Atommüll-Alarm: Tatort in Münster – Soko ermittelt – Atomtransport abgesagt

P1070860Atommmüll-Alarm, Tag 4: Tatort Münster. Das fängt ja gut an. Am Einsatzort der SOKO Atommüll am Stubengassenplatz berichtet die Polizei, dass ein für heute geplanter Atomtransport durch Münster kurzfristig abgesagt wurde. Prima, gibt ja schon genug Atomtransporte, die direkt am Hauptbahnhof entlang von und zur nicht weit entfernten Urananreicherungsanlage in Gronau unterwegs sind. Transporte, die unter Geheimhaltung stattfinden und die teilweise äußerst brisant sind. Immer dann wenn Uranhexafluorid (UF6) unterwegs ist, kann P1070783es zu besonders schlimmen Unfällen mit lebensgefährlichen kommen. Das UF6 ist ein Zwischenprodukt auf dem Weg zur Herstellung von Brennelementen für Atomkraftwerke.

Die SOKO Atommüll mit den Kommissaren Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) und Peter Dickel (AG Schacht Konrad) nimmt zufrieden die weiteren Ermittlungen in Münster auf. Hilfreich in jedem Fall der Augenzeuge Peter Bastian vom SOFA. SOFA? Sofortiger Ausstieg. P1070872Ok. Bastian weiß nicht nur von den Atomtransporten zu berichten. Er spricht von zigtausend Tonnen Atommüll, die beim Betreib der Uranfabrik in Gronau anfallen. Das wird bislang unter freiem Himmel gelagert, im nächsten Jahr soll dafür eine Lagerhalle eröffnet werden. 60.000 Tonnen radioaktiver Atomschrott sollen dort auf unbefristete Zeit aufbewahrt werden.

Einige Aktive des SDS sind aktiv mit dabei, gehen auf die PassantInnen zu, fragen nach, wer sachdienliche P1070887Hinweise geben kann, ob es Täterbeschreibungen für die Atommüll-Schlampereien überall in NRW gibt. Dickel führt zahlreiche Interviews bzw. Befragungen durch, um die Beweise sammeln. So erfährt er auch, dass der BUND.NRW Klage erheben will, sollte es dazu kommen, dass die Bundesregierung gemeinsam mit der rot-grünen Landesregierung in NRW tatsächlich rechtswidrig 152 Castorbehälter mit hochradioaktivem Atommüll aus Jülich quer durch NRW in die USA verschieben will. Hier ist der Ermittlungsbericht: P1070889Atommüll Alarm Tatort NRW – Atommüll-Export aus Jülich in die USA rechtswidrig

Was bisher geschah:

P1070834Die weiteren Termine:

  • ·        24. Oktober am Tatort Aachen | 15:30 Am Elisenbrunnen, Die Linke im Bundestag – Fraktion vor Ort, mit Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) sowie Dickel (AG Schacht Konrad)
  • ·        24. Oktober am Tatort Aachen | 19:30 LINKES Zentrum Augustastraße 69, Die Linke im Bundestag – Fraktion vor Ort, mit Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) sowie Dickel (AG Schacht Konrad)
  • Hier der INFO Flyer für die Veranstaltung in Aachen. (PDF)
  • ·        25. Oktober am Tatort Mönchenglabbach/Rheydt | 10:00 Hauptstraße/Ecke Brucknerallee, Veranstalter: Strahlenzug, mit Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) sowie Dickel (AG Schacht Konrad)

Infos über Atompolitik und Ausstieg: www.hubertus-zdebel.de

Atommüll-Alarm: Tatorte in NRW – Links.Fraktion vor Ort: Heute Münster, morgen Aachen

14975427563_2413cd6579_zAtommüll-Alarm: Tatorte in NRW. Gestern in Bielefeld und Herford, heute um 15.30 Uhr in Münster auf dem Stubengassenplatz (gern vorbeikommen) und morgen sind wir in Aachen, in der Nachbarschaft von z.B. 152 Castor-Behältern, die die Bundes- und rot-grüne NRW-Langesregierung am liebsten in die USA abschieben wollen. Hier der Info-Flyer für die Aktion und Veranstaltung morgen in Aachen (PDF)

Atommüllland NRW – Hintergründe: Atommüll-Alarm: Tatorte in NRW – Info-Tour mit der Linksfraktion.

