere Abschied wird hier offenbar schon betrieben.

Vattenfall muss jetzt auf Beruhigung der Lage setzen und den Eindruck erzeugen, als habe man alles im Griff – trotz der mehr als drei Milliarden Euro Verlust-Abschreibungen, die das Unternehmen vor wenigen Wochen vorgenommen hat. Will Vattenfall den Ausstieg aus Deutschland nicht mit weiteren Verlusten bezahlen, dann muss der Konzern nun als gut aufgestellter Player erscheinen und die Sache in Ruhe angehen.

Bereits im Frühjahr hatte Vattenfall den Verkauf eines Kohlekraftwerks in der Nähe von Leipzig angekündigt und vor wenigen Tagen auch den Verkauf seiner Anteile am AKW Brokdorf. Erst – kleinere – Schritte, die in Richtung Ausstieg aus dem Stromgeschäft in Deutschland deuten.

Siehe auch: Vattenfall sucht Investoren für Komplettübernahme des Deutschland-Geschäfts

Vattenfall-Chef über Solarenergie-Ausbau: „Wir haben ein Monster auf die Beine gebracht“

Solaranlagen sind für Vattenfall "Monster". Foto: Dirk Seifert
Solaranlagen sind für Vattenfall „Monster“. Foto: Dirk Seifert

Im Beisein von Sigmar Gabriel (SPD) erklärt Vattenfall-Chef-Hatakka: „Wir haben ein Monster auf die Beine gebracht“. Er meint damit den (unkontrollierten) Ausbau der Solarenergie . So steht es in der Berliner Morgenpost. Diese Solarenergie setzt dem Vattenfall-Konzern und den anderen Stromkonzernen seit Jahren massiv zu. Denn sie ist es, die die Stromhandelspreise in den Keller drückt und dafür sorgt, dass durch die gesunkenen Strompreise die Erlöse der Energiekonzerne kräftig ins Trudeln geraten sind. Kein Wunder also, dass Hatakka sich über die Solarenergie beklagt. Sie schadet schlicht seinem Unternehmen.

Noch erschreckender ist: Wahlkämpfer Sigmar Gabriel widerspricht derartigen Äußerungen von Vattenfall nicht. Im Gegenteil: „“Wir haben wirklich Anarchie in diesem Bereich“, stimmt SPD-Chef Gabriel zu“ (Berliner Morgenpost).

Während Gabriel und Hatakka über den Ausbau der Solarenergie klagen, schweigen beide über den verheerenden Beitrag von Vattenfall zur Klimakatastrophe. Immerhin wird bei Vattenfall der Strom vor allem mit der besonders klima- und umweltschädlichen Braunkohle erzeugt: Über 80 Prozent kommt aus diesem besonders dreckigen Brennstoff.

Der dafür erforderliche Braunkohletagebau zerstört großflächig ganze Landschaften, Dörfer werden abgebaggert und Menschen gegen ihren Willen umgesiedelt. Das soll auch in Zukunft so sein: Derzeit läuft ein Genehmigungsverfahren, mit dem der Braunkohleabbau weiter betrieben werden soll und weitere Dörfer zerstört werden sollen.

Siehe dazu auch Kurs Klimakatastrophe: Immer mehr Kohlestrom-Export von Vattenfall und Co  und direkt zu den Einwendungsmöglichkeiten beim laufenden Ausbau hier.

 

Jan Plewka – erst Simon & Garfunkel und dann für den VOLKSENTSCHEID

Kampnagel, morgen, Premiere, richtig fett: Jan Plewka ist mit seiner Schwarz-Roten Heilsarmee und der Regie von Tom Stromberg am Start, singt: Simon & Garfunkel. Die ersten Shows in dieser Woche sind bereits alle ausverkauft. Wohl auch, weil alle etwas großartiges Erwarten. Denn mit seinem Rio-Reiser-Programm hatte Plewka mehr als nur überzeugt.

Wer jetzt aber das neue Programm angesichts Kartenmangel nicht erleben darf, kann Jan Plewka am 4. September in der Hamburger Fabrik live erleben. Dort wird er auftreten und gemeinsam mit Rantanplan, Pensen und Le Fly den Volksentscheid „Unser Hamburg – Unser Netz“ unterstützen. Mehr dazu hier: Benfiz4Volksentscheid: Soli-Konzert am 4. September in der Fabrik Hamburg

Vattenfall und Heizkraftwerk Wedel: Bürgerbegehren – Initiative übergibt 2263 Unterschriften an die Stadtverwaltung Wedel

Altes Kohle-Heikraftwerk in Wedel soll ersetzt werden. BürgerInnen fordern mehr Mitbestimmung. Foto: Dirk Seifert
Altes Kohle-Heizkraftwerk in Wedel soll ersetzt werden. BürgerInnen fordern mehr Mitbestimmung. Foto: Dirk Seifert

Ach schon wieder Vattenfall und Bürgerprotest: Jetzt wollen die WedelerInnen rund um das geplante neue Heizkraftwerk in Wedel – geplant von Vattenfall und der Stadt Hamburg – auch noch mehr Mitspracherechte beim laufenden Genehmigungsverfahren. Mit über 2.200 Unterschriften will die Bürgerinitiative „Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel“ durchsetzen, dass die Durchführung eines Bebauungsplanverfahrens für das gesamte Kraftwerksgelände von Vattenfall erfolgt und nicht nur wie jetzt vorgesehen für einen Teil der Fläche.

