Lubmin: Zwischenlagerung von hochradioaktivem Atommüll mit temporärer Sicherheit

Schon seit über einem Jahrzehnt ist klar, dass das Zwischenlager für hochaktiven Atommüll aus dem ehemaligen AKW Greifswald in Lubmin den Sicherheitsanforderungen des Bundes nicht mehr entspricht. Nur mit temporären Maßnahmen wird das Zwischenlager mit Blick auf den erhöhten Terrorgefahren überwacht. Der Versuch, das alte Lager baulich nachzurüsten, scheiterte. Erst in 2019 stellte der Betreiber EWN dann den Antrag für den erforderlichen Neubau. Jetzt meldet der NDR auf Basis von Informationen der EWN, dass es offenbar erheblich weitere Verzögerungen geben wird, sodass ein Neubau mit verbessertem Sicherheitskonzept wohl nun erst Anfang der 203o begonnen werden kann. Erst 2036 soll es dann zur Umlagerung der 74 Castor-Behälter von der alten in die neue Halle kommen. 220 Millionen soll das neue Zwischenlager dann kosten. In Jülich, wo ebenfalls Atommüll nur mit temporären Maßnahmen gelagert wird, sollen nun sogar per Sofort-Vollzug über 150 hochgefährliche Atommülltransporte nach Ahaus gebracht werden. (FOTO: Betreiber)

  • Der NDR berichtet hier (Text) und hier (Video) über den neuen Zeitplan für das Zwischenlager Nord in Lubmin, auf Basis von Informationen der EnergieWerke Nord (EWN). Über das ESTRAL genannten Zwischenlager berichtet EWN auch hier. Die zuständige Genehmigungsbehörde ist das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, BASE, die hier über das Zwischenlager informiert.
  • Alles über das Zwischenlager Lubmin auf umweltFAIRaendern.de
  • Hinweis: Das Zwischenlager in Lubmin zählt nicht zur „Bundesgesellschaft für Zwischenlager“ (BGZ), sondern gehört in den Bereich des Bundesfinanzministeriums, als Folge der Wiedervereinigung mit der DDR und der damit verbundenen Übernahme über die Treuhand.

Dieser neue „Zeitplan“ erweckt den Eindruck, also wollten die zuständigen Behörden zunächst die anstehenden Verfahren für die Zwischenlager in Gorleben und Ahaus abwarten. Die beiden Zwischenlager für hochaktiven Atommüll müssen spätestens Mitte der 2030er Jahre komplett neue Genehmigungen nach Stand von Wissenschaft und Technik erhalten, da die bisherigen Genehmigungen befristet auf 40 Jahre erteilt wurde. Eigentlich sollte die Zwischenlager nach Ablauf dieser 40 Jahre aufgelöst werden und der Atommüll in ein Endlager verbracht werden. Doch dieser „Zeitplan“ ist komplett gescheitert. Heute wird mit Zwischenlagerfristen von 80 bis 100 Jahren gerecht, weil es vorher kein betriebsbereites Endlager geben wird.

Das Zwischenlager Nord erfüllt baulich nicht mehr die Terrorschutzanforderungen der Bundesregierung. Weil die Statik des Gebäudes es nicht erlaubt, Nachbesserungen einzubauen, muss ein komplett neues Lager gebaut werden. Seit 2019 liegt ein Antrag zur Genehmigung vor. Jetzt wird klar: Es wird noch weitere Jahre dauern, bis es rund um die 2030er Jahre zu einer entsprechenden Genehmigung kommen wird. Die Blaupause dafür könnten dann Gorleben und Ahaus werden.

Beim NDR heißt es u.a.: „Bund hat Anforderungen an den Terrorschutz erhöht – Der Bund hatte 2011 infolge des Terroranschlags vom 11. September 2001 in den USA und nachfolgenden Anschlägen in Europa die Sicherungsanforderungen an die Lagerung von Castor-Behältern für alle Zwischenlager erhöht. Dabei wurde untersucht, inwieweit die Atommüllager gegen Flugzeugabstürze und den Beschuss mit panzerbrechenden Waffen gesichert sind. Für Lubmin hieß es im Ergebnis: Neubau.

Weiter berichtet der NDR darüber, dass bislang nur rund 80 Prozent der Antragsunterlagen beim zuständigen Bundesamt vorlägen. „Aufgrund der Komplexität der Genehmigungsverfahren sei es verständlich, dass Prüfung und Überarbeitung der Fülle an eingereichten Unterlagen mehr Zeit in Anspruch nehmen, begründete ein EWN-Sprecher die Verzögerungen. Die Kosten für das Lager werden inzwischen auf 220 Millionen Euro geschätzt.“

 

 

Volksentscheid: Hamburger Zukunftsentscheid gewinnt – Mehrheit will schneller Klimaschutz und das demokratischer und sozial!