Hubertus Zdebel, Sprecher für Atomausstieg der Linksfraktion ist noch bis Samstag mit Peter Dickel von der AG Schacht Konrad auf Inforeise in NRW unterwegs. Von Bonn über Oberhausen, Bielefeld und Herford, heute in Münster, geht es morgen in Aachen weiter und am Samstag nach Mönchengladbach (10 Uhr).

Atommüll-Alarm – Tatorte Bielefeld und Herford – Orkanartig

P1070758Atommüll Alarm: Tatorte in NRW, Tag 3 der Inforeise mit Abgeordneten der Links-Fraktion im Rahmen Fraktion vor Ort: Orkanartige Böhen ziehen über NRW hinweg, auch in Bielefeld. Während unweit von Bielefeld das Atomkraftwerk Grohnde weiterhin atomare Risiken und neuen Strahlenmüll erzeugt, ist die SOKO Atommüll heute auf dem Jahnplatz mit der Spurensicherung am Start.

Dumme Geschichte: Sie wird selbst zum Opfer. Dem P1070743Fotografen der „Spusi“ wird die komplette Kameraausrüstung aus dem Einsatzfahrzeug von bislang unbekannten Tätern gestohlen. SOKO ruft Polizei, die nun auch noch in anderer Sache ermitteln muss. Schwierige Ausgangsbedingungen für die weitere Arbeit der SOKO. Inge Höger und Hubertus Zdebel (Bundestagsabgeordnete, Fraktion die Linke.) und Peter Dickel (AG Schacht Konrad) stemmen sich engagiert gegen den Sturm, führen Gespräche und verteilen Infomaterialien über das Atommüll-Desaster in NRW. Barbara und Gabi helfen bei der Spurensicherung und gemeinsam trotzen wir dem kalten Gegenwind.

VeranstaltungHerford02Atommüll-Alarm: Tatorte in Deutschland ist eine bundesweite Kampagne der Anti-Atom-Bewegung. Hintergründe über die Tatorte in NRW gibt es hier: Atommüll-Alarm: Tatorte in NRW – Info-Tour mit der Linksfraktion.

Auf der Veranstaltung am Abend in Herford berichteten Hubertus Zdebel und Inge Höger im „HUDL“ auch über die Schadensersatzklagen von E.on und den Plänen der Stromkonzerne, sich aus der Veranwortung für VeranstaltungHerford01Atommülllagerung zu verabschieden. Dazu soll eine bundeseigene Stiftung gegründet werden, die einmalig rund 36 Mrd. Euro die die Atommülllagerung bekommen soll. Nachforderungen an die Konzerne soll es dann nicht mehr geben dürften. Dabei ist heute schon klar, dass die Kosten für die Stilllegung der AKWs und die Atommülllagerung bei mindestens rund 50 Mrd Euro liegen werden.

Die Atommüll-Alarm-Tour durch NRW im Rahmen Fraktion vor Ort der Linken Bundestragsfraktion startete am Montag, den 20. Oktober in Bonn und geht noch bis zum 25. Oktober.

Was bisher geschah:

Die weiteren Termine:

  • ·        23. Oktober am Tatort Münster | 15:30 Stubengassenplatz, Die Linke im Bundestag – Fraktion vor Ort, mit Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) sowie Dickel (AG Schacht Konrad)
  • ·        24. Oktober am Tatort Aachen | 15:30 Am Elisenbrunnen, Die Linke im Bundestag – Fraktion vor Ort, mit Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) sowie Dickel (AG Schacht Konrad)
  • ·        24. Oktober am Tatort Aachen | 19:30 LINKES Zentrum Augustastraße 69, Die Linke im Bundestag – Fraktion vor Ort, mit Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) sowie Dickel (AG Schacht Konrad)
  • ·        25. Oktober am Tatort Mönchenglabbach/Rheydt | 10:00 Hauptstraße/Ecke Brucknerallee, Veranstalter: Strahlenzug, mit Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) sowie Dickel (AG Schacht Konrad)

Infos über Atompolitik und Ausstieg: www.hubertus-zdebel.de

 

 

Atommüll-Alarm unter Wasser: Oberhausen strahlt

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Atommüll-Alarm: Tatort Oberhausen. Die linken Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel und Inge Höger im verzweifelten Kampf gegen Atommüll und schwere Regenfälle.

