Tarifabschluss Vattenfall: Beschäftigungssicherung bis 2017 – Personalabbau sozialverträglich

vattenfall-02Bereits am 10. April haben sich die Gewerkschaften IG Metall, Verdi und IG BCE mit Vattenfall auf einen neuen Tarifvertrag für rund 15.000 der 20.000 Beschäftigten geeinigt. Nachdem die Gewerkschaften die Verhandlungen schon als gescheitert erklärt hatten und die Urabstimmung für einen Streik vorbereiteten, hatte der Konzern ein weiteres Angebot gemacht. Siehe auch Die Welt und Klimaretter.

Die Verhandlungen fanden vor dem Hintergrund statt, dass Vattenfall wirtschaftlich schwer angeschlagen ist und angekündigt hat, insgesamt 2.500 Arbeitsplätze abzubauen. Vor dem Hintergrund des Volksbegehrens in Berlin und des im September anstehenden Volksentscheids in Hamburg hatte Vattenfall die Gewerkschaften versucht unter Druck zu setzen: Ein Streik würde dem Unternehmen in der Öffentlichkeit schaden.

Siehe dazu auch: Tarifverhandlungen bei Vattenfall gescheitert – Bügerbündnisse für Rekommunalisierung als Druckmittel gegen ArbeitnehmerInnen

Als Ergebnis kam für die Gewerkschaftsmitglieder heraus:

Beschäftigungssicherung

Der Tarifvertrag Sozialpolitische Begleitung mit dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen wird bis Ende Februar 2017 verlängert.

Anhebung der Tabellen- und Ausbildungsvergütungen

2,6 Prozent mehr Entgelt rückwirkend ab dem 1. März 2013.

1,8 Prozent mehr Entgelt ab dem 1. April 2014.

Der Entgelttarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 28. Februar 2015.

Ausbildung und Übernahme

Der Tarifvertrag Ausbildung mit einer Sicherung der Ausbildungszahlen in Höhe von 392 Neueinstellungen pro Jahr wird bis Ende 2014 verlängert. Zusätzlich haben wir im Ausbildungstarifvertrag erstmals eine Regelung für die unbefristete Übernahme von 55 Auszubildenden pro Jahr durchgesetzt!

Tarifverhandlungen bei Vattenfall gescheitert – Bügerbündnisse für Rekommunalisierung als Druckmittel gegen ArbeitnemerInnen

Vattenfall: Nicht mal eine fristgerechte Strompreiserhöhung bekommt das Unternehmen auf die Reihe. Foto: Dirk SeifertDie Tarifauseinandersetzungen bei dem finanziell angeschlagenen Stromkonzern Vattenfall spitzen sich zu. Der MDR teilt heute mit: „Die Gewerkschaften haben die Tarifverhandlungen für rund 15.000 Beschäftigte des Stromversorgers Vattenfall in Deutschland für gescheitert erklärt. Die gemeinsame Tarifkommission von IG BCE (Bergbau, Chemie, Energie), ver.di und IG Metall teilte am Mittwochabend mit, ihre Entscheidung zum Abbruch der Gespräche sei einstimmig gewesen. „Tarifverhandlungen bei Vattenfall gescheitert – Bügerbündnisse für Rekommunalisierung als Druckmittel gegen ArbeitnemerInnen“ weiterlesen

Konflikte bei Vattenfall – Warnstreiks der Gewerkschaften

Vattenfall: Nicht mal eine fristgerechte Strompreiserhöhung bekommt das Unternehmen auf die Reihe. Foto: Dirk Seifert
Vattenfall: Warnstreiks und viele Konflikte. Foto: Dirk Seifert

Gestern haben sich bei Vattenfall rund „8.500 Angestellte des Energiekonzerns Vattenfall … nach Gewerkschaftsangaben an mehrstündigen Warnstreiks beteiligt“, schreibt der Focus. Anlass sind die laufenden Tarifverhandlungen, die nicht vorankommen. Zusätzlich hat Vattenfall die Stimmung mächtig angeheizt, nachdem der Konzern angekündigt hat, 1.500 Arbeitsplätze in Deutschland zu streichen.  Siehe auch: “Vattenfall – bald Tschüss und weg?”

Vattenfall steht vor großen Problemen: Schwere finanzielle Einbußen, Gewinn-Rückgänge, eine Debatte beim schwedischen Eigentümer, ob man sich nicht besser aus Deutschland zurückziehen solle und in Berlin und Hamburg betreiben starke Bündnisse die Rekommunalisierung der derzeit noch von Vattenfall betriebenen Energienetze.

Verdi hatte in Berlin zum Warnstreik für sechs Stunden aufgerufen: „Die Beschäftigten legen ihre Arbeit nieder, um sich gegen den Abbau von 1.500 Vollzeitarbeitsstellen zu wehren und sich für den Erhalt der Ausbildungsplätze bis 2020 und Regelung zur unbefristeten Übernahme sowie die Erhöhung der Vergütungen um 6,5 % für die Dauer von 12 Monaten einzusetzen.“

Focus: „Der Konzern hat bislang 2,2 Prozent höhere Einkommen für die kommenden zwölf Monate und weitere 1,6 Prozent für das folgende Jahr angeboten. Das ist den Gewerkschaften IG BCE, Verdi und IG Metall aber zu wenig.“

Über die Warnstreiks vom Dienstag berichtet der Focus weiter: „In Berlin legten über den Tag etwa 3500 Mitarbeiter in der Hauptverwaltung und drei Heizkraftwerken die Arbeit nieder, wie ein Verdi-Sprecher sagte. Gut 3000 Teilnehmer kamen nach Angaben der IG Metall zu einer Kundgebung in Hamburg. An anderen Standorten in Ostdeutschland traten laut IG BCE mehr als 2000 Mitarbeiter in den Ausstand. Vor der Einfahrt ins Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg hielten Beschäftigte vorübergehend einen Kohlezug auf. Andere blockierten ein Werkstor des Kraftwerks Boxberg in Sachsen.“

Heute sollen die Tarifverhandlungen fortgesetzt werden.