Der Hamburger Zukunftsentscheid gewinnt klar die notwendige Mehrheit im Volksentscheid. In den letzten Wochen war die Debatte immer intensiver und Medien mischten sich massiv ein. Der rot-grüne Senat war dageben, nicht nur, aber auch weil die SPD keinen Spaß an dem Thema hatte. Von CDU und AfD nicht zu reden. Die Linksfraktion war die einzige Parlamentskraft, die den Entscheid intensiv unterstützte. Nicht nur Umwelt- und Klimaschutz-Verbände und Organisationen unterstützten den Volksentscheid. Auch z.B. die Mieterverbände in Hamburg standen hinter der Zukunftsentscheid. Der Sozialverband Hamburg nicht. Der Erfolg ist – wieder einmal in Hamburg – Ergebnis einer engagierten Bürgergesellschaft und vielen Aktiven gegen SPD, CDU, AfD und Handelskammer und in diesem Feld inzwischen verklebten Grünen. Er ist ein Gewinn für die Beschleinigung und Demokratisierung beim Klimaschutz. Der Entscheid ist rechtlich verbindlich. Senat und Bürgerschaft müssen das nun umsetzen. Kein Problem vielleicht: Finanzsentor Dressel erlebt diese elementare Scheitern nicht zum ersten mal. Ein zweiter Volksentscheid, der sich dafür einsetzte, dass die Hansestadt eine belastbaren Versuch zur Einfühurung eines Grundeinkommens „Volksentscheid Hamburg testet Grundeinkommen“ durchführen sollte, ist deutlich gescheitert. Klar auch: Die notwendige Wahlbeteiligung für das Erreichen des erforderlichen Quorums ist vor allem auf die Möglichkeit einer (automatischen) Briefwahl zurückzuführen. Das Ergebnis bedeutet also auch: Hohe Verantwortung, dass der Umbau transparent und verantwortungsvoll bleibt. Sozial.Ökologisch.Demokratisch. Klima

Mit dem Wahlergebnis dürfte nicht nur die Klima-Thematik neuen Schwung in Hamburg erhalten. Die laufende Olympia-Bewerbung der Hansestadt Hamburg für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 fällt damit nun mitten die Zeitspanne, in der Hamburg sich als Austragungsort bewirbt. Ungeachtet aller bisheriger Planungen ist nun klar: Klimaschutzziele, die nun bereits 2040 erreicht sein müssen, und Olympische Spiele. Das dürfte sich ausschließen.

Der NDR informiert hier: „Nach Angaben des Statistikamtes Nord stimmten 303.936 Hamburgerinnen und Hamburger für den „Zukunftsentscheid“, das entspricht 53,2 Prozent. 46,8 Prozent oder 267.495 Menschen sprach sich dagegen aus. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 43,6 Prozent.“ Siehe Statistikamt.

Neben vielen anderen Akteuren aus Umwelt – und Klimaschutzbewegung haben sich zuletzt auch noch mal Wissenschaftler:innen klar und deutlich zu dem Volksentscheid geäußert. Dokumentation von der ASTA HH Seite:

Offener Brief aus der Wissenschaft zum Zukunftsentscheid

7. Oktober 2025

Wir als AStA der Universität Hamburg weisen auf den offenen Brief aus der Wissenschaft hin, der von Professor:innen unserer Uni mitunterzeichnet wurde:

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,

derzeit wenden sich Klimaforschende mit Warnungen an die Politik, dass bereits 2050 eine globale Erwärmung von 3° erreicht werden könnte. Eine solche Entwicklung hätte gravierende Auswirkungen für unser Zusammenleben: eine Zunahme von Extremwetterereignissen, wirtschaftliche Schäden und gesundheitliche Risiken. Vor diesem Hintergrund appellieren wir als Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen an die Hamburger Bevölkerung, die Bemühungen des Hamburger Zukunftsentscheids für einen verlässlichen und überprüfbaren Klimaschutz zu unterstützen.

Aktuell passiert zu wenig – wir brauchen Verbindlichkeit.

Die geltende Gesetzgebung in Hamburg ist nicht ausreichend, um sicherzustellen, dass die Stadt die notwendigen Maßnahmen für den Klimaschutz umsetzt. Der Hamburger Klimabeirat weist schon länger auf die “eklatante Regelungslücke in Bezug auf eine Nachsteuerung bei Zielverfehlung” hin und unterstreicht die Notwendigkeit, Klimaschutzmaßnahmen stärker sozial zu flankieren.

