Atommüll-Alarm: Tatorte in NRW – Links.Fraktion vor Ort: Heute Münster, morgen Aachen

14975427563_2413cd6579_zAtommüll-Alarm: Tatorte in NRW. Gestern in Bielefeld und Herford, heute um 15.30 Uhr in Münster auf dem Stubengassenplatz (gern vorbeikommen) und morgen sind wir in Aachen, in der Nachbarschaft von z.B. 152 Castor-Behältern, die die Bundes- und rot-grüne NRW-Langesregierung am liebsten in die USA abschieben wollen. Hier der Info-Flyer für die Aktion und Veranstaltung morgen in Aachen (PDF)

Atommüllland NRW – Hintergründe: Atommüll-Alarm: Tatorte in NRW – Info-Tour mit der Linksfraktion.

Hubertus Zdebel, Sprecher für Atomausstieg der Linksfraktion ist noch bis Samstag mit Peter Dickel von der AG Schacht Konrad auf Inforeise in NRW unterwegs. Von Bonn über Oberhausen, Bielefeld und Herford, heute in Münster, geht es morgen in Aachen weiter und am Samstag nach Mönchengladbach (10 Uhr).

Atommüll-Alarm – Tatorte Bielefeld und Herford – Orkanartig

P1070758Atommüll Alarm: Tatorte in NRW, Tag 3 der Inforeise mit Abgeordneten der Links-Fraktion im Rahmen Fraktion vor Ort: Orkanartige Böhen ziehen über NRW hinweg, auch in Bielefeld. Während unweit von Bielefeld das Atomkraftwerk Grohnde weiterhin atomare Risiken und neuen Strahlenmüll erzeugt, ist die SOKO Atommüll heute auf dem Jahnplatz mit der Spurensicherung am Start.

Dumme Geschichte: Sie wird selbst zum Opfer. Dem P1070743Fotografen der „Spusi“ wird die komplette Kameraausrüstung aus dem Einsatzfahrzeug von bislang unbekannten Tätern gestohlen. SOKO ruft Polizei, die nun auch noch in anderer Sache ermitteln muss. Schwierige Ausgangsbedingungen für die weitere Arbeit der SOKO. Inge Höger und Hubertus Zdebel (Bundestagsabgeordnete, Fraktion die Linke.) und Peter Dickel (AG Schacht Konrad) stemmen sich engagiert gegen den Sturm, führen Gespräche und verteilen Infomaterialien über das Atommüll-Desaster in NRW. Barbara und Gabi helfen bei der Spurensicherung und gemeinsam trotzen wir dem kalten Gegenwind.

VeranstaltungHerford02Atommüll-Alarm: Tatorte in Deutschland ist eine bundesweite Kampagne der Anti-Atom-Bewegung. Hintergründe über die Tatorte in NRW gibt es hier: Atommüll-Alarm: Tatorte in NRW – Info-Tour mit der Linksfraktion.

Auf der Veranstaltung am Abend in Herford berichteten Hubertus Zdebel und Inge Höger im „HUDL“ auch über die Schadensersatzklagen von E.on und den Plänen der Stromkonzerne, sich aus der Veranwortung für VeranstaltungHerford01Atommülllagerung zu verabschieden. Dazu soll eine bundeseigene Stiftung gegründet werden, die einmalig rund 36 Mrd. Euro die die Atommülllagerung bekommen soll. Nachforderungen an die Konzerne soll es dann nicht mehr geben dürften. Dabei ist heute schon klar, dass die Kosten für die Stilllegung der AKWs und die Atommülllagerung bei mindestens rund 50 Mrd Euro liegen werden.

Die Atommüll-Alarm-Tour durch NRW im Rahmen Fraktion vor Ort der Linken Bundestragsfraktion startete am Montag, den 20. Oktober in Bonn und geht noch bis zum 25. Oktober.

Was bisher geschah:

Die weiteren Termine:

  • ·        23. Oktober am Tatort Münster | 15:30 Stubengassenplatz, Die Linke im Bundestag – Fraktion vor Ort, mit Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) sowie Dickel (AG Schacht Konrad)
  • ·        24. Oktober am Tatort Aachen | 15:30 Am Elisenbrunnen, Die Linke im Bundestag – Fraktion vor Ort, mit Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) sowie Dickel (AG Schacht Konrad)
  • ·        24. Oktober am Tatort Aachen | 19:30 LINKES Zentrum Augustastraße 69, Die Linke im Bundestag – Fraktion vor Ort, mit Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) sowie Dickel (AG Schacht Konrad)
  • ·        25. Oktober am Tatort Mönchenglabbach/Rheydt | 10:00 Hauptstraße/Ecke Brucknerallee, Veranstalter: Strahlenzug, mit Hubertus Zdebel (MdB Die Linke) sowie Dickel (AG Schacht Konrad)

