Uranfabrik in Gronau: Ausbau mit viel Geheimhaltung und anhaltende Sicherheitsprüfung

Im westfälischen Gronau befindet sich eine vom Atomausstieg ausgenommene Uranfabrik, die derzeit erweitert und modernisiert wird. Damit will URENCO Gronau nach der Fukushima-Flaute auch die Produktionsmengen für angereichertes Uran wieder deutlich steigern. Auch an den anderen URENCO-Standorten wird die Produktion in Folge des Krieges durch Russland in der Ukraine hochgefahren. Außerdem läuft die nach Atomgesetz alle 10 Jahre erforderliche Periodische Sicherheitsüberprüfung (PSÜ). (Foto: URENCO)

Die Anlage gehört zur URENCO, einem trinationalen Uran-Konzern mit Standorten in den Eigentümer-Staaten Großbritannien, Niederlande und Deutschland sowie einer Anlage in New Mexico in den USA. Die deutschen Konzerne RWE und E.on halten gemeinsam ein Drittel der URENCO. Die Uranfabriken der URENCO gehören mit zu den sensibelsten Atomanlagen der Welt, weil die Urananreicherung in Zentrifugen grundsätzlich auch Atomwaffenmaterial herstellen kann. Fast alles in Gronau unterliegt daher Kontrollen internationaler Behörden und strikter Geheimhaltung.

Derzeit wird die URENCO-Anlage in Gronau modernisiert. Neue verbesserte Zentrifugen, in denen mit extrem hohem Aufwand und mit maximalen Belastungen für das Material die Anreicherung von Uran235 durchgeführt wird, sollen in der Anlage ersetzt werden. UmweltFAIRaendern.de hat bei der zuständigen Atomaufsicht in NRW, dem grün geführten Wirtschaftsministerium nachgefragt:

Auf die Fragen: „2. Wie weit ist die Umrüstung von Zentrifugen bei der UAA Gronau inzwischen erfolgt und können Sie sagen, welche Typen/Modelle ausgetauscht wurden und welche Typen/Modell neu eingebaut werden/wurden.  Eventuell auch in Zahlen, wie viele alte Zentrifugen rausgenommen und wie viele neu eingebaut wurden? Können Sie sagen, inwieweit diese neuen Modelle wirtschaftlicher sind, also um wie viel kleiner der Stromverbrauch gegenüber bisherigen Modell ist? Ob sie mehr Volumen und mehr Ausbeute ermöglichen und um wie viel im Vergleich zu ausgetauschten Modellen?“ und „3. Im Rahmen welcher rechtlichen Vorschriften wird diese Umrüstung betrieben? Welche atomrechtlichen Genehmigungen sind dazu erforderlich?“, teilt MWIKE mit:

„Die Fragen 2 und 3 werden zusammenfassend beantwortet. MWIKE: Informationen und Daten zur Umrüstung von Zentrifugen, die im Rahmen der Zentrifugentechnologie eingesetzt werden, unterliegen der Geheimhaltung und dürfen insofern der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden. Ein Austausch von Zentrifugen unterliegt dem atomrechtlichen Aufsichtsverfahren und wird hierüber überwacht.“

Das ist nicht eben viel, was die Behörde da an Informationen über die Uranfabrik Gronau der Öffentlichkeit anbietet.

Auch in dem Fall der laufenden PSÜ antwortet die Behörde eher knapp. An der Überprüfung der Unterlagen von den Betreibern ist im Auftrag des Ministeriums auch das Öko-Institut Darmstadt beteiligt.

umweltFAIRaendern.de fragt: „Wie ist der Stand bei der laufenden PSÜ, hat es bei der Prüfung Anlässe oder Umstände gegeben, die seitens der Atomaufsicht zu Nachfragen oder weiteren Recherchen geführt haben und welcher Art waren diese? Wann wird die PSÜ aus derzeitiger Sicht in etwa abgeschlossen sein und werden Sie die Ergebnisse veröffentlichen?“