Klimaschutz bietet konkrete Vorteile

Die aktuelle Auseinandersetzung um den Zukunftsentscheid konzentriert sich besonders auf die Kosten von Klimaschutzmaßnahmen. Dabei kann aus dem Blick geraten, dass Klimaschutz insbesondere auf lokaler Ebene Vorteile auch für unsere Gesundheit und Lebensqualität bietet, etwa durch eine saubere Luft, einen besseren Zugang zu Mobilität und eine moderne Infrastruktur. Der Zukunftsentscheid ist eine Chance für unsere Stadt und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Während Metropolen wie Stockholm, Kopenhagen oder Paris daher die Klimaneutralität als Chance für Innovation und Lebensqualität begreifen, droht Hamburg ins Hintertreffen zu geraten. Doch gerade als internationale Hafen- und Wirtschaftsmetropole kann Hamburg von einer frühen Klimaneutralität profitieren und trägt außerdem eine besondere Verantwortung: gegenüber ihren Bürger*innen, der regionalen Wirtschaft und der Rolle Deutschlands im globalen Klimaschutz.

Wir möchten Sie daher ermutigen, den Hamburger Zukunftsentscheid als Chance für verlässlichen, überprüfbaren und sozial ausgewogenen Klimaschutz zu verstehen. Mit Ihrem Ja kann Hamburg die Weichen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung stellen.

Unterzeichnende:

Prof. Dr. Jörg Knieling, HCU Hamburg (Stadtplanung & Regionalentwicklung)

Prof. Dr. Hans Schäfers, HAW Hamburg (Intelligente Energiesysteme und Energieeffizienz)

Prof. Dr. Daniela Jacob, GERICS-HEREON (Climate Service Center Germany) und Leuphana Universität Lüneburg

Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leuphana Universität Lüneburg

Prof. Dr. Anita Engels, Universität Hamburg (Soziologie, Klimaforschung)

Prof. Dr. Martin Wickel, HafenCity Universität Hamburg (Recht und Verwaltung)

Prof. Dr. Heinke Schlünzen, Universität Hamburg (Meteorologie)

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Dickhaut, HCU Hamburg, (Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung)

Prof. Dr. Grischa Perino, Universität Hamburg (Volkswirtschaftslehre) und Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Prof. Dr. Jochem Marotzke, Max-Planck-Institut für Meteorologie und Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Prof. Dr. Dirk Notz, Universität Hamburg (Erdsystemwissenschaften) und Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp, Universität Hamburg (Politikwissenschaft, insbesondere Methoden)

Prof. Dr. Stefan C. Aykut, Universität Hamburg (Soziologie)

Prof. Dr. Felix Hanschmann, Bucerius Law School Hamburg (Rechtswissenschaft)

Prof. Dr. Anke Gerber, Universität Hamburg (Volkswirtschaftslehre)

Prof. Dr. Johanna Baehr, Universität Hamburg (Erdsystemwissenschaften) und Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Prof. Dr. Tatiana Ilyina, Universität Hamburg (Erdsystemwissenschaften) und Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Prof. Dr. Annette Eschenbach, Universität Hamburg (Erdsystemwissenschaften) und Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Prof. Dr. Carsten Frank, HAW Hamburg (Umwelttechnik, Ozeanografie)

Vertr.-Prof.. Dr. Eduardo Gonçalves Gresse (Soziologie/CLICCS)

Prof. Dr. Frank Adloff, Universität Hamburg (Soziologie)

Prof. Dr. Robi Banerjee, Universität Hamburg (Physik)

Prof. Dr. Antje Wiener, Universität Hamburg (Politikwissenschaft)

Prof. Dr. Christine Hentschel, Universität Hamburg (Soziologie)

Prof. Dr. Sighard Neckel, Universität Hamburg (Soziologie)

Prof. Dr. Achim Oberg, Universität Hamburg (Soziologie) und Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Prof. Dr. Michael Brüggemann, Universität Hamburg, Journalistik und Kommunikationswissenschaft (JKW)

Prof. Dr. Nina Perkowski, Universität Hamburg (Soziologie)

Prof. Dr. Michael Hirschbichler, HCU Hamburg (Kunst & Architektur)

Prof. Dr. Carolin Floeter, HAW Hamburg, Fakultät Life Sciences, Umwelttechnik (Biologie, Umweltrisikobewertung und Umweltrecht)

Prof. Dr.-Ing. Torsten Birth-Reichert, HAW Hamburg, Fakultät Nachhaltige Ingenieurwissenschaften (Anlagenbau und Prozesssimulation in der Energietechnik)

Vertr.-Prof. Dr. Mirjam Braßler, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Psychologie)

Prof. Dr. Simon Güntner, HAW Hamburg (Sozialwissenschaftler)

Prof. Dr. Tilman Lutz, HAW Hamburg (Sozialarbeitswissenschaftler)