Die IG Metall Küster hat gestern die folgende Pressemeldung veröffentlicht:

Warnstreik bei Vattenfall in Hamburg: Über 3000 Beschäftigte demonstrieren gegen massiven Personalabbau und für 6,5 Prozent mehr Geld

Hamburg, 19.3.2013. Mehr als 3000 Vattenfall-Beschäftigte beteiligten sich heute in Hamburg an einem Warnstreik. Sie gingen für ihre Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen und gegen den vom Unternehmen angekündigten Stellenabbau auf die Straße. „Wer mitten in den Verhandlungen über eine Beschäftigungssicherung die Streichung von hunderten Stellen verkündet, muss sich über eine Eskalation des Konflikts nicht wundern“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, auf der Kundgebung vor dem Vattenfall-Verwaltungsgebäude in der City Nord. „Kommen Sie zur Vernunft und lassen Sie uns in den Verhandlungen morgen ein Ergebnis vereinbaren, das für Beschäftigte wie Unternehmen Sicherheit und Verlässlichkeit bedeutet“, forderte Rainer Kruppa, Konzernbetriebsratsvorsitzender von Vattenfall, die Arbeitgeberseite auf.

IG BCE, Ver.di und IG Metall haben sich bei Vattenfall zu einer Tarifgemeinschaft zusammengeschlossen. Die Gewerkschaften fordern den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis 2020, eine Entgelterhöhung von 6,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten und die Sicherung der aktuellen Ausbildungszahlen bis 2020 und die  unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Zwei Tarifverhandlungen für rund 15.000 Beschäftigte des Vattenfall-Konzerns in Deutschland sind ergebnislos geblieben. Die dritte Tarifverhandlung findet morgen statt.

Ansprechpartner für die Medien:

Ina Morgenroth, IG Metall Region Hamburg,

Vattenfall Krise – Rückzugs-Gerüchte, massive Entlassungen und Probleme ohne Ende… Eine Lage-Übersicht

Vattenfall-Schriftzug-Berlin-HBF
Berlin bald ohne Vattenfall-Zentrale Deutschland? Die Konflikte verschärfen sich. Foto: Dirk Seifert

Eine Flut von Medienberichten gibt es in den letzten Tagen über die Krise beim Stromkonzern Vattenfall. Milliarden-Verluste, der Abbau von 2.500 Arbeitsplätzen, sinkende Erlöse beim Stromverkauf, deutliche Gewinn-Rückgänge, keine Strategie für die Energiewende, Gerüchte, dass Vattenfall sich aus der Braunkohle in Ostdeutschland zurück ziehen könnte – oder gar ganz aus Deutschland verschwindet. Und das alles während der seit langem heftigsten Tarifauseinandersetzungen zwischen Vattenfall und der Belegschaft. 4.000 Beschäftigte von Vattenfall gingen gestern für ihre Arbeitsplätze auf die Straße. Da geht es nicht nur um 6,5 Prozent mehr Lohn, sondern auch um die Forderung nach einer Beschäftigungsgarantie bis 2020. Da prallen gerade heftig die Interessen aufeinander. Weitere Warnstreiks sind noch für März angekündigt und bei einem Scheitern der Verhandlungen wird es bei Vattenfall zu Streik kommen!

Und dann noch die vielen Probleme im „Normalbetrieb“: Das im Bau befindliche Kohlekraftwerk in Moorburg wird durch ein Gerichtsurteil, das die Kühlwasserentnahme aus der Elbe massiv einschränkt und den Betrieb mit Kühlturm vorschreibt, deutlich teuer und ein wirtschaftlicher Betrieb ist im Grunde kaum noch vorstellbar. In Berlin ist so gut wie sicher, dass Vattenfall das Stromnetz nicht mehr betreiben wird. Nur wenn das dort laufende Volksbegehren scheitert – was niemand erwartet – hätte Vattenfall noch eine Chance, dass Geschäft weiter zu betreiben. Und wie bei Vattenfall üblich, kommen die Pannen immer genau dann, wenn man sie nicht braucht: Gestern morgen fiel in Berlin für 23.000 Haushalte rund eine Stunde lang die Stromversorgung aus. Ein Vattenfall-Umspannwerk hatte einen Defekt.

Auch Hamburg könnte mit einem anstehenden Volksentscheid verloren gehen. Immerhin zeigen Umfragen, dass rund 64 Prozent der HamburgerInnen dafür sind, die Energienetze wieder in die öffentliche Hand zu übernehmen. Nicht nur die Stromnetze.

Viel härter würde Vattenfall der Verlust der Fernwärmeversorgung treffen. Denn hier geht es auch um die Kraftwerke, die Vattenfall verlieren würde. Die machen nicht nur Wärme, sondern produzieren auch Strom, mit dem sich gutes Geld verdienen lässt. Und dabei verliert Vattenfall auch alle Kunden in diesem Geschäftsfeld. Insgesamt rund 100 Millionen Euro jährlich verdiente Vattenfall allein bei der Fernwärme! Auch für Vattenfall kein Pappenstil!

Eine Frage an die Gewerkschaften bleibt: Warum keine Rekommunalisierung zumindest der Netzesparten von Vattenfall?

Mehr Berichte auf dieser Seite zur Krise von Vattenfall hier

Zwei Tage Medienberichte über die Vattenfall-Krise im Überblick in den Schlagzeilen von Google-Alerts:

Meldungen über Vattenfall am 8. März, Google.de.