Infos über Atompolitik und Ausstieg: www.hubertus-zdebel.de

 

 

Atommüll-Alarm: Loccum über Zusammenarbeit, Öffentlichkeit und Atommülllager

Karte_A4_rgb_2-AMKwebheader_atomalarm_originalgroesseAtommüll-Alarm der etwas anderen Art gab es am letzten Wochenende in der Evangelischen Akademie im niedersächsischen Loccum. Genauer: Die Atommüllgemeinde traf sich, um über die „Zusammenarbeit von Endlager-Kommission und Öffentlichkeit“ zu debattieren. Immer wieder wurde die Kommission kritisiert, eine Zusammenarbeit angesichts zahlreicher, grundsätzlicher und nicht zu behebender Geburtsfehler abgelehnt. Aber auch um die Möglichkeiten einer inneren Reform durch die Evaluation des StandAG, die die Kommission vorzunehmen hat, wurde eifrig debattiert. Während in Loccum über Öffentlichkeitsbeteiligung debattiert wurde, ist die Anti-Atom-Bewegung längst an den entsprechenden Tatorten unterwegs: Atommüll-Alarm: Tatorte in Deutschland.

Natürlich gab es viele viele Vorschläge und Anregungen, wie denn die Öffentlichkeitsbeteiligung gemacht werden könnte, in einem Verfahren, wo sie bislang ausgeschlossen war. Hoch her ging es am Ende der Tagung, als die  Schadensersatzforderungen per Klage durch E.on und andere Atomkonzerne zur Sprache kamen. Vom Umweltminister Stefan Wenzel bis zu den Anti-Atom-VertreterInnen war die Empörung groß. Das müsse man aber total unemotional sehen, so der anwesende E.on-Vertreter. Was am Ende rauskam?

Die Atommüllgemeinde war einigermaßen vollzählig angetreten: Mitglieder der seit dem Sommer arbeitenden Atommüll-Kommission, Initiativen aus dem Wendland, VertreterInnen von ausgestrahlt, dem BUND, den ASSE-Initiativen und aus diversen Behörden und Gutachtereinrichtungen. AktivistInnen aus Bayern, NRW, Hessen, Abgeordnete und MitarbeiterInnen aus Bundestag und Landesparlamenten. Mittenmang auch ein paar SchülerInnen und junge Menschen, die vor einigen Wochen an einer besonderen Veranstaltung zur Atommülllagerung an der Akademie teilgenommen hatten. (Siehe hier. und dazu den Video-Clip  Pfeil nach rechts Zum Clip, sowie hier zu weiteren  Pfeil nach rechts Clips.)

Eine wirkliche Zusammenfassung dessen, was in Loccum stattfand, ist hier kaum möglich. Ebenso wenig kann das wirkliche Ergebnis der Tagung mitgeteilt werden. Da haben viele viel miteinander geredet. Das verbindet irgendwie. Da wurde zum Ende von einer Begleitgruppe oder auch Denkgruppe viel diskutiert, ohne dass so richtig klar wurde, was die eigentlich bringen soll. Es war die Rede davon, dass sie unabhängig von der Atommüll-Kommission stattfinden müsse, eigenständig die zu wenig in der Öffentlichkeit beachteten Atommüllprobleme und Herausforderungen bei der Suche nach langfristig sicheren Lagerkonzepten herausarbeiten solle und Wege zu mehr Interesse und Beteiligung suchen könne. Wer das aber so in die Hand nehmen soll, wurde nicht geklärt.

In vielerlei Hinsicht interessant sind die Beiträge von Rechtsanwalt Hartmut Gassner. Er setzte auf der Tagung fort, was er am Morgen in Berlin während der AG 1 zur Öffentlichkeitsbeteiligung umfassend vorgetragen hatte. Gassner ist gemeinsam mit dem Vertreter der evangelischen Kirche, Ralf Meister, Vorsitzender dieser AG. Vielschichtig und differenziert – ok, der ist Anwalt – hatte Gassner seine Überlegungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung in mehreren Papieren vorgelegt. Dabei geht Gassner auch ausführlich auf die Vorarbeiten des AKEnd ein und versucht daraus Schlussfolgerungen und Anpassungen für das aktuelle Verfahren zu ziehen. Auf Basis der dort gemachten Annahmen und Interpretationen hat er zahlreiche Vorschläge gemacht, wie eine größere Öffentlichkeit angesprochen und beteiligt werden könnte. Die Texte sind online auf der Kommissions-Seite beim Bundestag unter den Drucksachen der AG 1. Insbesondere dieser Text könnte von Interesse sein (PDF).