Prof. Dr. Ursula Schröder, Universität Hamburg (Politikwissenschaft) und Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Prof. Dr. Wolfgang Renz, HAW Hamburg (Informatik – Verteilte Adaptive Systeme),

Prof. Dr. Kolja Eger, HAW Hamburg (Informationstechnik für verteilte Energiesysteme)

Prof. Dr. Jens-Eric von Düsterlho, HAW Hamburg (Betriebswirtschaftslehre)

Prof. Antje Stokman, HafenCity Universität Hamburg (Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung)

Prof. Reinhard Schulz-Schaeffer, HAW Hamburg (Wissenschaftsillustration)

Prof. Dr. Hanna Göbel, HafenCity Universität Hamburg, (Soziologie/ Methoden urbaner Praxis)

PD Dr. Jobst Augustin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Prof. Dr. Stefan C. Weber, Fachhochschule Wedel (Sustainable & Digital Business Management)

Prof. Dr.-Ing. Görschwin Fey, Technische Universität Hamburg (Technische Informatik)

Prof. Dr. Dieter Röh, HAW Hamburg (Sozialarbeits- und Gesundheitswissenschaftler)
Prof. Dr. rer. nat. Peter Langendörfer (BTU Cottbus-Senftenberg, Wireless Systems)

Prof. Dr.-Ing. Anna K. Usbeck, HAW Hamburg (Maschinenbau, Fakultät “Nachhaltige Ingnieurwissenschaften)

Prof. Dr. Monika Grubbauer, HafenCity Universität Hamburg (Geschichte und Theorie der Stadt, Sprecherin Graduiertenkolleg Urban Future-Making)

Apl. Prof. Dr. habil. Joachim Thiel, HafenCity Universität Hamburg, Stadt- und Regionalökonomie, Graduiertenkolleg Urban Future-Making

Prof. (em.) Dr. Claus-Dieter Wacker (HAW Hamburg)

Prof. Dr. Kirsten Wiese (HAW Hamburg)

Prof. Dr. Tessa T. Taefi, Fakultät Informatik und Digitale Gesellschaft, HAW Hamburg (Smart Sustainable Systems) und Competence Center Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E)

Prof. Dr. Hartwig Spitzer, Universität Hamburg (Physik)

Prof. Dr.-Ing. Eva-Maria Königsheim (HAW Hamburg, Energietechnik)

Prof. Dr. Jan Sudeikat, HAW Hamburg (Cyber-physische Systeme)

Prof. Dr.-Ing. Carsten Gertz, Technische Universität Hamburg (Verkehrsplanung)

Prof. Dr.-Ing. Carolin Liedtke, HAW Hamburg, Fakultät Elektro-, Medien- und Informationstechnik (Lichttechnik)

Prof. Dr.-Ing. Sebastian Timmerberg, HAW Hamburg (Energie und Nachhaltigkeit)

Prof. Dr.-Ing. Jan Mietzner, HAW Hamburg (Nachrichtentechnik)

Prof. Dr. Sarah Hallerberg, HAW Hamburg, Fakultät Nachhaltige Ingenieurwissenschaften (Informatik)

Dr. Jan Wilkens, Universität Hamburg (Politikwissenschaft/Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Dr. Martin Semmann, Universität Hamburg (Informatik)

Dr. Ernest Aigner, Leuphana Universität Lüneburg (Wirtschaftswissenschaften)

Dr. Sebastian Dorsch, Hamburg (Historiker, Global- & Wissenschaftsgeschichte)

Dr.-Ing. Manuel Gottschick, Hamburg, GF OCF Consulting GmbH (Kommunalberatung für Klimaschutz, Wärmeplanung und Anpassung an den Klimawandel)

Dr. Lukas Bäuerle, Universität Hamburg (Sozialökonomie)

Dr. Britta Lübke, Universität Hamburg (Didaktik der Biologie)

Dr. Claudia Konnopka, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Dr. David-Willem Poggemann, Co-CEO Zeiten°Grad – Krug und Poggemann eGbR Kiel, (Beratungsdienstleistungen zu Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit für Kommunen, Unternehmen und Institutionen)

Dr. Delf Rothe, IFSH (Politikwissenschaft) und Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Dr. Sandra Off, HAW Hamburg (Intelligente Energiesysteme und Energieeffizienz)

Dr. Lisa Griem, Senior Consultant, Zeiten°Grad – Krug und Poggemann eGbR Kiel, (Beratungsdienstleistungen zu Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit für Kommunen, Unternehmen und Institutionen)

Dr. Laura Affolter, Universität Hamburg (Soziologie)

Dr. Kerstin Jantke, Universität Hamburg (Erdsystemwissenschaften) und Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Dr. Pierre Sfendules, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Ev. Theologie)

