Gimme shelter

gimme shelter … was für eine Forderung. In diesen Zeiten. Hallo Atom-Spaltung. Stopp nuclear! Wenn ihr/wir das hinbekomm(en)(t) … ist das was Schönes: Worauf es ankommt – Gimme Shelter. Rolling Stones live. Was für eine Frau. Some kind of pirateship. Technics here: https://invidious.io/ ALL WE ARE SAYING …

https://inv.nadeko.net/watch?__goaway_challenge=js-refresh&__goaway_id=aa3a5cbc15a034d3b01ae719d056b81a&__goaway_referer=https%3A%2F%2Finv.nadeko.net%2F&v=8kl6q_9qZOs

oder so?

https://inv.nadeko.net/watch?__goaway_challenge=js-refresh&__goaway_id=55f4a30ff16587ff56d74e61c7e91e90&__goaway_referer=https%3A%2F%2Finv.nadeko.net%2F&listen=false&v=hh847qqL_J0

Gesundheitsrisiken damals – heute – morgen: Ärzt*innen ziehen Bilanz # 40 Jahre europäische Atomkatastrophe Tschernobyl # 15 Jahre Super-GAU im japanischen Fukushima

1985 erhielten die „Internationale Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkriegs“ (IPPNW) den Nobelpreis. Im April 1986 explodierte in der Nähe von Kiew, in der Ukraine, damals Teil der Sowjetunion, einer der vier Atomreaktoren von Tschernobyl. Eine radioaktive Wolke zog über die Nachbarstaaten, über Weißrussland bis rauf nach Schweden und über die DDR und die Bundesrepublik bis in Teile Westeuropas. In unterschiedlichem Maß für viele Regionen in Europa je nach Wind und Wetter radioaktiv verstrahlt. Zuletzt war Tschernobyl mitten im Kriegsgeschehen einbezogen, erst von russischen Truppen besetzt, dann angegriffen. Drohnen haben die Schutzkonstruktion zerstört, die weitere Strahlenemissionen verhindern soll. Im März 2026 machen die Mediziner*innen der IPPNW in Stuttgart auf einer Tagung einen Faktencheck über die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe. Und sie schauen sich an, welche Auswirkungen die Atomkatastrophe in Fukushima, Japan im März 2011 hatte. (Foto: ScreenShot Tagesschau, Erste Meldungen …)

IPPNW informiert über Anlass und Themen der Tagung: „Im Jahr 2026 jährt sich die Atomkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal und die von Fukushima zum 15. Mal. Auch nach Jahrzehnten sind die Folgen längst nicht überwunden. Daher lädt die IPPNW am Samstag, dem 7. März 2026, in Stuttgart zu einer Tagung ein mit dem Titel: „15 Jahre Fukushima – 40 Jahre Tschernobyl, Atomgefahren und Gesundheitsrisiken: damals – heute – morgen“.

Wir widmen uns den bis heute anhaltenden, teils verheerenden Folgen der beiden größten Atomunfälle der Geschichte und werfen einen kritischen Blick auf ausgewählte Gegenwarts- und Zukunftsthemen der Atomenergie. Die Veranstaltung knüpft an die Tradition der IPPNW-Kongresse zu Fukushima und Tschernobyl an.

Das Programm umfasst Vorträge von Expert*innen, Berichte mit Stimmen und Eindrücken aus den von den Reaktorkatastrophen betroffenen Regionen, fundierte Informationen zu gesundheitlichen Folgen und Analysen aktueller Atomrisiken. Abschließend wird es Gelegenheit zu weiterem Austausch und zur Vernetzung geben.

Das Programm und die Anmeldung sind unter: https://www.ippnw.de/atomenergie/tagung.html abrufbar.

Die Tagung findet im Bürgerzentrum Stuttgart-West in Präsenz (von 11.00 -17.00 Uhr) statt.“

Blöder Hund. Rantanplan. Exile on Broad Street – 30 Jahre – Geschwedet ist das neue Album

Exile on Broad Street – schon irgendwie ne Ansage. Aber passt. Irgendwie: Rolling Stone – Torben Möller-Meissner, Songwriter und Sänger, Rantanplan. Und immer ein klares Statement für die Menschen. Skapunk. Auf Youtube ist jetzt zu sehen, wie die Aufnahmen entstanden. Warum in New York. Und eine Art Traum. Jetzt der Film neu aber von neulich. Und das neue Album ist auf dem Weg. Geschwedet. Cover-Versionen handmade by Rantanplan. Wie die Band, grad vonne Bühne und Mannheim ist, vielleicht. Und dann weiter in die Schweiz. 30 Jahre Rantanplan. Skapunk – Stopp Faschismus! Kaufen statt Spotify.