Wenn große Dinge besprochen werden, bleiben die kleinen oft auf der Strecke. Während alle nach Möglichkeiten suchten, bundesweit besser über Atommüll und dessen Lagerung zu informieren und dafür Strukturen bzw. Organisationsformen zu finden, spielte die derzeit laufende Kampagne „Atommüll-Alarm: Tatorte in Deutschland“ nur in Nebensätzen eine Rolle. Dabei werden dort landauf landab mit vielen Veranstaltungen und Events Informationen über die Probleme mit dem Atommüll verbreitet. Auch Ansätze wie z.B. die Atommüllkonferenz, einem Koordinationskreis zahlreicher Anti-Atom-Gruppen und Verbände zum entsprechenden Thema, fanden keine Erwähnung. Natürlich sind das eher Pflänzchen in der Aufgabe einer umfassenden Öffentlichkeitsinformation und -Beteiligung. Aber konkrete Ansatzpunkte allemal.

Lebendig wurde es eigentlich nur zweimal im Rahmen der Tagung. Einmal, als der Kommissionsvorsitzende bei der Atommüllsuche, Michael Müller, in seinem Vortrag darüber sprach, grundsätzliche Fragen der Widersprüche in der Moderne diskutieren zu wollen. Dazu hatte Müller bereits einen Entwurf für ein Leitbild der Atommüll-Kommission vorgelegt, das auch dort nur ein mäßiges Echo ausgelöst hatte. Vorgetragen in eher philosophisch-universitärer Art war das Thema von Müller den meisten Beteiligten vor Ort zu wenig konkret am Thema Atommülllagerung. Dabei hatte er auf eine vielleicht nicht mehr so beliebte akademische Art nichts anderes gefordert als auch die Frage zu klären, wie eine moderne aufgeklärte demokratische Gesellschaft so einen Wahnsinn wie Atommüll überhaupt in die Welt bringen konnte. Da wird noch einiges zu diskutieren sein, denn diese Frage ist durchaus überaus bedeutsam.

Eine zweite altvertraute aber immer noch zentrale Kontroverse mit Leidenschaften verursachten die von E.on und anderen angestrengten Schadensersatzklagen, mit denen die Konzerne nicht nur Milliarden Euro von der Bundesregierung und also den SteuerzahlerInnen vor den Gerichten durchsetzen wollen. Zusätzlich wollen sie mit Klagen gegen zentrale Regelungen und Kompromisse bei der Endlagersuche und dem StandAG Schadensersatz in dreistelliger Millionenhöhe erreichen. Die anwesenden Industrievertreter zeigten sich eher gelassen gegenüber der Empörung und Kritik. Es könne ja nicht sein, dass die Politik Verabredungen treffe, die auf Kosten von Dritten gehen würden. Da seien Grundrechte betroffen, so der E.on-Vertreter, der auch Mitglied in der Atommüll-Kommission ist.

Update: 23.10.: Die Klagen von E.on und inzwischen auch RWE nimmt die BI Lüchow-Dannenberg nun zum Anlass, die Forderung zu erheben: “Die Konzernvertreter müssen raus aus der Endlagerkommission”. Weiter heißt es dort u.a.: “Wir fragen deshalb erneut, was die beiden Vertreter der Atomkonzerne, Gerd Jäger und Bernhard Fischer, unter diesem Vorzeichen in der Endlagerkommission verloren haben”, unterstreicht BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Jäger war seit 1977 für RWE tätig und fungiert immer noch als “Berater” des Konzerns. Fischer ist altgedienter E.on Manager und Aufsichtsratsvorsitzender sowie mit “Sonderaufgaben im Konzern” betraut.“

Im Neuen Deutschland wird berichtet: „Unabhängig von der grundsätzlichen Skepsis vieler Bürgerinitiativen gegenüber der Kommission bleibt Ehmke zufolge festzuhalten: »Die Konzernvertreter sind keine zivilgesellschaftlichen, sondern Konzernvertreter, und wenn sie einen Funken Anstand besitzen, sollen sie ihren Platz räumen.«“

Weiter berichtet das Blatt: „Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation »ausgestrahlt« sieht das genauso. E.on und RWE hätten mit ihren Klagen »quasi den Verhandlungstisch verlassen«, sagt er.“

Und: „Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne), selbst Kommissionsmitglied, fordert zwar nicht den Rücktritt der Konzernvertreter aus dem Gremium. Die Klagewelle von E.on & Co. müsse aber ein Fall für die Kartellbehörden werden. »Bei den vielen Klagen handelt es sich offensichtlich um eine konzertierte Aktion, die den Staat unter Druck setzen soll«, so Wenzel. »Das Bundeskartellamt muss diesen Vorgang untersuchen.« Den Konzernen gehe es nicht um Rechtsschutz, sondern um »eine ganz gezielte politische Intervention«. Dies sei eindeutig »Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung«.“

Atommüll-Alarm unter Wasser: Oberhausen strahlt

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Atommüll-Alarm: Tatort Oberhausen. Die linken Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel und Inge Höger im verzweifelten Kampf gegen Atommüll und schwere Regenfälle.