Dr. Mrunali Damania Universität Hamburg (Sozialpsychologie) und Exzellenzcluster Klima, Klimawandel und Gesellschaft (CLICCS)

Dr. Peter Hoffmann, GERICS-HEREON (Climate Service Center Germany)

Dr. Sebastian Krug Co-CEO Zeiten°Grad – Krug und Poggemann eGbR Kiel, (Beratungsdienstleistungen zu Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit für Kommunen, Unternehmen und Institutionen)
Dr. Daniel Thewes, Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (Ozeanographie)

Dr. Benjamin Jacob, HEREON (Küstenforschung)

Risiko Nuklearkatastrophe Ukraine: Nur noch Notstromversorgung für Kühlung der AKWs in Saporischschja

Auch wenn die sechs Reaktoren des größten europäischen Atomkraftwerks schon seit Jahren wegen des Kriegs in der Ukraine abgeschaltet sind. Für die Kühlung der hoch radioaktiven Brennelemente in den Reaktoren und auch in den Lagern, in denen verbrauchte Brennelemente aufbewahrt werden, muss unbedingt die Stromversorgung sichergestellt sein. Ohne eine gesicherte Kühlung könnten die aktiven Brennelemente überhitzen, in der Folge schmelzen, mir dem Risiko, dass es zu unkontrollierten kommen könnte. Seit einer Woche ist der Atomkomplex von der externen Stromversorgung abgetrennt und nur noch Not-Strom-Generatoren versorgen die Pumpen und Maschinen. Auch im havarierten und stillgelegten AKWs Tschernobyl herrscht eine angespannte nukleare Risikolage. Das Versagen der Not-Kühlung löste nach dem Tsunami in Japan die mehrfache Reaktorkatastrophe von Fukushima mit Wasserstoffexplosionen und Kernschmelze aus.  (Foto: NN)

Die Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS), die für die Bundesregierung als Sachverständige tätig ist, meldet: „Aktuelle Ereignisse & Entwicklungen – 02.10.2025; Am 1.10. kam es am Standort Tschernobyl kurzzeitig zu einem vollständigen Stromausfall, nachdem eine 330-kV-Leitung durch Beschuss eines Umspannwerkes nahe der Stadt Slawutytsch ausgefallen war. Nach Angaben der IAEO konnten Teile des Standorts nach Umschalten auf andere Netzanbindungen kurzfristig wieder mit Strom versorgt werden, die Stromversorgung des New Safe Confinements (NSC) und des Nasslagers für abgebrannte Brennelemente (ISF-1) konnte allerdings erst nach rund 16 Stunden am Morgen des 2.10. wiederhergestellt werden. Es ist nicht davon auszugehen, dass es durch den Stromausfall zu radiologischen Auswirkungen auf die Umgebung gekommen ist. Die Messwerte in der Umgebung der Anlage sind unauffällig.

Der Standort Saporischschja ist weiterhin – seit dem 23. September – ohne externe Netzanbindung und wird über Notstromaggregate mit Strom versorgt. (Weitere Informationen zur Auslegung Notstromversorgung der Anlage finden sich hier.)“

Die Internationale Atomenergie Agentur IAEA ist alarmiert über die Lage in der Ukraine und hat nunmehr ein „Update 317 – Erklärung des IAEA-Generaldirektors zur Lage in der Ukraine“ herausgegeben. „Der Generaldirektor hat sich in den letzten Tagen mit führenden Politikern und hochrangigen Beamten aus der Russischen Föderation und der Ukraine getroffen, um die nukleare Sicherheitslage im ZNPP zu besprechen, das am 23. September während des Konflikts seinen zehnten vollständigen Ausfall der externen Stromversorgung (LOOP) erlitt.

“Europas größtes Kernkraftwerk ist nun seit mehr als einer Woche ohne externen Strom, was das mit Abstand am längsten andauernde Ereignis dieser Art während mehr als dreieinhalb Jahren Krieg ist. „Ich stehe in ständigem Kontakt mit beiden Seiten mit dem Ziel, eine schnelle Wiederanbindung des Kraftwerks an das Stromnetz zu ermöglichen“, sagte” Generaldirektor Grossi.

“Während das Kraftwerk derzeit dank seiner Notdieselgeneratoren – der letzten Verteidigungslinie – zurechtkommt und keine unmittelbare Gefahr besteht, solange sie weiterarbeiten, handelt es sich im Hinblick auf die nukleare Sicherheit eindeutig nicht um eine nachhaltige Situation. Keine der beiden Seiten würde von einem Atomunfall profitieren”, sagte er.

