Mitreden bei der Stilllegung des AKW Brunsbüttel – Einwendungen jetzt!

brokdorf2015
Gleich um die Ecke von Brunsbüttel ist das letzte AKW in Schleswig-Holstein noch in Betrieb: Brokdorf. Am 26. April zum Tschernobyl-Tag gibt es dort eine Demonstration. Bild anklicken für mehr Informationen.

Wer über die Sicherheit bei der Stilllegung des AKW Brunsbüttel mitreden will, muss nun aktiv werden. Seit ein paar Tagen sind die Antragsunterlagen öffentlich ausgelegt und aus den Reihen von Brokdorf-Akut liegt nun die erste Sammeleinwendungsliste vor. Ein Update der Sammelwendung kann hier als PDF heruntergeladen werden (die erste Fassung bleibt weiterhin gültig, falls ihr die schon unterschrieben und abgeschickt habt). Nur wer hier unterschreibt oder eine eigene Einwendung erhebt hat bei dem kommenden Erörterungstermin das Recht, seine Vorstellungen von sicherem Rückbau in das Verfahren einzubringen (und ggfls. später gegen eine Genehmigung vorzugehen?). Also, ran an die Liste, flott unterschrieben und rechtzeitig zurückschicken.

Brunsbüttel? Genau, das ist der Atomreaktor von Vattenfall, der während seiner gesamten Betriebszeit kaum mehr als 50 Prozent der Zeit Strom erzeugte, weil es immer wieder schwere Pannen mit der störanfälligen Siedewasser-Technik gab. Brunsbüttel hat auch den Keller voll Atommüllfässer, die verrostet sind, weil 30 Jahre lang niemand meinte, mal nachsehen zu müssen. Und das ist die Vattenfall-Anlage, deren Castor-Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll keine Genehmigung mehr besitzt, nachdem das OVG Schleswig diese wegen zahlreicher Mängel bei den Sicherheitsnachweisen aufgehoben hat. Gute Gründe allesamt, um genau hinzusehen, was Vattenfall da nun vorhat.

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3 Gedanken zu „Mitreden bei der Stilllegung des AKW Brunsbüttel – Einwendungen jetzt!

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