Atommüll-Alarm: Tatorte in NRW, Tag 2: Dass die Lagerung von Atomabfällen aller Art immer mehr zum Desaster wird, ist an vielen Orten in NRW zu sehen. Manchmal aber sind auch andere Umstände ein Desaster – heute war das in Oberhausen der Fall. Kühles Wasser ohne Ende von oben und frische Brisen von der Seite behinderten die heutigen Ermittlungsarbeiten der Sonderkommission Atommüll auf das Schlimmste. Die Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Hubertus Zdebel von der Linksfraktion waren zum Einsatz erschienen, auch Peter Dickel von der Abteilung Spurensicherung stand neben den zusätzlichen Aktiven der Linken in Oberhausen zum Einsatz bereit.

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Begossene Linke: Bundestagsabgeordneter Zdebel und Jörg Pusch, Linker aus Oberhausen.

Allein es ging nichts: Augen- und Tatzeugen waren unter den katastrophalen Bedingungen nicht bereit, der Sonderkommission Atommüll bericht zu erstatten oder sich den Fragen zu stellen. Allerdings: Es gibt erste Ermittlungserkentnisse, dass die widrigen Verhältnisse aus den Zentralen einiger namentlich nicht genannter Täter aus Essen über Oberhausen ausgeschüttet wurden. Wir kämpfen weiter, versprochen.

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Atommüll-Kommissare mit Einsatzfahrzeug in Oberhausen.

Dennoch konnte das Unwetter über Oberhausen neue wichtige Ermittlungserkenntnisse nicht verhindern. Sonderkommission und Spurensicherung erfuhren, dass weiterer hochradioaktiver Atommüll in NRW eingelagert werden soll. Aus dem Forschungsreaktor in München Garching sollen offenbar hochradiokative Brennelemente künftig per Atomtransport in das Zwischenlager nach Ahaus transportiert werden. Darüber wird weiter zu ermitteln sein. Mehr Infos hier Atommüll-Alarm: Bombig – Noch mehr Uranmüll für NRW.

 

Vattenfall TTIP Terror total: 4.675.903.975,32 Euro für Atommüll

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Vattenfall will 4,7 Mrd. Euro Schadensersatz für die Schrott-Meiler Brunsbüttel und Krümmel. Foto: Dirk Seifert

Alles TTIP oder was? Beim Geld hört der Spaß auf. Das gilt auch für die neue rot-grüne Regierung in Schweden. Die hat sich nun laut taz hinter die Forderung von Vattenfall gestellt, mit der der Konzern sich zu Lasten der bundesdeutschen SteuerzahlerInnen die Stilllegung der Schrottreaktoren Krümmel und Brunsbüttel vergolden lassen will. Insgesamt 4,7 Mrd. Euro verlangt der vor dem internationalen Schiedsgericht in Washington (ICSID) dafür, dass die Bundesregierung nach der Katastrophe von Fukushima von Laufzeitverlängerung auf Ausstieg umschaltete.

Klaus Ernst von der Linksfraktion hatte die tatsächlich von Vattenfall geforderte Schadensersatzsumme mit einer Nachfrage zu der Schriftlichen Frage Nr. 9/119 in der letzten Woche ans Tageslicht gebracht:

„Frage Abgeordneter Klaus Ernst, Fraktion die Linke: Wie viel beträgt nach aktuellem Stand die Entschädigungszahlung, die der schwedi-sche Stromkonzern Vattenfall im ICSID-Schiedsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland vor dem Hintergrund des deutschen Atomausstiegs geltend machen will, und in welcher Höhe kämen ggf. Zinszahlungen hinzu?

Antwort der Bundesregierung: Vattenfall beziffert seine Klageforderung vor Steuern mit 4.675.903.975,32 Euro zuzüglich Zinsen (Libor zuzüglich 4 Prozentpunkte).

Die taz informiert: „Der schwedische Staatskonzern beruft sich dabei auf die Investorenschutzklausel in der 1998 in Kraft getretenen internationalen „Energie-Charta“. Geklagt hat Vattenfall vor zwei Jahren vor dem zuständigen International Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID), einem zur Weltbank gehörendem Schiedsgericht in New York.“

Vattenfall hat Erfahrung mit derartigen Klagen: „Schon die erste solche Klage gegen Deutschland ging von Vattenfall aus: 2009 hatte das Unternehmen wegen des Hamburger Kohlekraftwerks Moorburg ein Verfahren vorm ICSID begonnen; dieses endete 2011 mit einem Vergleich vorwiegend im Sinne Vattenfalls.“

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