News

15 neue Ergebnisse für Vattenfall

Kraftwerk Moorburg: Vattenfall prüft Revision im Moorburg-Urteil
Hamburger Abendblatt
Hamburg. Sechs Wochen nach dem Urteil gegen die geplante Wasserentnahme des Kraftwerks Moorburg aus der Elbe hat das Hamburgische Oberverwaltungsgericht (OVG) das schriftliche Urteil veröffentlicht. Der Energiekonzern Vattenfall will nun prüfen,
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Stromausfall in Berlin – fast 23.000 Kunden betroffen
Berliner Morgenpost
Ursache sei ein Defekt im Umspannwerk am Koppenplatz im Bezirk Mitte gewesen, berichtete ein Sprecher des Energiekonzerns Vattenfall. Gegen 8 Uhr sei der Strom aber wieder geflossen, hieß es. Betroffen waren rund 19.000 Haushalte und etwa 3900
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Verdi wirft Vattenfall Managementfehler vor
Potsdamer Neueste Nachrichten
Potsdam – Der Energiekonzern Vattenfall hat noch keine konkreten Pläne für den angekündigten Stellenabbau in Brandenburg. „Wir stehen erst am Anfang des Prozesses“, sagte Sprecher Steffen Herrmann am Donnerstag. Dennoch machten sich mehrere
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Vattenfall im Gegenwind
sz-online
Beschäftigte des Energiekonzerns Vattenfall aus Hamburg, Cottbus und Berlin demonstrierten gestern vor der Berliner Zentrale gegen die Streichung von 1500 Arbeitsplätzen. Foto: dpa. Erlöseth uns“, hat ein Ironiker unter den erbosten Mitarbeitern vor
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Lausitzer zittern vor dem Abzug der Schweden
Märkische Allgemeine
POTSDAM – 4000 Vattenfall-Beschäftigte protestierten gestern vor der Deutschland-Zentrale des schwedischen Energiekonzerns in Berlin gegen den geplanten Stellenabbau. 500 Kraftwerksbeschäftigte und Bergleute waren allein aus der Lausitz gekommen
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Motorola, Hess, Vattenfall…: Welche Firmen Mitarbeiter entlassen
WirtschaftsWoche
Google will einem Bericht zufolge weitere 1200 Stellen bei seiner Smartphone-Tochter Motorola Mobility streichen. Beim insolventen Leuchtenbauer Hess verlieren 50 der 380 Mitarbeiter ihren Job. Auch deutsche Vattenfall-Mitarbeiter müssen um ihre Jobs
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Wirtschaft: Krawall bei Vattenfall in Berlin Proteste für mehr Geld und
Tagesspiegel
Berlin – Der drittgrößte deutsche Energieversorger kommt nicht zur Ruhe. Rund 4000 Beschäftigte demonstrierten am Donnerstag vor der Zentrale der deutschen Vattenfall in Berlin-Mitte für mehr Geld und sichere Jobs. Das am Rande von
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Vattenfall, Gildmeister und Hochtief neue Mitglieder im Bundesverband
Cleanthinking.de
Mitglieder Bundesverband Energiespeicher Energiespeicher News / Düsseldorf. Erst kürzlich landeten wir von CleanThinking mit der Stromspeicher-Serie von Christian Wiesner einen Volltreffer, der reichlich Echo ausgelöst hat. Jetzt zeigt sich auch an
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Cleanthinking.de

Lausitzer Rundschau: In der Zwickmühle Vattenfall und die Lausitzer
FinanzNachrichten.de (Pressemitteilung)
Das Revier steckt mit dem Eigentümer Vattenfall in einer Zwickmühle. Die Schweden, die zu Hause auf Kernkraftwerke und Wasserkraft setzen, investieren nicht nur in Offshore-Windparks, sie möchten gern auch ein grünes Image. Als Staatsunternehmen ist
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Energieerzeuger – Wut auf Vattenfall
Berliner Zeitung
Die Ankündigung des Stromkonzerns Vattenfall, hierzulande rund 1 500 von 20.000 Stellen zu streichen, hat in der Belegschaft für Schock und Wut gesorgt: Zu einer Demonstration vor der Vattenfall-Zentrale in der Berliner Chausseestraße kamen am
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CDU Cottbus: Zu den Ankündigungen der Vattenfall AG zum Abbau von
NIEDERLAUSITZ aktuell
Die Ankündigung des Energiekonzerns Vattenfall zum Abbau von 1500 Arbeitsplätzen in Deutschland veranlasste die Kreisvorstände der CDU aus Cottbus und Spree- Neiße zu einer Sondersitzung. Die Christdemokraten zeigten sich bestürzt und verwiesen
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Vattenfall-Beschäftigte demonstrieren gegen Stellenabbau
Berchtesgadener Anzeiger
«Die Zitrone ist ausgequetscht, jetzt ist Schluss», rief Konzernbetriebsratschef Rainer Kruppa ihnen zu. Die Gewerkschaften riefen zu bundesweiten Warnstreiks am 19. März auf, einen Tag vor der nächsten Tarifverhandlungsrunde bei der Vattenfall GmbH.
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Hohenwarte: Vattenfall und das ruinierte Geschäftsmodell
Ostthüringer Zeitung
„Wir machen keine Abstriche bei Dammsicherheit, Anlagensicherheit und Personensicherheit“, sagte Dr. René Kühne , Leiter der Produktionskoor- dinierung der Vattenfall Hydro Germany , zu der die Pumpspeicherwerke (PSW) gehören. Das war es dann
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Trebendorf verhandelt ab April mit Vattenfall
Lausitzer Rundschau
April sollen die Verhandlungen zwischen Trebendorf und Vattenfall über einen Umsiedlungsvertrag beginnen. Als erstes geht es um Entschädigungsregelungen. Eine Woche zuvor werden die Mitglieder der Verhandlungsgruppe darauf vorbereitet, kündigte
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| SPD verlangt Tillichs Eingreifen bei Stellenabbau von Vattenfall
BILD
Dresden (dpa/sn) – Angesichts des angekündigten Stellenabbaus beim Energiekonzern Vattenfall hat Sachsens SPD-Landtagsfraktion Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) zum Handeln aufgefordert. Der Regierungschef solle mit der schwedischen
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Web