Atommüll-Alarm: Tatorte in NRW, Tag 2: Dass die Lagerung von Atomabfällen aller Art immer mehr zum Desaster wird, ist an vielen Orten in NRW zu sehen. Manchmal aber sind auch andere Umstände ein Desaster – heute war das in Oberhausen der Fall. Kühles Wasser ohne Ende von oben und frische Brisen von der Seite behinderten die heutigen Ermittlungsarbeiten der Sonderkommission Atommüll auf das Schlimmste. Die Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Hubertus Zdebel von der Linksfraktion waren zum Einsatz erschienen, auch Peter Dickel von der Abteilung Spurensicherung stand neben den zusätzlichen Aktiven der Linken in Oberhausen zum Einsatz bereit.

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Begossene Linke: Bundestagsabgeordneter Zdebel und Jörg Pusch, Linker aus Oberhausen.

Allein es ging nichts: Augen- und Tatzeugen waren unter den katastrophalen Bedingungen nicht bereit, der Sonderkommission Atommüll bericht zu erstatten oder sich den Fragen zu stellen. Allerdings: Es gibt erste Ermittlungserkentnisse, dass die widrigen Verhältnisse aus den Zentralen einiger namentlich nicht genannter Täter aus Essen über Oberhausen ausgeschüttet wurden. Wir kämpfen weiter, versprochen.

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Atommüll-Kommissare mit Einsatzfahrzeug in Oberhausen.

Dennoch konnte das Unwetter über Oberhausen neue wichtige Ermittlungserkenntnisse nicht verhindern. Sonderkommission und Spurensicherung erfuhren, dass weiterer hochradioaktiver Atommüll in NRW eingelagert werden soll. Aus dem Forschungsreaktor in München Garching sollen offenbar hochradiokative Brennelemente künftig per Atomtransport in das Zwischenlager nach Ahaus transportiert werden. Darüber wird weiter zu ermitteln sein. Mehr Infos hier Atommüll-Alarm: Bombig – Noch mehr Uranmüll für NRW.

 

Atommüll-Alarm: Tatort BONN – SOKO Atommüll hat Ermittlungen aufgenommen

P1070561Tag 1 der Atommüll-Alarm-Tour durch NRW. Am Nachmittag nahm in der Bonner Innenstadt die geschwächte Sonderkommission ihre Arbeit auf. Während der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel, Sprecher für Atomausstieg der Linksfraktion, seine Arbeit aufgrund einer Erkrankung aus dem Lagezentrum in Münster verrichtete, widmete sich die „Spusi“ von AntiAtomBonn, dem Tatortexperten Peter Dickel (AG Schacht Konrad) sowie VertreterInnen der örtlichen Linken intensiv den Atommüllspuren in Bonn.

Am Abend stellte Peter Dickel vor rund 20 TeilnehmerInnen die neue Homepage über Atommüll in Deutschland vor. Der Atommüllreport informiert mit einer Vielzahl von Recherchemöglichkeiten sowie einer interaktiven Deutschland-Karte über die Atommüllstandorte und die unterschiedlichen Abfallmengen und -Arten. Berichtet wird von rund 90 Standorten, an denen Atommüll gelagert wird – ohne das es bis heute Möglichkeiten zu einer langfristig sicheren Lagerung  gibt.

Unterstützen sie die Arbeit der SOKO: Sachdienliche Hinweise zur Ergreifung der Atommüll-Täter bitte an die nächstliegende Dienststelle oder an die Kampagne „Atommüll-Alarm – Tatore in Deutschland“ über diesen Link.

Der Tourplan der Kommissare Hubertus Zdebel und Peter Dickel durch NRW:

Fotos von heute in Bonn.

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