Nach Angaben des ZNPP ereignete sich der jüngste Stromausfall außerhalb des Standorts am Dienstag letzter Woche um 16:56 Uhr, als die einzige verbliebene Stromleitung etwa 1,5 Kilometer vom Kraftwerk entfernt durch militärische Aktivitäten beschädigt wurde. Danach nahmen Notdieselgeneratoren (EDGs) automatisch ihren Betrieb auf, um die Sicherheitssysteme des Standorts mit Strom zu versorgen und die sechs Reaktoren sowie den abgebrannten Brennstoff zu kühlen.“ Weitere Informationen unter dem o.g. Link. Das Original der Meldung ist auf englisch und wurde hier als Übersetzung aus dem Firefox-Browser mit einem automatisierten Übersetzungstool durchgeführt! 

  • Die FR berichtet unter dieser Titelzeile: „„Bedrohung für absolut alle“ – In der Ukraine wächst Angst vor Nuklearkatastrophe
  • Auch Tagesschau berichtet über die Lage um Saporischschja, in Verbindung mit einem Statement von Selensky und auch denen der IAEA. „Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor der Gefahr einer nuklearen Katastrophe im von russischen Truppen besetzten Atomkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine gewarnt. Die Lage sei kritisch, weil die Anlage seit einer Woche nicht mehr am Stromnetz hänge, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. „Dieselmotoren gewährleisten die Stromversorgung“, sagte er. Über einen so langen Zeitraum sei das bislang noch nie getestet worden. Zudem gebe es Informationen darüber, dass einer der Generatoren nicht richtig funktioniere.“

Der russische Präsident Putin setzt die Atomanlagen in der Ukraine immer wieder auch als nukleares Warnpotential ein. Mit Blick auf die Situation in Saporischschja hatte er auch auf die anderen Atomkraftwerk in der Ukraine verwiesen. Die GRS verbreitet auch auf Mastondon, „(25.9.) zur Situation an den ukrainischen Kernkraftwerken informiert die IAEA über den Abschuss einer Drohne in der Nähe des #AKW Südukraine. Zudem sei das AKW Saporischschja nach wie vor ohne externe Netzanbindung. https://www.iaea.org/newscenter/pressreleases/update-316-iaea-director-general-statement-on-situation-in-ukraine. Die IAEO teilt in dieser Meldung mit: „Etwa 800 Meter vom ukrainischen Kernkraftwerk Südukraine entfernt sei über Nacht eine Drohne abgeschossen und gezündet worden. Dies sei der jüngste Nahkampf gewesen, der die ständigen Gefahren für die nukleare Sicherheit während des militärischen Konflikts unterstrichen habe, sagte Generaldirektor Rafael Mariano Grossi, nachdem er vom IAEA-Team vor Ort Informationen über den Vorfall erhalten hatte.“

Auch auf russischer Seite wurde das AKW Kursk in die Kriegshandlung verwickelt, nachdem die Ukraine in 2024 überraschend eine Offensive gegen den russischen Angriff in der Region Kursk startete und in die Nähe des dortigen Atomkomplexes vorrückte.

Immer wieder werden in den letzten Monaten und Jahren Drohnen-Überflüge gemeldet, die auch kritische Infrastruktur betraf. Nicht nur in der Nähe von Flughäfen, wie zuletzt in Skandinavien und auch anderswo. Für Atomanlagen auch in Deutschland gelten erhöhte Sicherungsbedingungen. Trotzdem planen der Bund und das Land NRW hochgefährliche Atomtransporte von Jülich und München-Garching in ein Zwischenlager nach Ahaus.

Nukleare Kritikalitätsrisiken steigen: Teilweise deutsche URENCO erhöht in USA Anreicherung auf 10 Prozent Uran235

Der teilweise deutsche, dreistaatliche Urankonzern URENCO darf in den USA die Anreicherung mit dem spaltbaren Uran235 von fünf auf nun zehn Prozent verdoppeln. Dazu hat die NRC die Genehmigung jetzt erteilt. Damit wachsen auch die Kritikalitätsrisiken im Umgang mit dem sogenannten LEU+. Sicherheitsabstände, zulässige Massen pro Behälter/Kompartiment und geometrische Beschränkungen müssen deutlich strenger bemessen werden; Handhabungs- und Lagerungsregeln werden restriktiver. Kritische Wissenschaftler:innen warnen, dass auch die Risiken der militärischen Nutzung dieser erhöhten Anreicherungsgrade, die als HALEU bezeichnet wird, deutlich anwachsen.

URENCO will mit diesen höheren Anreicherungen, die jetzt von der US-Regierung genehmigt wurden, einerseits Brennstoff für die herkömmliche AKW-Flotte liefern und außerdem die Produktion von sogenanntem HALEU-Uran in den USA unterstützten. Aufbauend auf dem Uran-Leu+, die der Uranbrennstoff mit bis zu 10 Prozent auch genannt wird, kann dieser dann zur weiteren Verarbeitung bei der im Aufbau befindlichen neuen US-Zentrifungen-Anreicherunganlage bei Centrus genutzt werden.