12 neue Ergebnisse für Vattenfall

Massenentlassungen bei Vattenfall – World Socialist Web Site
Bei der Durchsetzung der geplanten Entlassungen von 2.500 Mitarbeitern kooperiert die Konzernleitung eng mit den Gewerkschaften Verdi, IG Metall und IG
www.wsws.org/de/articles/2013/03/08/vatt-m08.html
Vattenfall streicht 1.500 Jobs in Deutschland – Yahoo! Nachrichten
Vattenfall streicht 1.500 Jobs in Deutschland‘ auf Yahoo! Nachrichten Deutschland lesen. Nach den Konkurrenten E.on, RWE und EnBW plant nun auch der
de.nachrichten.yahoo.com/vattenfall-streicht-1-500-jobs-deuts…
Vattenfall nennt noch keine konkreten Zahlen zum Stellenabbau
Vattenfall nennt noch keine konkreten Zahlen zum Stellenabbau‘ auf Yahoo! Finanzen Deutschland lesen. Berlin (dapd). Der Energiekonzern Vattenfall hat
de.finance.yahoo.com/…/vattenfall-nennt-noch-keine-konkret…
Economy, Business & Finance: Vattenfall streicht konzernweit 2500
Der Energiekonzern Vattenfall will 2.500 Arbeitsplätze bis Ende 2014 abbauen, davon 1.500 in Deutschland. Das kündigte das Unternehmen am Mittwoch in
www.handelsblatt.com/economy-business…/7888864.html
Vattenfall streicht 1500 Stellen in Deutschland – Yahoo! Finanzen
Vattenfall streicht 1500 Stellen in Deutschland‘ auf Yahoo! Finanzen Deutschland lesen. Der Umbau bei Vattenfall trifft die Mitarbeiter: Der schwedische
de.finance.yahoo.com/…/vattenfall-streicht-1500-stellen-deuts…
Beschäftigte von Vattenfall demonstrieren gegen Stellenabbau
Mit einem Warnstreik protestierten Beschäftigte des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall in Berlin, Hamburg und Cottbus. Das Unternehmen hatte
www.morgenpost.de/…/Beschaeftigte-von-Vattenfall-demonstr…
Energie-Riese Vattenfall streicht 1500 Stellen in Deutschland
Stockholm. Vattenfall schwenkt auf Sparkurs: Der schwedische Energie-Riese baut weltweit 2500 Stellen ab, davon allein 1500 in Deutschland. Damit will
waz.m.derwesten.de/…/energie-riese-vattenfall-streicht-1500-st…
Vattenfall auf Sparkurs: Massiver Stellenabbau in Deutschland
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall muss sparen. Im Zuge dessen will das Unternehmen 2500 Arbeitsplätze streichen, davon 1500 in Deutschland.
www.verivox.de/…/vattenfall-auf-sparkurs-massiver-stellenabb…
Vattenfall noch ohne konkrete Pläne für Stellenabbau – MOZ.de
Der Energiekonzern Vattenfall hat noch keine konkreten Pläne für den angekündigten Stellenabbau in Brandenburg.
www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel…/1115140/
Vattenfall streicht bundesweit 1500 Jobs – Nachrichten aus
Auch Cottbus und Berlin sind betroffen. Gewerkschaft warnt vor „irreparablen Schäden“
www.pnn.de/brandenburg-berlin/731044/
Vattenfall streicht 1.500 Stellen in Deutschland
STOCKHOLM/BERLIN (dpa-AFX) – Der schwedische Energiekonzern Vattenfall verschärft seinen Sparkurs und streicht 2.500 Arbeitsplätze, davon 1.500 in
www.t-online.de/…/vattenfall-streicht-1-500-stellen-in-deutsch…
Vattenfall-Beschäftigte demonstrieren gegen Stellenabbau – Neue
Mehrere tausend Beschäftigte des Energiekonzerns Vattenfall haben in Berlin gegen den geplanten Stellenabbau und für höhere Einkommen demonstriert.
www.noz.de/…/vattenfall-beschaeftigte-demonstrieren-gegen-s…

Meldungen vom 7. März

News

21 neue Ergebnisse für Vattenfall

Tausende Vattenfall-Beschäftigte protestieren gegen Stellenabbau
DIE WELT
Berlin (dapd). Mehrere Tausend Mitarbeiter des Energiekonzerns Vattenfall haben am Donnerstag in Berlin gegen den geplanten massiven Jobabbau und für bessere Löhne demonstriert. Rund 4.000 Beschäftigte aus Berlin, Hamburg und der Lausitz
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DIE WELT

Vattenfall-Mitarbeiter demonstrieren für ihre Jobs
Berliner Morgenpost
Mehrere tausend Beschäftigte des Energiekonzerns Vattenfall haben in Berlin gegen den geplanten Stellenabbau und für höhere Einkommen demonstriert. Mit Transparenten, auf denen „Wir wehren uns“ und „Ohne Mitarbeiter kein Moos“ stand, zogen nach
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Berliner Morgenpost

