Friedensnobelpreisträger-Organisation IPPNW warnt vor Atomkriegsgefahr

Auf einer Kundgebung am 1. Mai am Hamburger Hafen warnte die internationale Ärzt:innen-Organisation IPPNW vor den Gefahren eines Atomkrieges. Auf der Homepage der Organisation sind auch die drei Redebeiträge veröffentlicht. UmweltFAIRaendern.de dokumentiert: „Im Rahmen ihres Jahreskongresses veranstaltete die IPPNW am 1. Mai 2022 eine Kundgebung „Atomkrieg verhindern – keine weitere Eskalation“ im Hamburger Hafen. Waffenlieferungen und Aufrüstung werden in Anbetracht des völkerrechtswidrigen Einmarsches russischer Truppen in der Ukraine als allgemeines Rezept gegen die Aggressionen der russischen Führung gesehen. Es mehren sich die Stimmen, dass Waffenlieferungen die Gefahr einer nuklearen Eskalation erhöhen. Davor warnten auch die Redner*innen auf der Kundgebung.

Unter dem Motto „Keine Waffentransporte durch den Hamburger Hafen – für einen zivilen Hafen“ fand vor der Kundgebung eine Barkassenfahrt im Rahmen des IPPNW-Jahreskongresses statt.

Dieser Text mit den Beiträgen ist auf der Seite der IPPNW erreichbar. Über die Jahresversammlung und die dortigen Beschlüsse – die „Hamburger Erklärung“ – sind hier Informationen gegen den Krieg und warum Waffen keinen Frieden schaffen zu finden.

Zur Jahresversammlung in Hamburg hatte umweltFAIRaendern zuvor dieses veröffentlicht: Willkommen in Hamburg: Internationale Ärzt:Innen gegen Atomkrieg

Krieg und Flucht – Demonstration gegen Abschiebeknast Glückstadt

Neulich in Gorleben treffe ich Gerd Schinkel. Aus Anlass der Trauerfeier für Jochen Stay. Gerd Schinkel kommt aus Glückstadt, ist Liedermacher, war WDR-Redakteur. Ich komme auch aus Glückstadt, mag Lieder und uns trennen zehn Jahre. Aber wir beide kennen die alte Kaserne in Glückstadt, die nach vielen lokalen Hoffnungen ein Abschiebeknast für norddeutsche Bundesländer wurde. Absolut keine gute Einrichtung in einer Stadt die sich Glückstadt nennt! Glückstadt: Das ist nicht weit von dort entfernt, wo zum Jahreswechsel das AKW Brokdorf ultimativ endgültig stillgelegt worden ist. Stacheldraht und Entzug der Freiheit – weil Menschen vor Elend und Brutalität flüchteten. Kein Mensch ist illegal. Der Abschiebeknast in Glückstadt gehört abgeschafft.

Darüber singt Gerd Schinkel hier auf Youtube. Und um diese Demo geht es, die leider etwas sehr strammlinks daher kommt, deftig nach Wahlkampf riecht und wenig gesellschaftlich verbunden erscheint. Aber so so so wichtig, dass diese Knäste für diejenigen, die nichts verbrochen haben, verschwinden!

  • Die LINKE lädt zur Kundgebung ein.  Hoffentlich wissen Gewerkschafter:innen, wie sehr es auf Solidarität ankommt! GRÜNEFDPCDU in dem Bundesland waren dafür, in der Kaserne aus der Nazi-Zeit wieder ein Abschiebelager einzurichten.
  • Einen interessanten und beschämenden Bericht über einen Besuch in diesen Abschiebeknast wird beim Gegenwind informiert. (Sollte ich fehlerhaft Urheberrechte verletzen, so bitte ich um Nachsicht und Freigabe.)
  • Einen Dreiteiler über Glückstadt und den Abschiebeknast in der alten Nazi-Kaserne gibt es noch in der Mediathek des NDR/ARD online. Die Sendungen sind jeweils ca. 30 Minuten und lassen unterschiedliche Akteure zu Wort kommen.

