Die Bundesregierung hat angekündigt, seine in Rahmen des Ukraine-Kriegs als Rettungsaktion durchgeführte Verstaatlichung des Energiegiganten Uniper rückgängig zu manchen und eine Reprivatisierung durchzuführen. Uniper zählt zu den größten deutschen Energiekonzernen, ist neben Strom vor allem im Gasgeschäft unterwegs und hält u.a. auch Anteile an den in Betrieb befindlichen schwedischen Atomkraftwerden. Daher hat auch der schwedische Atomkonzern Vattenfall sein Interesse an einem Kauf signalisiert. Zuletzt betrug der Umsatz von Uniper ca. 61 Mrd. Euro. Eine Minderheitsbeteiligung von 25,1 Prozent will die Bundesregierung allerdings behalten. „Klimakatastrophe, Gasgeschäfte und Atomstrom: Bundesregierung strebt Reprivatisierung von Uniper an“ weiterlesen
Kategorie: Energiewende
Von wegen Ökostrom: Vattenfall setzt auf Atomenergie
Am deutschen Markt haut Vattenfall mächtig auf die Tonne: Ökostrom, Ökostrom und Ökostrom. Was hat sich der schwedische Staatskonzern nicht alles einfallen lassen, um sein dreckiges Atom- und Kohle-Profil „wegzuwerben“. Immerhin war Vattenfall seit den 2000er Jahren die Nummer 4 der deutschen AKW- und Kohlebetreiber, ging dann aber nach schweren AKW-Pannen, einem verlorenen Volksentscheid in Hamburg und vielen Fehleinschätzungen im Rahmen seiner „Ostsee-Expansion“ schwer in die Krise. Jetzt will Vattenfall nicht nur weiter AKWs in Schweden betreiben, sondern mit staatlicher Hilfe neue Reaktoren bauen. „Von wegen Ökostrom: Vattenfall setzt auf Atomenergie“ weiterlesen
Atommüll aus Plutoniumfabrik Sellafield im Zwischenlager Brokdorf angekommen
Unter höchsten Sicherheitsanforderungen sind sieben Castor-Behälter mit hoch radioaktiven, in Glas eingeschmolzenem Plutonium und anderen Spaltprodukten, aus der britischen Atomfabrik Sellafield per Schiff und Straße im Zwischenlager in Brokdorf eingetroffen. Angesichts der weltweiten Krisenlage gelten extrem hohe Anforderungen, vor allem hinsichtlich möglicher Terroranschläge. (Foto (bearbeitet), Anti-Atom-Aktive) „Atommüll aus Plutoniumfabrik Sellafield im Zwischenlager Brokdorf angekommen“ weiterlesen
NRW hoch radioaktiv: „Baulicher Zustand der Brückeninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen im Zusammenhang mit Castortransporten zwischen Jülich und Ahaus“
Hoch radioaktiver Atommüll nicht nur über die Nordsee ins Zwischenlager Brokdorf. Noch sollen fast 150 Atomtransporte mit extrem gefährlichem Strahlenmüll von Jülich in das Zwischenlager nach Ahaus innerhalb von NRW per gepanzertem Tieflader rollen. Tausende Polizist*innen und deren Begleitfahrzeuge überwachen jeweils den Transport. NRW? Gesperrte Brücken, marode Bauwerke und all das? Die Linksfraktion will jetzt von der Bundesregierung wissen, wie es um den Zustand von Brücken und Überquerungen steht, die der hoch radioaktive Atommülltransport durch NRW ist. „NRW hoch radioaktiv: „Baulicher Zustand der Brückeninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen im Zusammenhang mit Castortransporten zwischen Jülich und Ahaus““ weiterlesen
„Fast 6 Milliarden Fische, Krebstiere und Quallen werden jedes Jahr Opfer französischer Atomkraftwerke“
Wären es Vögel und hätte es mit Windenergie zu tun: Was wäre das für ein Aufschrei. Vermutlich nur wenig Reaktionen dürfte es aber für diese Meldung aus Frankreich geben: „Fast 6 Milliarden Fische, Krebstiere und Quallen werden jedes Jahr Opfer französischer Atomkraftwerke“. Darüber berichtet Le Monde, gestützt auf eine Recherche des Anti-Atom-Netzwerks „Sortir du nucléaire“, die dazu interne Dokumente des französischen Atomstomkonzern EDF ausgewertet hat. „„Fast 6 Milliarden Fische, Krebstiere und Quallen werden jedes Jahr Opfer französischer Atomkraftwerke““ weiterlesen