Sparkurs nach Gewinneinbruch: Vattenfall will 1500 Arbeitsplätze in
FOCUS Online
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall verschärft seinen Sparkurs und streicht 2500 Arbeitsplätze, davon 1500 in Deutschland. Sie sollen bis Ende 2014 „sozialverträglich“ abgebaut werden, kündigte Vorstandschef Øystein Løseth am Mittwoch an.
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Unternehmen: Gewerkschaft will Druck in Vattenfall-Tarifrunde erhöhen
FOCUS Online
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hatte am Mittwoch angekündigt, 1.500 Arbeitsplätze in Deutschland streichen zu wollen. „Das ist ein hoch profitables Unternehmen hier in Deutschland – mit Milliardengewinnen, die nach Schweden abgeliefert
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Vattenfall-Beschäftigte demonstrieren gegen Stellenabbau
Süddeutsche.de
Berlin (dpa) – Mehrere tausende Beschäftigte des Energiekonzerns Vattenfall haben in Berlin gegen den geplanten Stellenabbau und für höhere Einkommen demonstriert. Die Gewerkschaften riefen zu bundesweiten Warnstreiks am 18. März auf, einen Tag
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2500 Stellen weg – „Vattenfall hat sich verzettelt“
tagesschau.de
Gerade noch hatte Vattenfall-Chef Löseth von einem „guten Jahr“ gesprochen, da kündigte der größte Energieerzeuger Europas 2500 Stellenstreichungen an, 1500 davon in Deutschland. Wann genau wer wo gehen soll, ist nicht bekannt. Die Schweden
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Hess, Vattenfall, JP Morgan…: Welche Firmen Mitarbeiter entlassen
WirtschaftsWoche
Der insolvente Leuchtenbauer Hess reduziert die Zahl seiner Mitarbeiter: 50 der 380 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Auch deutsche Vattenfall-Mitarbeiter müssen um ihre Jobs bangen. Bis Ende 2014 will der schwedische Energiekonzern hierzulande 1500
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Vattenfall nennt noch keine konkreten Zahlen zum Stellenabbau
DIE WELT
Berlin (dapd-bln). Der Energiekonzern Vattenfall hat noch keine konkreten Pläne für den angekündigten Stellenabbau in Berlin und Brandenburg. „Wir stehen erst am Anfang des Prozesses“, sagte Vattenfall-Sprecher Steffen Herrmann am Donnerstag auf
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DIE WELT

Massiver Stellenabbau bei Vattenfall
Hamburger Abendblatt
Es ist eine Hiobsbotschaft für die rund 20.000 deutschen Mitarbeiter des Energieversorgers Vattenfall. 1500 Arbeitsplätze will der schwedische Konzern bis Ende 2014 in Deutschland abbauen – weitaus mehr als bereits im Vorfeld befürchtet worden war.
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Hamburger Abendblatt

SPD-Fraktion Vattenfall hat Verantwortung für Lausitz
DIE WELT
Potsdam/Cottbus – Die Brandenburger SPD-Fraktion hat den geplanten Personalabbau beim Energiekonzern Vattenfall kritisiert. Fraktionschef Ralf Holzschuher appellierte am Donnerstag an die schwedische Konzernführung, ihre Verantwortung für die
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Gegen betriebsbedingte Kündigungen
Märkische Allgemeine
Vattenfall betreibt im Südosten Brandenburgs mehrere Braunkohletagebaue und -kraftwerke. Dort sind mehr als 5.000 Menschen beschäftigt. Nach Agenturinformationen sollen vor allem die Verwaltungen von Vattenfall gestrafft werden. Beim technischen
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«Erlöseth uns» – Personalabbau bei Vattenfall erst am Anfang?
greenpeace magazin online
Nach dieser Ankündigung vom Mittwoch prasselt auch in Stockholm Kritik auf Vattenfall ein. Der Hauptvorwurf lautet: Der Energieriese hat sich mit seiner Expansion ins europäische Ausland verkalkuliert. «Jetzt zahlen die Mitarbeiter den Preis für die
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Zeitung Heute: Vattenfall streicht 1500 Jobs
Tagesspiegel
Berlin – Vattenfall streicht in Deutschland 1500 von 20 000 Arbeitsplätzen. Wie der schwedische Staatskonzern am Mittwoch mitteilte, müssten die Kostenstrukturen verbessert werden, weil der Trend zum Energiesparen und das schwache
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Demo gegen Stellenstreichungen bei Vattenfall
NDR.de
Mitarbeiter des Energiekonzerns Vattenfall haben am Donnerstag gegen die geplanten Stellenstreichungen demonstriert. An einer Protestkundgebung in Berlin beteiligten sich auch Beschäftigte aus Hamburg. Mit sieben Bussen seien sie am Morgen in die
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Vattenfall baut ab
Potsdamer Neueste Nachrichten
Berlin – Ob das ein Zufall ist? Einen Tag vor Warnstreiks und einer Demonstration bei der deutschen Vattenfall-Zentrale in Berlin-Mitte kündigte die Konzernspitze in Stockholm einen „Konsolidierungskurs zur weiteren Kostensenkung“ an. Gemeint ist vor
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Vattenfall streicht tausende Stellen
freiewelt.net
Der Energiekonzern Vattenfall plant bis Ende nächsten Jahres eine Kürzung von über 2500 Arbeitsplätzen, allein 1500 davon in Deutschland. Besonders Mitarbeiter in Berlin, Hamburg und Cottbus sind von dem Stellenabbau betroffen. Laut Ankündigung
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freiewelt.net

Vattenfall hat eine Verantwortung für die Region – Ralf Holzschuher und Detlef
NIEDERLAUSITZ aktuell
Ich weiß garnicht so richtig wie ich darauf reagieren soll.. „Vattenfall hat eine Verantwortung für die Region“ Spricht da die pure Naivität oder das schlichte Unwissen? Seit Jahrzehnten setzt dieses Land auf eine Ressource von der klar ist, dass sie
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Probleme von Vattenfall nicht überraschend
Pressrelations (Pressemitteilung)
Der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag AXEL VOGEL hat den von dem schwedischen Energiekonzern Vattenfall angekündigten Stellenabbau als für die Beschäftigten äußerst schmerzhaft bezeichnet.
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Pressrelations (Pressemitteilung)

Vattenfall streicht konzernweit 2500 Stellen
Traunsteiner Tagblatt
Stockholm/Berlin (dpa) – Der schwedische Energiekonzern Vattenfall verschärft seinen Sparkurs und streicht 2500 Arbeitsplätze, davon 1500 in Deutschland. Sie sollen bis Ende 2014 «sozialverträglich» abgebaut werden, kündigte Vorstandschef Øystein
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Vattenfall setzt Konsolidierungskurs zur weiteren Kostensenkung fort
nordic market
Berlin: CEO Øystein Løseth und CFO Ingrid Bonde stellten heute dem Europäischen Betriebsrat von Vattenfall Maßnahmen zur weiteren Konsolidierung des Unternehmens vor. Sie erklärten, dass fortlaufende Energieeffizienzmaßnahmen kombiniert mit
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Vattenfall streicht in Deutschland 1500 Stellen
newsecho.de – Meine Nachrichten
Vattenfall streicht in Deutschland 1500 Stellen. Berlin – Der Energiekonzern Vattenfall will in Deutschland 1500 Stellen bis zum Jahr 2014 abbauen. Das kündigte das Unternehmen in Berlin an. (dpa). Tweet
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Blogs