Und MWIKE teilt mit: „Die zur PSÜ-2021 ab dem 15.06.2022 zahlreich eingereichten Betreiberunterlagen haben die hinzugezogenen Sachverständigen geprüft. Die entworfenen Stellungnahmen befinden sich in der Auswertung. Diese ist voraussichtlich Anfang nächsten Jahres abgeschlossen. Im Hinblick auf die Veröffentlichung von Ergebnissen beabsichtigt die Atomaufsicht NRW in ähnlicher Weise zu verfahren, so wie dies auch im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung von 2011 geschehen ist.“

In Medien wie der NOZ war mit Hinweis auf Informationen von URENCO Gronau berichtet worden, dass es Pläne gibt, eine Metall-Verwertungsanlage in Gronau errrichten zu wollen. Das Ministerium dazu: „Dem MWIKE ist bekannt, dass die Urenco Deutschland der Stadtverwaltung der örtlichen Politik und interessierten Bürgern im Rahmen einer öffentlichen Bauausschusssitzung die Investitionsvorhaben am Standort der Urananreicherungsanlage vorgestellt hat. In dieser Sitzung wurde u. a. eine Anlage zur Verarbeitung / Recycling von Anlagenkomponenten erwähnt. Ein Antrag der Urenco Deutschland für die Errichtung und Betrieb einer solchen Anlage liegt uns nicht vor, sodass keine näheren Aussagen über das Vorhaben bzw. das Genehmigungsverfahren getroffen werden können. Ein solches Vorhaben würde durch MWIKE als zuständige Genehmigungsbehörde zuzulassen sein, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen.“

Und auch zu einem anderen wichtigen Komplex gibt es kaum Informationen, die einen Einblick in die konkrete Situation erlauben. Umweltfairaendern.de fragt: „Es war der Presse zu entnehmen, dass die Betreiber ein bereits vorhandenes Lager für abgereichertes Uran in Betrieb nehmen wollen. Können Sie bitte sagen: Wie viel abgereichertes Uran lagert derzeit in Gronau in Form von UF6? Wie viel in Form von U3O8? Wie viele dieser Stoffe, die aus der UAA Gronau stammen, lagern derzeit noch an anderen Orten, wo sind diese derzeit und wann werden diese Mengen nach Gronau zurückkommen? Wann soll die Inbetriebnahme des Lagers erfolgen. Hat die Atomaufsicht dafür schon eine letzte Zustimmung erteilt?“

Konkrete Angaben über die Uranmengen seien Geschäftsgeheimnisse der URENCO. Geplant aber sei, ein Uranoxid-Lager in Betrieb zu nehmen. „MWIKE: Die Urenco Deutschland betreibt genehmigte UF6-Läger. Die Einhaltung der genehmigten Lagerkapazitäten werden regelmäßig im Aufsichtsverfahren durch die atomrechtliche Aufsichtsbehörde überprüft. Über konkrete Mengen in den UF6-Lägern können zur Wahrung von Geschäftsgeheimnissen keine Angaben gemacht werden.

Die Urenco Deutschland plant im Jahr 2024 das Uranoxid-Lager (U3O8) nuklear in Betrieb zu nehmen. Die genehmigte Lagerkapazität für das Uranoxid-Lager wurde in dem Genehmigungsbescheid Nr. 7/6 UAG veröffentlicht, festgesetzt und seitdem nicht erhöht.

Die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderliche Vorsorge gegen Schäden für den Betrieb der Läger wurde in den entsprechenden Genehmigungsbescheiden bestätigt, sodass die Voraussetzungen für einen störungsfreien Betrieb geschaffen wurden.“

  • Alles über URENCO auf umweltFAIRaendern.de

40 Jahre Schweizer AKW Leibstadt: Grüner Antrag – Weiterbetrieb nur mit Prüfung und grenzüberschreitender Bürgerbeteiligung

Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen fordern in einem Antrag zur Bundesdelegierten-Konferenz im November: „Keine Laufzeitverlängerung für das AKW Leibstadt (CH) unter Ausschluss von Öffentlichkeit und Umweltverträglichkeitsprüfung!“ Untersuchungen zeigen, dass im Falle eines Unfalls mit Freisetzung von Radioaktivität auch die Menschen in Baden-Württemberg massiv betroffen wären. Der Antrag V-75 ist eingebracht vom Bundestagsabgeordneten Harald Ebner, Mitglied im Kreisverband Schwäbisch Hall, also aus Baden-Württemberg. Ebner ist Vorsitzender des Umweltausschusses des Deutschen Bundestags. Weitere Bundestagsabgeordnete wie Tabea Rößner (KV Mainz), Linda Heitmann (KV Hamburg-Altona), Julia Verlinden (KV Lüneburg), Christina-Johanne Schröder (KV Wesermarsch), Boris Mijatovic (KV Kassel-Stadt) sowie die baden-württembergische Landtagsabgeordnete Jutta Niemann (KV Schwäbisch Hall) gehören neben anderen Aktiven z.B. aus dem Grünen AK Atomenergie zu den weiteren Antragsteller:innen. Auch die langjährige ehemalige Anti-Atom-Sprecherin der Grünen im Bundestag, Sylvia Kotting-Uhl, hat den Antrag gezeichnet. Die IPPNW Deutschland und zuvor schon Organisationen wie der Trinationale Atom-Schutzverband (TRAS), der BUND RSO und die Schweizer Energiestiftung (SES) fordern die Stilllegung der Schweizer Uralt-Reaktoren, in keinem Fall aber dürfe ein Weiterbetrieb ohne UVP und Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgen. (Foto: AKW Leibstadt – Wladyslaw Sojka, sojka.photo)

Das AKW Leibstadt liegt direkt an der Grenze zu Deutschland am Rhein und soll nun für einen Weiterbetrieb über 40 Jahre hinaus nachgerüstet werden. Die grundlegende Konzeption und Auslegung der Anlage stammt aus der Zeit der 1970er Jahre. Als Projektbeginn wird das Jahr 1972 genannt (Wikipedia). Zwar läuft derzeit eine alle zehn Jahre vorgesehene Periodische Sicherheitsprüfung (PSÜ) für das AKW. Aber die international auch für die Schweiz gültigen Anforderungen nach Espoo- und Aarhus-Konvention will Umweltbundesrat Rösti bislang nicht anerkennen.

Dabei geht auch das internationale kerntechnische Regelwerk davon aus, dass ein nuklearer Weiterbetrieb über 40 Jahre hinaus eine Art rote Linie darstelle. Alle Atommeiler sind in ihrer Planung auf eine maximale Betriebsdauer von 40 Jahren ausgelegt worden, stellt zum Beispiel Prof. Dr.-Ing. habil. Manfred Mertins (TH Brandenburg) fest, der sich seit vielen Jahren mit den Sicherheitsfragen der Atommeiler in Deutschland und den Nachbarstaaten befasst hat. Er war lange Zeit bei der Gesellschaft für Reaktor-Sicherheit (GRS) tätig und ist heute auch an der INRAG beteiligt und arbeitet viel zum Thema Risiko alternder Reaktoren (PDF).

In einem Antwortschreiben an Stefan Auchter vom BUND RSO erklärt die Umweltministerin aus Baden-Württemberg, Thekla Walker, dass die schweizerische Lesart bislang UVP und Beteiligung nicht plane, stellt aber fest: „Es gibt jedoch gute Argumente, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich wird, wenn die der ursprünglichen Auslegung zugrunde gelegte Laufzeit überschritten werden soll. Bei einem Vorhaben in Grenznähe ist dann selbstverständlich eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich. Da die Schweiz bisher kein derartiges Verfahren plant, sind wir in dieser Sache im Kontakt mit dem Bundesumweltministerium.“ Sie werde sich daher für eine UVP und grenzüberschreitende Beteiligung einsetzen.“

Dokumentation: Der Antrag

V-75: Keine Laufzeitverlängerung für das AKW Leibstadt (CH) unter Ausschluss von Öffentlichkeit und Umweltverträglichkeitsprüfung!