Statt Atom, Gas und Kohle: Erneuerbare Energiewende jetzt! Pumspeicherwerk Geesthacht

Über „Tücken der Energiewende: Ökostrom für die Tonne“ schreibt die Taz-Nord in einem Beitrag von Harff-Peter Schönherr. Es geht um die Erneuerbaren Energien, um notwendige Speicher, es geht darum, dass einfach nicht alles getan wird, um die Energiewende voranzubringen, Klimaschutz umzusetzen und nebenbei auch die Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Vattenfall Ecke Hamburg/Schleswig-Holstein: Statt auf das Geld zu schauen, auch mal einfach Vorbild sein, weil ihr es könnt?!! Gemeinwohl statt Eigenwohl? Genau! Ansonsten gilt: Die Politik muss handeln, wenn es Konzerne nicht tun. Das System wechseln. In jedem Fall. Ein Pumpspeicherwerk in Geesthacht wird nicht benutzt. Dabei wäre es so wichtig, für die Energiewende. Ein Symbol. Auch #umweltFAIRaendern hat dazu was zu sagen,

Atomare Risiken im Ukraine-Krieg – Atomanlagen sind Angriffsziele überall!

Der Krieg Russlands gegen die und in der Ukraine ist durch nichts zu rechtfertigen und Putin muss seine Truppen sofort zurückziehen! Es gibt gute Gründe, maximalen Druck auf Russland und seine Eliten auszuüben. Mit Sanktionen! Aber: Es gibt keine Gründe, Waffen zu liefern, militärisch maximal aufzurüsten, die Atomwaffen in Büchel gehören weiterhin abgezogen und die anteilhabenden NATO-Staaten (die die Ukraine unbedingt in die NATO holen wollten) und auch in der Ukraine sollten sich */ fragen: Was hätte geholfen, einen solchen Krieg zu verhindern? Aber: Russland muss sofort raus aus der Ukraine! Ohne wenn und aber! Und es gibt ein absolutes NO-GO für atomare Laufzeitverlängerungen in der Bundesrepublik, von denen gefordert, die immer wieder die Risiken der Atomenergie ignorieren und die längst überfällige Energiewende blockieren. Wenige Tage vor dem Jahrestag der mehrfachen Atomkatastrophe von Fukushima sind die Angriffe im Ukraine-Krieg auf die Atomanlagen in Tschernobyl und Saporischschja eine brutale Warnung: Atomanlagen sind immer auch Angriffsziele. Statt Atomrisken braucht es die klimaneutrale und gewaltfreie Energiewende, schreibe ich unter der Überschrift „Gefährliche Gedankenspiele„.

Zum Thema Terrorschutz und Nuklearanlagen auf umweltFAIRaendern. Außerdem:

I feel the earth move – A naturale Woman – Carole King! Happy Birthday!!

Since the begining, da waren Stimmen, da waren Melodien, Singer, Songwriter Freundschaften, da war Carole King. Da waren viele neue Dinge, schwierige Dinge, Aufgaben, Herausforderungen, da waren Grenzen, die überschritten werden mussten, damit es besser wird. Da war ich nur wenig älter als 11. Der erste Cassetten-Rekorder, gebraucht. Da war ein Röhrenradio, mit Mittelwelle. Da was AFN Bremerhaven und BfBS: Da war Carole King. I´ve got a friend! Will you still love me tomorrow? Und da war nicht nur Tapestry sondern auch Simple Things. Und das war unter allen Umständen eine Natural Woman. Was immer das sein mag. Aretha Franklin hat das in einem ultimativen Statement in die Welt eingebrannt und -gesungen. Herzlichen Glückwunsch Carole King, für diese Seele, für diese Songs und für diese wunderschönen Weltmelodien – für alle! You make me feel … !

(Foto: Youtube – Video Screenshot – Kennedy Center hounours Carole King)

 

 

 

×