2 neue Ergebnisse für Vattenfall

Energie: Vattenfall-Beschäftigte demonstrieren gegen Stellenabbau
Mehrere tausend Beschäftigte des Energiekonzerns Vattenfall haben in Berlin gegen den geplanten Stellenabbau und für höhere Einkommen demonstriert.
Augsburger Allgemeine – Wirtschaft
Vattenfall streicht 1.500 Jobs in Deutschland | Mittelstand
von dapd
Stockholm/Berlin (dapd). Nach den Konkurrenten E.on, RWE und EnBW plant nun auch der vierte große Stromerzeuger auf dem deutschen Markt, Vattenfall, spürbare Einschnitte beim Personal. Allein in Deutschland sollen rund 1.500 von
Mittelstand-Nachrichten.de

 

Web

11 neue Ergebnisse für Vattenfall

Energiekonzern Vattenfall streicht Stellen | Aktuell Wirtschaft | DW
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall reagiert mit Massenentlassungen auf den Atomausstieg in Deutschland und die Rezession in Südeuropa.
www.dw.de/energiekonzern-vattenfall-streicht…/a-16654044
Vattenfall Europe Generation – Vattenfall
Vattenfall Europe Generation AG – Vorstand und Aufsichtsrat.
corporate.vattenfall.de/de/vattenfall-europe-generation.htm
Easy privatstrom – Tarife – Vattenfall
Sparen Sie jetzt mit dem günstigen Easy Privatstrom von Vattenfall – einfach online abschliessen.
www.vattenfall.de/de/easy-privatstrom-tarife.htm
Sparkurs: Vattenfall streicht Tausende Stellen | Wirtschaft – Berliner
Der Energiekonzern Vattenfall will wegen niedriger Strompreise sparen. Die Standorte Berlin und Cottbus sind voraussichtlich stark betroffen. Kündigungen
www.berliner-zeitung.de/…/sparkurs-vattenfall-streicht-tausen…
Vattenfall Europe Wärme AG: Vorstand & Aufsichtsrat – Vattenfall
Vattenfall Europe Wärme AG – Vorstand und Aufsichtsrat.
corporate.vattenfall.de/de/vattenfall-europe-waerme.htm
Vattenfall Europe Netzservice: Geschäftsführung – Vattenfall
Geschäftsführung der Vattenfall Europe Netzservice.
corporate.vattenfall.de/de/vattenfall-europe-netzservice.htm
Vattenfall will 1500 Arbeitsplätze in Deutschland streichen – Focus
1500 von rund 20 000 deutschen Arbeitnehmern müssen zittern: Der schwedische Energiekonzern Vattenfall zieht jetzt seinen verschärften Sparkurs durch.
www.focus.de/…/sparkurs-nach-gewinneinbruch-vattenfall-wil…
Vattenfall streicht Stellen in Deutschland – Mittelbayerische Zeitung
Energieriese Vattenfall macht ernst und zieht die Sparschraube an. Dies bedeutet vor allem einen schmerzhaften Abbau von Personal, auch hierzulande.
www.mittelbayerische.de/…/vattenfall-streicht-stellen-in-deutsc…
Energiekonzern – Vattenfall streicht 2500 Stellen – Hamburg betroffen
Der schwedische Energieriese zieht die Sparschraube an. Dies bedeutet vor allem einen schmerzhaften Abbau von Personal. 1500 Stellen werden in
www.abendblatt.de/…/Vattenfall-streicht-2500-Stellen-Hambur…
Energie: Vattenfall streicht 1500 Stellen in Deutschland | ZEIT ONLINE
Stockholm/Berlin (dpa) – Der schwedische Energiekonzern Vattenfall verschärft seinen Sparkurs und streicht 2500 Arbeitsplätze, davon 1500 in Deutschland.
www.zeit.de/…/energie-vattenfall-streicht-1500-stellen-in-deut…
Personalschnitt bei Vattenfall – Energieversorger will in Deutschland
Vattenfall will damit Strukturen vereinfachen und Aufgaben zusammenlegen. Ein harter Schlag, meint der Stockholmer Wirtschaftsjournalist Claes Aronsson
www.dradio.de/aktuell/2032787/

Keine „Mördergrube“: Vattenfall irritiert die gesamte Lausitz

Braunkohle-Cottbus-Lacoma
Steigt Vattenfall aus der Braunkohle in der Lausitz aus? Foto: Dirk Seifert

Die Ankündigungen von Vattenfall, einen Block des 920 MW Braunkohlekraftwerk in Lippendorf bei Leipzig (Sachsen) zu verkaufen, löst heftige Reaktionen aus. Kein Wunder angesichts der in Schweden laufenden Debatte über Milliarden-Verluste, Fehlinvestitionen und den viel zu hohen CO2-Emissionen der Vattenfall-Tochter in Deutschland. Vattenfall in der Krise heißt auch: Der Konzern will 2.000 Arbeitsplätze abbauen, davon möglicherweise rund 1.000 in Deutschland. Fast die gesamte Expansions-Strategie von Vattenfall, die Anfang der 2000er Jahre zu Investitionen in fast allen Ostsee-Anrainer-Staaten führte und das Ziel verfolgte, Vattenfall zum großen Player in diesem Wirtschaftsraum zu machen, sind inzwischen gescheitert. Strategisch hat sich Vattenfall nicht nur in Deutschland völlig verhauen. (siehe auch: “Schweden empört sich über Vattenfalls Größenwahn”)

Jetzt wird die Debatte in Schweden immer intensiver, die Auslands-Aktivitäten von Vattenfall gänzlich zu beenden und sich besser aus dem deutschen Markt zurückzuziehen. (Vattenfalls Stern auf dem Rückzug – Was hat dich bloß so ruiniert?)