Diese Tabelle beschreibt den Status, die Antragstellerin und verschiedene Rahmendaten zum Antrag
Veranstaltung:50. Bundesdelegiertenkonferenz Wiesbaden
Tagesordnungspunkt:V Verschiedenes
Antragsteller*in:Harald Ebner (KV Schwäbisch Hall)

Status:Eingereicht
Eingereicht:04.10.2024, 09:14

Antragstext

Am 15. April 2023 gingen die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland vom
Netz. Seither blieb die Versorgungssicherheit gewährleistet und seither sind
sowohl die Strompreise als auch Anteil der Öl- und Kohleverstromung gesunken,
der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung lag im ersten
Halbjahr 2024 bei 63 Prozent. Das ist eine große Erfolgsgeschichte. Bündnis
90/Die Grünen stehen zum vollzogenen Atomausstieg und setzen sich weiterhin für
ein möglichst zügiges und Verfahren zur Endlagersuche für die radioaktiven
Hinterlassenschaften der vergangenen Atom-Ära bei bestmöglicher Sicherheit und
Öffentlichkeitsbeteiligung ein.

Mit dem Abschalten der letzten Atommeiler hat sich das Risiko für atomare
Unfälle für die Bevölkerung erheblich gesenkt. Dennoch verbleiben durch den
Betrieb von Atomreaktoren in europäischen Nachbarländern weitere weitere externe
Risiken bestehen. In fast allen dieser Länder ist die AKW-Flotte stark
überaltert. Dessenungeachtet beabsichtigt die Schweiz, den 1984 ursprünglich für
40 Betriebsjahre gebauten Reaktor Leibstadt um weitere 20 Jahre im
Leistungsbetrieb zu halten ohne eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen
und ohne eine Öffentlichkeitsbeteiligung vorzunehmen. Das ist ein unhaltbarer
Zustand!

Bündnis 90/DIE GRÜNEN fordern das Eidgenössische Department für Umwelt, Verkehr
und Kommunikation (UVEK) der Schweiz in Bern dazu auf,

  • bei der beabsichtigten Verlängerung der Laufzeit des Atomreaktors in
    Leibstadt eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit grenzüberschreitender
    Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen und
  • die Espoo-Konvention sowie die Aarhus-Konvention vollumfänglich zu
    respektieren und umzusetzen.

Begründung

Das Schweizer AKW Leibstadt steht am Rhein, nahe der Grenze zu Baden-Württemberg. Es wurde für einen Betrieb von 40 Jahren ausgelegt und ging 1984 ans Netz . Die Schweiz beabsichtigt nun, dieses AKW für weitere 20 Betriebsjahre vorzubereiten, ohne dass formal eine Laufzeitverlängerung erfolgen soll, denn eine Befristung der Genehmigung gibt es gar nicht. Grunsätzlich aber sind auch die Schweizer AKWs wie andere Anlagen lediglich auf eine Laufzeit von 40 Jahren konzipiert worden. Das zeigen auch kritische Gutachter auf Basis international anerkannter Regeln auf. Expert*innen hatten im Jahr 2021 eine beträchtliche Liste an sicherheitsrelevanten Mängeln identifiziert. Eine zusätzliche Studie belegt: von einem Unfall wäre aufgrund der vorherrschenden Windrichtung überwiegend Deutschland betroffen. Eine Beteiligung der betroffenen Bürger*innen in Deutschland und der Schweiz ist bei dieser Laufzeitverlängerung seitens dem zuständigen Eidgenössischen Department für Umwelt, Verkehr und Kommunikation (UVEK) trotzdem nicht vorgesehen. Eine solche Beteiligung ist aber durch die Espoo-Konvention vorgeschrieben, die auch die Schweiz unterzeichnet hat. Der zuständige Schweizer Bundesrat beruft sich darauf, dass es in der genehmigungsrechtlichen Praxis der Schweiz keine Begrenzung von Laufzeiten für AKW gibt. Daher handle es sich auch nicht um eine Laufzeitverlängerung. Dass das AKW in Leibstadt aber seine baulich vorgesehene Laufzeit überschritten hat, zeigt die geplante Investition von einer Milliarde Franken, ohne die ein weiterer Betrieb nicht möglich wäre. Es handelt sich faktisch um eine Verlängerung der ursprünglich geplanten Betriebszeit und damit eine Laufzeitverlängerung. Artikel 1 (5) der Espoo-Konvention verlangt eine Umweltverträglichkeitsprüfung samt grenzüberschreitender Öffentlichkeitsbeteiligung für „jede größere Änderung eines Projektes“ mit potenziell grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen. Die geplante Laufzeitverlängerung des ausgedienten Grenz-AKW Leibstadt erfüllt diese Voraussetzung. Betroffene Bürger*innen müssen die Chance erhalten bei diesen Plänen mitreden zu können, denn sicher ist auch in Leibstadt nur das Risiko!