Dort wird das Kernmaterial noch auf bis zu 19,75 Prozent Uran 235 angereichert und ist damit nur noch knapp unterhalb der Grenze zur Atomwaffenfähigkeit. Kritische Wissenschaftler:innen warnen jedoch, dass auch schon unterhalb der alten Grenze von 20 Prozent mit neuen Technologien nukleare Sprengstoffe gebaut werden können.

Diese deutliche höheren Urananreicherungen wollen zahlreiche Unternehmen nutzen, um damit neuartige Atomreaktormodelle zu entwickeln. Die höheren Anreicherungen sollen eine längere „wartungsfreie“ Einsatzzeit ermöglichen, bedeuten aber auch extreme höhere Anforderungen an Material und Technik. Vor allem militärische Interessen treiben derartige Entwicklungen.

Dokumentation der URENCO-PM USA:

Urenco USA Authorized to Produce up to 10% Enriched Uranium by NRC

02 October 2025 UUSA News

Higher Enrichment Level Will Benefit Advanced Reactors and Existing Nuclear Plants

EUNICE, N.M. – Urenco USA received authorization from the U.S. Nuclear Regulatory Commission (NRC) on September 30 to enrich uranium up to 10% U-235, which allows the company to become the first commercial uranium enricher to produce low-enriched uranium plus (LEU+). The NRC’s authorization came after Urenco USA successfully implemented changes in its plant systems and procedures and completed its operational readiness review, culminating in approval to bring this innovative fuel offering to the nuclear fuel market. Initial production of LEU+ will take place this year, with the first product deliveries to a fuel fabricator planned for 2026.

“Our dedicated employees have worked diligently to deliver this new capability for the benefit of our current and future customers and to support the long-term success of the U.S. nuclear industry,” said John Kirkpatrick, Managing Director of Urenco USA. “With LEU+ as an option for fueling America’s reactors, current nuclear plant operators can realize new gains in operations and efficiencies that will support even stronger performance by the country’s existing reactor fleet, and advanced reactor developers will have a reliable option to fuel their new designs.”

LEU+ will create new opportunities for the current U.S. reactor fleet by allowing for longer operating cycles with fewer refueling outages, reducing operations and maintenance costs. Many advanced reactor technologies currently planned for deployment will also be able to use LEU+ as fuel, providing them a reliable U.S. fuel source from the only domestic commercial enrichment facility in operation.

LEU+ can also serve as an important feedstock for a future U.S. enrichment facility designed to produce high-assay low-enriched uranium (HALEU) and will increase the amount of HALEU such a facility could produce, which will also support deployment of other advanced reactor designs.

In preparation for producing the new level of enrichment announced today, Urenco USA received license amendments from the NRC in December 2024 and August 2025. All the plant’s existing and future cascades will be licensed to produce LEU and LEU+, providing a flexible resource for meeting customers’ fuel requirements.

Preparing for LEU+ production required over 100,000 hours of work, with significant emphasis on engineering, the development of new procedures, and the implementation of more than 30 new IROFS (Items Relied on for Safety). This process also involved more than 250 modifications to license basis and program documents.

Levels of Enriched Uranium

Natural uranium contains two primary isotopes, with more than 99% being U-238 and less than 1% being the fissionable U-235. Most commercial nuclear reactors operating today use fuel fabricated with low-enriched uranium (LEU), where the level of U-235 is raised to between 3-5%. In LEU+, the level of U-235 will be between 5-10%. HALEU will be enriched to between 10-20% and requires a dedicated facility and separate license from the NRC for production.

About Urenco USA

As America’s only commercial producer of enriched uranium, Urenco USA operates the National Enrichment Facility, a strategic part of America’s energy infrastructure and nuclear fuel supply chain that began operations in 2010 and has the capacity to meet approximately one-third of the enrichment needs of U.S. commercial nuclear power plants. The facility represents a commercial investment of private capital in U.S. manufacturing totaling more than $5 billion to date and employs more than 500 U.S. employees and long-term contractors.

With nearly two decades of experience building and operating uranium enrichment capacity in the United States, Urenco USA is uniquely positioned to support U.S. utilities in meeting growing domestic energy needs and in strengthening U.S. energy security. Since its first product shipment in 2012, the company has delivered every customer order on time and to specification, representing more than 50 million SWU (separative work units) of production. To strengthen the country’s nuclear fuel supply chain and support a transition away from a reliance on enriched uranium from Russia, the company is expanding its production capacity 15% by mid-2027, with two new centrifuge cascades successfully brought online ahead of schedule and on budget already this year.