Siehe auch hier: Vattenfall Wedel: Initiative startet Bürgerbegehren für Öffentlichkeitsbeteiligung

In einer PM der Initiative heißt es dazu weiter:

„Am 24.05.2012 hat der Wedeler Rat einem Aufstellungsbeschluß zur Randbeplanung des Kraftwerksgeländes zugestimmt. Dies bedeutet, dass die Stadt Wedel lediglich den Rand des Geländes, zum Beispiel die Wanderwege, überplant. Die Stadt hat durch die Herausnahme der Kraftwerksfläche aus der Planung erhebliche Einflussnahmen aus der Hand gegeben. Wichtige Belange, wie zum Beispiel die Gebäudehöhen und -größen, der Schutzanspruch des benachbarten Elbhochufers, der Rückbau des Kohlekraftwerks und eine mögliche spätere Erweiterung sind nicht berücksichtigt. Vattenfall hat zwar nach massiven Protesten die Leistung des geplanten Gas- und Dampfturbinenkraftwerks und damit den CO2-Ausstoß deutlich reduziert. Allerdings wurden die Gebäudegrößen bisher nicht angepasst. Auch die Bürgerbeteiligung an dem Bebauungsplan besteht nur für den Rand des Geländes und nicht für die eigentliche Fläche des geplanten Kraftwerksneubaus.

Die Begründung der Stadt Wedel für die Planung ohne Kraftwerksfläche lautet: es handelt sich hierbei um die schnellste Lösung. Der Antragsteller (Vattenfall) hatte im Frühjahr 2012 zum Ausdruck gebracht, dass er diese beschriebene Vorgehensweise bevorzugt. Zudem wurde dem Planungsausschuss Wedel laut Protokoll am 17.04.2012 zugesagt, dass bei den Berechnungen die Wohngebiete im Osten und Westen als reines Wohngebiet angenommen werden.

In den Antragsunterlagen von Vattenfall zur Genehmigung des geplanten Gas- und Dampfturbinenkraftwerks werden diese Lärmgrenzen am benachbarten Elbhochufer (B-Plan Elbhochufer Ost) nicht eingehaltensondern deutlich überschritten. Die Gebäude sind massiv geplant: bis zu einer Höhe von 57 Metern. Umliegende Wohngebiete bestehen hauptsächlich aus Reihen- und Einfamilienhäusern. Eine Anpassung an die Umgebung ist aus unserer Sicht nicht gegeben. Der geplante offene Luftkondensator ist in dieser Konstellation beispiellos in Deutschland. Während das jetzige Kohlekraftwerk hauptsächlich im Winter geräuschintensiv ist, wäre diese Luftkühlung vor allem im Sommer von Nöten, wenn geringer/kein Fernwärmebedarf besteht und die Abwärme des Kraftwerks in die Luft abgegeben werden soll. Dies stellt einen deutlichen Nachteil für die Anwohner dar. 

Der Bürgermeister von Wedel, Niels Schmidt, beschränkt sich laut einem Interview mit dem Wedeler Tageblatt vom 31.07.2013 auf Hinweise und Bitten an Vattenfall und hofft auf eine Reduzierung der Gebäude.

Wir möchten weg von Hoffnungen und hin zu festen Planungen! Des Weiteren fehlt ein bereits seit längerer Zeit durch den Hamburger Senat zugesagtes Fernwärmekonzept. Der Bedarf zum Bau eines weiteren fossilen Großkraftwerks zur Fernwärme- und Stromerzeugung ist bisher nicht transparent dargelegt worden.

Wir haben in den letzten Wochen 2263 Unterschriften gesammelt. Notwendig wären 1867 Unterschriften (7 % der Wedeler Wahlberechtigten). Trotz Sommerferien konnten wir die geforderte Anzahl deutlich schneller erreichen, als in der gesetzlich gegebenen Frist von 6 Monaten und haben heute, am 06.08.2013 unsere Unterschriften eingereicht.

Der nächste Schritt ist eine Genehmigung zum Bürgerentscheid. Dann können die Wedeler Bürgerinnen und Bürger in einer Wahl über dieses Thema entscheiden.“

Der in Hamburg am 22. September stattfindende Volksentscheid zur vollständigen Rekommunalisierung der Energienetze könnte auch für die bisherigen Planungen in Wedel relevant sein. Denn das neue Kraftwerk soll die Fernwärmeversorgung für Hamburg betreiben. Derzeit ist Vattenfall noch Mehrheitsaktionär, der Volksentscheid „Unser Hamburg – Unser Netz“ verlangt die vollständige Rekommunalisierung und auch die Fernwärme künftig in öffentlicher Hand.

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