Überlegungen, die offenbar sehr ernst sind. Denn seit der Ankündigung von Vattenfall, dass Braunkohlekraftwerk in Lippendorf verkaufen zu wollen, warnen verschiedene Stimmen auch in Deutschland vor einer „Zerschlagung von Vattenfall“. Die Wirtschaftsinitiative Lausitz (WiL) bestätigt das in einer Pressemitteilung vom Montag und bezeichnet diese als: „durchaus realistische Einschätzung zur Haltung des schwedischen Staates und seiner Repräsentanten“. Der Verband stellt fest, dass der „mögliche Verkauf der Kraftwerksanteile in Lippendorf … zu großer Irritation und Verunsicherung in der Lausitz“ führe. (Mitteilung des Verbandes (PDF, die PM finden sie unten in voller Länge auf dieser Seite)

Der Verband hält die Berichte über einen (Teil)Rückzug von Vattenfall also für überaus ernst zu nehmend und macht sich Sorgen um die Beschäftigten in der Region, für die 17.000 Arbeitnehmer und ihren Familien. „Die wiederkehrenden Berichte sind für die Menschen, die direkt oder indirekt von der Braunkohle leben, unerträglich.“

Hinweise, dass es zu einem massiven Kurswechsel bei Vattenfall kommen könnte, gibt es schon länger. Ende November 2012 sorgte eine Vattenfall-Meldung von einer außerordentlichen Hauptversammlung (siehe PM unten im Text) in den deutschen Braunkohlegebieten für große Verunsicherung und wurde als Hinweis für einen Ausstieg aus der Braunkohle verstanden. Vattenfall musste in einer weiteren Stellungnahme „Zu den heutigen Medienberichten“ reagieren.  (Siehe auch: Vattenfall Braunkohle – Wirre Kommunikation und Rekordergebnis für die Klimakatastrophe und: Alles Titanic: Vattenfall erklärt uns jetzt die eigenen Presseerklärungen)

Vattenfall Deutschland betont zwar, man stehe zur Braunkohle, aber klar ist auch: Vattenfall-Deutschland hat im Konzern nichts mehr zu sagen. Die Entscheidungen werden allesamt in Stockholm getroffen. Und immer mehr gerät der Konzern-Vorstand mit dem Eigentümer – dem schwedischen Staat – in Konflikt:

„Schweden und Braunkohle hat scheinbar nie gepasst und passt offensichtlich immer weni-ger“, so der WiL-Vorsitzende Dr. Hermann Borghorst. „Es reicht nicht, wenn die Vattenfall-Spitze sich zur Braunkohle bekennt, gleichzeitig aber der Eigentümer das Geschäft ständig in Frage stellt. Der Eigentümer, das Königreich Schweden, ist gefordert, für Klarheit zu sorgen und aus seinem Herzen keine ‚Mördergrube‘ zu machen. Man kann nicht gutes Geld verdienen wollen und ständig wegen des Produkts mit schlechtem Gewissen herumlaufen.“

Auch die IG BCE hat am Montag hoch alarmiert auf die Meldungen aus Schweden reagiert und in seltener Deutlichkeit festgestellt: „Wenn sich diese Aktivitäten (gemeint sie die Auslandsinvestitionen, uFä)  im Nachhinein als nicht profitabel herausstellen sollten und Vattenfall deswegen jetzt zu Verkäufen in Deutschland gezwungen ist, dann kann es dabei nur um einen Gesamtverkauf und nicht um Einzelverkäufe gehen (Hervorhebung uFä). Ein Auseinandernehmen des Unternehmensverbunds von Bergbau, Energie und den Tochterfirmen brächte erkennbar nur Nachteile mit sich“, sagte der stellvertretende IG BCE Vorsitzende und ebenfalls stellvertretende Vorsitzende des Vattenfall-Aufsichtsrats Ulrich Freese.“

Keine Frage: Für die Vattenfall-Beschäftigten nicht nur in der Lausitz dürften die Debatten in Schweden Anlaß zu großer Sorge um ihre Arbeitsplätze und ihre soziale Sicherheit sein. Dennoch muss man nicht nur die IG BCE kritisieren. Eine Stromerzeugung bei Vattenfall mit über 80 Prozent Braunkohle-Anteil ist in Zeiten von Klimawandel und Energiewende keine strategisch gut aufgestellte Position und die Kritik des schwedischen Mehrheitseigners ist in dieser Sache nicht neu. (siehe auch: Radio Schweden – “Vattenfall zaghaft bei grünem Strom”) Eine Debatte um neue Strategien für die Beschäftigten, über die Chancen und Risiken der Energiewende für die MitarbeiterInnen, gibt es fast nicht. So reagieren die Gewerkschaften, nicht nur die IG BCE, auf die Geschäftspolitik der Konzerne. Eigene Konzepte gibt es fast nicht.

Besonders deutlich wird das z.B. auch bei den in Berlin und Hamburg laufenden Projekten zur Rekommunalisierung der Energienetze. Das hier auch Chancen bestehen, um für die jetzt noch bei Vattenfall beschäftigten KollegInnen langfristig sichere Arbeitsplätze zu entwickeln, wird kaum diskutiert. Betont werden fast nur eventuelle Risiken für die Beschäftigten. So bleibt die Beschäftigten am Ende nur, sich jeweils den Konzern-Strategien zu unterwerfen. Dabei gibt es durchaus Ansätze für eine gewerkschaftliche Diskussion: Chancen und Risiken der Energiewende. Man muss sie nur führen! Siehe auch hier: Die Energiewende ist eine Chance für Arbeitsplätze und hier: Verdi Berlin – Besser doch nicht rekommunalisieren!