Urenco USA’s essential role in the nuclear fuel supply chain supports the generation of reliable, secure, and sustainable energy for U.S. consumers and businesses. The company focuses on providing safe, cost-effective and reliable uranium enrichment services for power generation while working within a framework of high regulatory and safety standards. Urenco USA’s world-class facility in southeastern New Mexico plays a vital role in supporting U.S. energy production, energy security, jobs, and manufacturing. To learn more, visit www.urencousa.com.

Contact:

Jeremy Derryberry
Director of Communications, Urenco USA
Jeremy.Derryberry@urenco.com

Statt mit allen Mitteln die Folgen der Klimakrise zu bekämpfen: Bundesregierung steckt Milliarden in die Atomfusionsforschung

Obwohl die Anforderungen in Sachen Klimaschutz immer größer werden, pumpt die Bundesregierung Milliarden-Summen in die Forschung der Kernfusion. Auch wenn die interessierten Unternehmen in diesem Feld mächtig auf die Tonne hauen. Dass es in den nächsten Jahrzehnten ernsthaft zu Ergebnissen kommt, die irgendwas mit Stromerzeugung zu tun haben könnten, ist höchst unwahrscheinlich. Darüber hatten Physiker zuletzt auf einer Veranstaltung der Grünen in Bayern noch mal sehr deutlich hingewiesen. Jetzt hat die Bundesregierung einen milliardenschweren Aktionsplan beschlossen, mit dem bis 2029 insgesamt über zwei Milliarden Euro in den weltweit ersten Kernfusionsreaktor fließen sollen – gebaut „vorrangig“ durch deutsche Unternehmen und begleitet von einem neuen Ausbildungs- und Innovationsökosystem. Diese Finanzmittel kommen noch On-Top für das desaströse Projekt in Frankreich, wo ein Verbund weltweiter Unternehmen an dem Fusions-Reaktor ITER schraubt. Jahrzehnte hinter dem ehemaligen Zeitplan und mit immer neuen Kostenexplosionen. Zuletzt wurde die Inbetriebnahme vom 2025 auf 2034 verschoben. Nachdem die 20 Milliarden-Euro-Grenze schon überschritten war, wurde in 2024 weitere Kostensteigerung um fünf Milliarden Euro auf dann also schon 25 Milliarden Euro prognostiziert. Vermutlich ist auch das noch nicht das letzte Wort.

Berichte über den Beschluss der Bundesregierung zur deutschen Fusionsoffensive:

1. https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/fusionskraftwerk-bundesregierung-will-den-bau-mit-acht-massnahmen-foerdern/100159483.html
2. https://energynewsmagazine.at/2025/10/01/berlin-billigt-aktionsplan-fuer-ersten-kernfusionsreaktor/
3. https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2025/10/011025-aktionsplan-fusion.html
4. https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/fusionskraftwerk-deutschland-2386532
5. https://www.jungewelt.de/artikel/509566.bundesregierung-will-fusionskraftwerk.html
6. https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundeskabinett-modernisierungsplan-100.html
7. https://table.media/research/analyse/aktionsplan-kernfusion-warum-die-bundesregierung-staerker-auf-die-industrie-setzt/
8. https://www.n-tv.de/ticker/Bundeskabinett-billigt-Aktionsplan-fuer-Bau-eines-Kernfusionsreaktors-in-Deutschland-article26068168.html
9. https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/10/011025-Aktionsplan-Fusion.html
10. https://science.lu/de/verschmelzung-von-atomkernen-regierung-will-weg-fuer-deutsches-fusionskraftwerk-ebnen

Zum weiteren Hintergrund auch dieses hier:

Jetzt der EU Nein sagen! Atomfusion und Iter: „Fusionsprojekt steckt in großen Schwierigkeiten“

In dem Artikel ist auch dieser Hinweis mit weiteren Quellen genannt:

Vor ein paar Jahren, als Sylvia Kotting-Uhl noch Bundestagsabgeordnete von Bündnis90/Die Grünen war, hatte sie über ihre Arbeit berichtet und immer wieder auch Arbeiten und Aktivitäten ihrer Fraktion veröffentlicht. Die Homepage hat Sylvia leider nach ihrer „Amtszeit“ aufgegeben. Die Studien zu diesem Thema sind irgendwo in der Schweiz und bei der Wayback Machine findbar. Und natürlich auf umweltFAIRaendern.de: Michael Dittmar war seinerzeit Gutachter im Auftrag der B90/Grünen, ich hoffe, ich verstoße nicht gegen Urheberrechte, wenn ich das jetzt hier aufliste und veröffentlicht halte:

×