Quellen:

weitere Antragsteller*innen

Insgesamt 87 Unterstützer*innen.
  • Insgesamt 87 Unterstützer*innen.
    • Johannes Hunger (KV Landshut-Land)
    • Brigitte Artmann (KV Wunsiedel)
    • Sibylle C. Centgraf (KV Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf)
    • Jutta Paulus (KV Neustadt-Weinstraße)
    • Jörg Bischof (KV Tübingen)
    • Ralf Henze (KV Odenwald-Kraichgau)
    • Ruth Alpers (KV Harburg-Land)
    • Bernd Frieboese (KV Berlin-Reinickendorf)
    • Martina Hoffmann (KV Saalekreis)
    • Bettina Deutelmoser (BV Bundesverband)
    • Klemens Griesehop (KV Berlin-Pankow)
    • Jürgen Kretz (KV Odenwald-Kraichgau)
    • Andreas Müller (KV Essen)
    • Barbara Judith Bruhn (KV Hohenlohe)
    • Wilfried Böhling (KV Stade)
    • Karl-Heinz Lasch (KV Schwäbisch Hall)
    • Bernhard Herrmann (KV Chemnitz)
    • Maria Wißmiller (KV Ostallgäu)
    • Anna Katharina Boertz (KV Celle)
    • Patrick Feil (KV Schwäbisch Hall)
    • Jens Polster (KV Celle)
    • Anna Hanses (KV Emsland)
    • Linda Heitmann (KV Hamburg-Altona)
    • Jens Bitzka (KV Bautzen)
    • Tabea Rößner (KV Mainz)
    • Horst Bäuml (KV Bad Dürkheim)
    • Susanne Petermann-Mayer (KV Sigmaringen)
    • Kerstin Wilde (KV Leipzig)
    • Lars Klaus Aßhauer (KV Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg)
    • Kajo Aicher (KV Bodenseekreis)
    • Bruno Oberlander (KV Sigmaringen)
    • Klaus Ernst Harter (KV Sigmaringen)
    • Heike Uhrig (KV Augsburg-Land)
    • Alexander Speh (KV Sigmaringen)
    • Priska Hinz (KV Lahn-Dill)
    • Andreas Knoblauch (KV Salzgitter)
    • Gertrud Welper (KV Borken)
    • Carin Walther (KV Bodenseekreis)
    • Jan-Peter Homann (KV Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg)
    • Eleonore Grabowski (KV Wesel)
    • Arno Schelle (KV Northeim/Einbeck)
    • Stephanie Aeffner (KV Pforzheim und Enzkreis)
    • Ralf Gros (KV Lüneburg)
    • Heiko Hunger (KV Landshut-Land)
    • Daniela Hunger (KV Landshut-Land)
    • Kornelia Haslbeck (KV Pfaffenhofen)
    • Bärbel Sasse (KV Lüneburg)
    • Axel Vogel (KV Barnim)
    • Alfons Laux (KV Sigmaringen)
    • Boris Mijatovic (KV Kassel-Stadt)
    • Sarah Koschnicke (KV Sigmaringen)
    • Inge Pütz-Nobis (KV Forchheim)
    • Matthias Striebich (KV Forchheim)
    • Johanna Enssle (KV Schwäbisch Hall)
    • Daniel Lübbert (KV Berlin-Kreisfrei)
    • Mathias Schultz (KV Sigmaringen)
    • Raphael Weyland (KV Hamburg-Nord)
    • Kathrin Weber (KV Bielefeld)
    • Christine Squarra (KV München-Land)
    • Christoph Braun (KV München)
    • Elsa Nickel (KV Bonn)
    • Amelie Heißenberg (KV München)
    • Vadim Justus (KV Rosenheim)
    • Tobias Balke (KV Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf)
    • Hermann E. Ott (KV Berlin-Steglitz/Zehlendorf)
    • Lukas Wehlte (KV München)
    • Christina-Johanne Schröder (KV Wesermarsch)
    • Christina Galle (KV Dahme-Spreewald)
    • Karl Eugen Stehle (KV Sigmaringen)
    • Jutta Niemann (KV Schwäbisch Hall)
    • Armin Gabler (KV Karlsruhe-Land)
    • Sylvia Kotting-Uhl (KV Odenwald-Kraichgau)
    • Julia Verlinden (KV Lüneburg)
    • Kristin Martl-Hassan (KV Mühldorf)
    • Andrea Konter (KV Saarlouis)
    • Delphine Scheel (KV Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf)
    • Diana Hein (KV Düsseldorf)
    • Matthias Henneberger (KV Wunsiedel)
    • Diethardt Stamm (KV Wetterau)
    • Doris Wolf (KV Hamburg-Bergedorf)
    • Angelika Aigner (KV Traunstein)
    • Rita Petra Keller (KV Augsburg-Stadt)
    • Lea Geldner (KV Schwäbisch Hall)
    • Henning Singer (KV Südliche Weinstraße)
    • Viola Grießhammer (KV Ansbach)
    • Janine Ivancic (KV Aachen)
    • Joachim Härtig (KV Schwäbisch Hall)
  • Änderungsanträge