 

Rantanplan auch gegen Atomtransporte. Seinerzeit gegen Castortransporte nach Gorleben. Hier hatte ich in einem anderen Projekt über Rantanplan und das Konzert informiert.

Hochradioaktiver Atommüll auf Geisterfahrt? BUND NRW bleibt dran: Zwischenverfügung gegen Zwischenlager-Atomtransporte beantragt.

Über 150 Atomtransporte mit hochaktivem Atommüll auf NRWs maroden Autobahnen von Jülich nach Ahaus? Da können viele keinen Sicherheitsgewinn erkennen und selbst in der Koalitionsvereinbarung der Landesregierung werden diese als „unnötig“ erklärt. Maximal 3 Behälter könnten gleichzeitig transportiert werden. Nicht mehr als ein Transport pro Woche wäre denkbar. Eine hohe Beanspruchung für die Sicherheitskräfte. Das Standard-Transport-Modell geht zunächst sogar von nur einem Behälter pro Transport aus. In jedem Fall viele Hochrisiko-Termine mit Alarmstufe 1. Es gibt vier Zugmaschinen, eine soll als Reserve dienen. Auch aus München-Garching sind Atomtransporte nach Ahaus geplant. Die Transporte sich hochriskant, unterliegen höchsten Sicherheitsstufen gegen Terrorangriffe. Daher werden massive Schutzmaßnahmen von Polizei und Sicherheitsbehörden erforderlich. Die Polizeigewerkschaft bezeichnet diese Atomtransporte als „unverhältnismäßig“, also als einen Verstoß gegen Grundregeln des Rechtsstaats. Sie fordert obendrein ein Strahlenschutzkonzept für die eingesetzten Beschäftigten. Der BUND NRW lehnt diese Atomtransporte ab und geht rechtlich mit hohen Kostenaufwand gegen sie vor. Konsequent greift der Umweltverband die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin im Eilverfahren an. Das Urteil des VG würde gängiger Rechtspraxis widersprechen und urteilt gegen EU-Recht, z.B. der Aarhus Konvention, heißt es. Deshalb fordert der Verband die weitere Aussetzung der hoch radioaktiven Atomtransporte und ein Verfahren beim Oberverwaltungsgericht zur Prüfung. Verantwortliche hatte zuletzt erklärt, dass es keine Transporte geben werden, bevor die Rechtmäßigkeit bestätigt wurde.  (FOTO: JEN)

Dokumentation BUND PM:

CASTOR-Transporte: BUND legt Beschwerde ein

15. Januar 2026 | Atomkraft, AVR Jülich, Atompolitik, Klima & Energie

Umweltverband geht gegen Beschluss des VG Berlin vor und beantragt eine Zwischenverfügung

    • Eilantrag aus Sicht des BUND zweifelsfrei zulässig
    • Ausführung des VG Berlin widerspricht gängiger Auslegung und ist unionsrechtswidrig
    • Demonstrationen gegen Transporte geplant

Berlin/Düsseldorf | Nachdem das Verwaltungsgericht Berlin den Eilantrag des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die Genehmigung der CASTOR-Transporte von Jülich nach Ahaus am 8. Januar für unzulässig erklärte, hat der Verband nun Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt. Gleichzeitig haben die Umweltschützer*innen um unverzügliche Abgabe des Verfahrens an das für die Entscheidung über die Beschwerde zuständige Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gebeten. Der BUND beantragt nun beim OVG per Zwischenverfügung sicherzustellen, dass mit den Atomtransporten nicht während des laufenden Eilverfahrens begonnen wird. In seinem Beschluss hatte das VG Berlin die Erfolgsaussichten in der Hauptsache nämlich „zum gegenwärtigen Zeitpunkt als offen“ beurteilt und auf eine eingeschränkte Bewertung aufgrund von Schwärzungen zentraler Teile in den Genehmigungsunterlagen verwiesen.

Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND: „Wenn Gerichte anerkennen, dass Sicherheitsfragen nicht umfassend zu beurteilen sind, aber gleichzeitig verhindern, dass sie überhaupt überprüft werden können, läuft effektiver Rechtsschutz ins Leere. Hier wurde nicht über Sicherheit entschieden, sondern darüber, wer überhaupt fragen darf. Doch wir lassen uns unser Recht nicht nehmen – deshalb gehen wir in die Beschwerde. Von der Politik erwarten wir, dass der Ausgang des Verfahrens abgewartet wird, und die CASTOREN jetzt nicht auf die Straße geschickt werden.“

In seiner Beschwerde macht der BUND geltend, dass das VG den Anwendungsbereich des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes viel zu eng ausgelegt hat. Der dort geregelte Auffangtatbestand solle gerade sicherstellen, dass Umweltverbände Zugang zu Gerichten haben, wenn umweltbezogene Rechtsvorschriften betroffen sind. Entscheidend sei nicht, ob eine Maßnahme „anlagenbezogen“ oder dauerhaft sei, sondern ob sie Umweltgefahren auslöse und unter Anwendung umweltrechtlicher Vorschriften genehmigt werde.
Der BUND sieht die Entscheidung zudem im klaren Widerspruch zur Aarhus-Konvention und zur Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs. Art. 9 Abs. 3 AK garantiere anerkannten Umweltverbänden den Zugang zu gerichtlichen Verfahren, um behördliche Entscheidungen überprüfen zu lassen, die gegen umweltbezogene Rechtsvorschriften verstoßen.