Sonst kommt etwas heraus, wo zwischen gewerkschaftlichen Positionen und einer Wirtschaftsinitiative Lausitz (WiL) keine Unterschiede mehr erkennbar sind. Die Antwort der WiL auf die Krise bei Vattenfall und die Klimakatastrophe lautet: „Die WiL fordert zudem, die notwendigen Rahmenbedingungen für die Investition in ein neues, modernes, emissionsarmes Braunkohlekraftwerk zu schaffen.
„Die Lausitzer bzw. die ostdeutsche Braunkohle braucht einen Betreiber, der klar zur Braun-kohle steht. Die WiL warnt vor einer Zerschlagung des Unternehmens, nur weil eine zwanghafte, imagepolierende Verringerung des CO2-Ausstoßes propagiert wird oder weil sich der Konzern an anderer Stelle übernommen hat“, so Borghorst“

Mit so einer Position in Zeiten der Energiewende muss man sich nicht wundern, wenn am Ende das System zusammen bricht. Das Interesse Schwedens, die Klimagase zu reduzieren als „zwanghafte, imagepolierende Verringerung des CO2-Ausstoßes“ und Propaganda abzutun und obendrein gleich noch ein neues klimaschädliches Braunkohlekraftwerk zu fordern, zeigt nur eines: Da hat jemand nicht begriffen, wie die Energiewende funktioniert und warum Vattenfall so tief in der Krise steckt.

Hier die PM der Wirtschaftsinitiative Lausitz vom 4. März 2013 in voller Länge:

WiL fordert Klarheit vom Eigentümer und warnt vor einer Zerschlagung der ostdeutschen Braunkohleindustrie

Die Irritationen aus Schweden zu den Braunkohletagebauen und den Braunkohlekraftwerken nehmen kein Ende. Medien aus Berlin und Brandenburg berichten aktuell: „Sogar die Zerschlagung droht“, „Schwedischer Konzern stellt ostdeutsche Braunkohle zur Disposition“, „Schweden gefällt Vattenfalls deutsche Tochter nicht mehr“. Diese durchaus realistische Einschätzung zur Haltung des schwedischen Staates und seiner Repräsentanten sowie der mögliche Verkauf der Kraftwerksanteile in Lippendorf führen zu großer Irritation und Verunsicherung in der Lausitz, vor allem bei den 17.000 Arbeitnehmern und ihren Familien. Die wiederkehrenden Berichte sind für die Menschen, die direkt oder indirekt von der Braunkohle leben, unerträglich.

„Schweden und Braunkohle hat scheinbar nie gepasst und passt offensichtlich immer weniger“, so der WiL-Vorsitzende Dr. Hermann Borghorst. „Es reicht nicht, wenn die Vattenfall-Spitze sich zur Braunkohle bekennt, gleichzeitig aber der Eigentürmer das Geschäft ständig in Frage stellt. Der Eigentümer, das Königreich Schweden, ist gefordert, für Klarheit zu sorgen und aus seinem Herzen keine ‚Mördergrube‘ zu machen. Man kann nicht gutes Geld verdienen wollen und ständig wegen des Produkts mit schlechtem Gewissen herumlaufen.“

Aus Sicht der WiL ist die Lausitzer Stromerzeugung aus Braunkohle im Energiemix mit erneuerbaren Energien (Wind, Solar, Biomasse) das Rückgrat der Lausitzer Industrie. Die regionale Wertschöpfung geht für die kommenden Jahrzehnte nur mit der Braunkohle und nicht ohne Braunkohle. Die WiL fordert zudem, die notwendigen Rahmenbedingungen für die Investition in ein neues, modernes, emissionsarmes Braunkohlekraftwerk zu schaffen.

„Die Lausitzer bzw. die ostdeutsche Braunkohle braucht einen Betreiber, der klar zur Braunkohle steht. Die WiL warnt vor einer Zerschlagung des Unternehmens, nur weil eine zwanghafte, imagepolierende Verringerung des CO2-Ausstoßes propagiert wird oder weil sich der Konzern an anderer Stelle übernommen hat“, so Borghorst.

Ihr Gesprächspartner für weitere Informationen ist:
Dr. Hermann Borghorst, Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.

Vattenfall PM 28.11.2012

Vattenfall definiert neue Nachhaltigkeitsziele

Im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung präsentierte Vattenfall heute seine neuen Nachhaltigkeitsziele. Eines der Ziele ist beispielsweise, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien bei Vattenfall über den Zuwachsraten des Marktes liegen soll. Die Ziele basieren auf den Direktiven des schwedischen Staates als Eigentümer von Vattenfall und orientieren sich an den 20/20/20-Zielen der EU.

Die Nachhaltigkeitsziele im Einzelnen:

  • Die Kohlendioxidemissionen von Vattenfall sollen bis zum Jahr 2020 auf 65 Millionen Tonnen reduziert werden (2010: 94 Mio. Tonnen).
  • Die Zuwachsrate bei den Erneuerbaren Energien soll höher ausfallen als die durchschnittlichen Wachstumsraten in denjenigen Ländern, in denen Vattenfall aktiv ist. Die Zuwachsraten werden jährlich gemessen.
  • Die Energieeffizienz soll sowohl intern als auch extern gesteigert werden. Messbare Ziele werden festgelegt, sobald die EU-Richtlinie für Energieeffizienz in nationale Ziele umgesetzt ist.

„Um unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen werden wir die Zuwachsrate bei den Erneuerbaren Energien steigern. Damit der Energiemarkt auch international funktionieren kann, braucht es aber auch eine höhere Kapazität bei der Stromübertragung und mehr Stromtrassen. Je integrierter der Strommarkt ist, desto besser werden die Bedingungen für erneuerbare Energien“, betonte Øystein Løseth, CEO von Vattenfall.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:  

Stefan Müller, Vattenfall GmbH, Head of Media Relations Germany

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