Samy DeLuxe – Bob Dylans first Rap – Hurricane – Weck mich auf. Rubin Carter #Nobelpreis

https://inv.nadeko.net/watch?v=voH11xV4AKI&listen=false

Sonst mal mit den Stichworten in der Titelzeile youtuben. JA. Da muss wer sich anhören, was so irgendwelche Typen reden.

Weck mich auf !

Bob hat einen Nobelpreis für Literatur. Es gibt diesen für Frieden, 2024:

Nobelpreis gegen Atomwaffen – Nihon Hidankyo

Atomwaffen: Wie geht der Weg zur Atommacht? Saudi-Arabien führt es vor ….

Wie wird aus einem Staat eine Atommacht? Saudi-Arabien führt das wie im Bilderbuch vor. Derzeit ist der Wüstenstaat und das Ölimperium auf dem Weg, die USA zu fordern. Nachdem Angebote für die ersten beiden neu zu bauenden 1400 MW-Reaktoren aus Südkorea, China, Russland und natürlich Frankreich bereits auf dem Tisch liegen, will Saudi-Arabien auch die USA ins Boot holen, verbunden mit der klaren Option: Wenn der Iran eine Atombombe bauen kann, dann wird auch Saudi-Arabien eine Bombe herstellen. Das ist immer wieder deutlich betont worden und ist alles andere als ein Geheimnis. Die USA und Saudi-Arabien sprechen offenbar schon sehr direkt über Szenarien, wie die Scheichs auch Zugriff auf die Technik zur Herstellung von atomwaffenfähigem Uran bekommen. Der Friedensnobelpreis ging heute an eine Organisation gegen Atomwaffen aus Japan. Nihon Hidankyo

Atalayar berichtet in dem Link ausführlich über die nukleare Entwicklung in Saudi-Arabien. Der Text ist in Englisch, vielleicht wäre eine Übersetzung von einem Dienst noch rechtefrei machbar. Bei deepl.com wäre eine Möglichkeit, eine gute Übersetzung zu bekommen. Das wäre in jedem Fall sinnvoll, weil die Informationen überaus deutlich sind. Mit besten Empfehlungen. Heute ist der Friedensnobelpreis 2024 vergeben worden:

Übersetzung: „Saudi-Arabien benötigt die USA, um Atomkraft als Alternative zu fossilen Brennstoffen zu entwickeln

Atomkraft ist die beste Alternative für eine CO₂-freie Energieerzeugung, aber Saudi-Arabien braucht einen Partner, um sein Atomprogramm zu entwickeln, und setzt dabei auf die USA.