„Wenn hochriskante Atomtransporte der gerichtlichen Kontrolle entzogen werden, steht der Umweltrechtsschutz insgesamt auf dem Spiel“, betont Ciesla. Der BUND hält eine umfassende gerichtliche Klärung der offenen Rechts- und Sicherheitsfragen für unverzichtbar und dringt auf eine entsprechende Entscheidung der Beschwerdeinstanz.
Hintergrund:
Der BUND hatte gegen die am 25. August 2025 vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) erteilte Beförderungsgenehmigung für 152 Castor-Behälter Widerspruch eingelegt. Dieser richtete sich auch dagegen, dass die Behörde den Sofortvollzug der Genehmigung angeordnet hatte. Nachdem der Widerspruch abgelehnt wurde, stellte der Verband beim Verwaltungsgericht Berlin einen Eilantrag. Ziel war es, die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs zu erreichen, um die Transportgenehmigung bis zur Klärung der zahlreichen offenen Sicherheits- und Rechtsfragen auszusetzen. Denn der BUND ist davon überzeugt, dass der Transport der Brennelemente nicht hinreichend sicher ist und deren Verbringung von Jülich nach Ahaus insbesondere auch keinen Sicherheitsgewinn bringt.

Hinweis: Der BUND ruft zusammen mit Anti-Atom-Initiativen zur Demo am 24. Januar am Autobahn-Rasthof Bottrop-Süd auf. Sie beginnt um 11 Uhr an der Kreuzung Oberhausener Str. / Hanielstr. / Im Fuhlenbrock unmittelbar an der Autobahn A2.

Präsentation Welt-Atom-Industrie-Status-Report 2025 in Berlin

Save the Date: Der World Nuclear Industry Status Report für das zurückliegenden Geschehen in 2025 wird am 21. Januar in der Berlin live und in Farbe vorgestellt. Dazu versammeln sich unter der Leitung des Initiators und Herausgeber Mycle Schneider weitere hochkarätige internationale Experten in Sachen Atomenergie. Nach einer Pressekonferenz am Vormittag folgt am Nachmittag eine Veranstaltung. Der WNISR ist einer der wenigen unabhängigen Berichte über den Status der Atomenergienutzung in der Welt und analysiert auf Basis vielfältiger Informationen auch mögliche zukünftige Entwicklungen. Natürlich hat auch umweltFAIRaendern.de immer wieder über die Jahresberichte informiert.

Weitere Informationen und Anmeldung zu den genannten Terminen:

Bei der Anmeldung zur Veranstaltung bei der Böll-Stiftung heißt es zur Studie auch: „Nur wenige Fragen in der Energie- und Klimapolitik sind so umstritten wie die Rolle der Atomkraft. Während Befürworter zunehmend Kernenergie als Klimalösung betrachten – eine globale „nukleare Renaissance“ und technologische Versprechen wie Small Modular Reactors (SMRs) -, verweisen Kritiker auf anhaltende strukturelle Herausforderungen: hohe Kosten, lange Bauzeiten, ungelöste Abfallwirtschaft und den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien.

Vor diesem Hintergrund bietet der World Nuclear Industry Status Report 2025 (WNISR2025) eine kritische, unabhängige und datengesteuerte Bewertung des globalen Nuklearsektors. Der Bericht untersucht den aktuellen Stand und die langfristigen Trends der Kernenergie weltweit, einschließlich des Reaktorbaus und der Abschaltungen, der Stromerzeugung, der Investitionsmuster und des globalen Zustands der nuklearen Stilllegung. Sie stellt die Kernenergie im direkten Vergleich mit dem Einsatz erneuerbarer Energien und analysiert geopolitische Abhängigkeiten – einschließlich der dominierenden Rolle der russischen Atomindustrie.

Gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit der Nuklearabfallwirtschaft (BASE), der Friedrich-Ebert-Stiftung, der TU Berlin und dem Autorenteam der WNISR freut sich die Heinrich-Böll-Stiftung, die wichtigsten Ergebnisse der WNISR2025 in Berlin zu präsentieren.

WNISR2025 – Die unabhängige Bewertung der nuklearen Entwicklungen in der Welt

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