Hoher Verbrauch fossiler Brennstoffe – Saudi-Arabiens ehrgeizige Vision 2030 zielt darauf ab, die wirtschaftliche Abhängigkeit des Königreichs von Öl und fossilen Brennstoffen zu verringern und stattdessen auf erneuerbare Energien zu setzen. Das Land strebt an, bis 2060 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, wie es in der „Saudi Green Initiative“ festgelegt ist.Trotz dieser ehrgeizigen Pläne bleibt der Pro-Kopf-Verbrauch fossiler Brennstoffe in Saudi-Arabien hoch. Obwohl dieser im Vergleich zu den anderen Golfstaaten niedriger ist, ist er immer noch wesentlich höher als etwa in Deutschland.

Ein Atom-Partner für Saudi-Arabien – Das Königreich bewegt sich bereits in diese Richtung und hat 2022 Unternehmen aus Russland, China, Südkorea und Frankreich eingeladen, technische Angebote für den Bau von zwei Atomreaktoren abzugeben. Saudi-Arabien bevorzugt jedoch die USA als strategischen Partner für die Entwicklung seines Atomprogramms. Der saudi-arabische Außenminister, Prinz Faisal bin Farhan, erklärte im Juni 2023, dass das Königreich „stark bevorzugt“, dass die USA einer der Bieter für das Programm sind. Bereits 2008 unterzeichneten beide Länder ein Memorandum of Understanding zur Zusammenarbeit im Bereich der zivilen Atomenergie.“

Unterschiede mit der IAEO …. Vereinbarung mit den USA …

Nobelpreis gegen Atomwaffen – Nihon Hidankyo

IPPNW 1985, ICAN 2017 und jetzt: Friedensnobelpreis 2024 Nihon Hidankyo. „Diese Auszeichnung ehrt die unermüdlichen Bemühungen der Hibakusha – der Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki – für eine atomwaffenfreie Welt. Ihre jahrzehntelange Arbeit zur Aufklärung über die verheerenden humanitären Folgen von Atomwaffen und ihre eindringlichen Zeugnisse haben entscheidend dazu beigetragen, das internationale Bewusstsein zu schärfen und die weltweite Ächtung von Atomwaffen voranzutreiben“, heißt es in der Stellungnahme der deutschen Organisation ICAN. Japan hatte nicht nur 1945 die Atombombenexplosionen über Hiroshima und Nagasaki ertragen, deren Folgen bis heute anhalten. 2010 kam es in Fukushima auch noch zur mehrfachen Atomkatastrophe in den AKWs von Fukushima, bei der ebenfalls großen Menge radioaktiver Strahlung freigesetzt wurden.

Hier die Verkündung durch das Preis-Komitee zur Verleihung des Friedennobelpreis 2024. Reuters liefert hier Hintergründe zu Nihon Hidankyo.

ICAN kommentiert weiter: „Die Verleihung dieses Nobelpreises an Nihon Hidankyo steht in enger Verbindung zu den Prinzipien und Zielen des Atomwaffenverbotsvertrags (AVV), der 2021 in Kraft trat. Der Vertrag, der von ICAN maßgeblich mitinitiiert wurde und für dessen Bemühungen wir 2017 selbst mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurden, stellt die rechtliche und moralische Grundlage für eine Welt ohne Atomwaffen dar. Die Anerkennung der Hibakusha durch das Nobelkomitee unterstreicht erneut die Dringlichkeit dieses Anliegens und die Notwendigkeit, den Einsatz von Atomwaffen zu verhindern und die Abrüstung weltweit voranzutreiben.

Nihon Hidankyo hat durch seine Zeugnisse und kontinuierlichen Appelle an die internationale Gemeinschaft maßgeblich zur Verfestigung des nuklearen Tabus beigetragen – der moralischen Ächtung des Einsatzes von Atomwaffen. Dieses Tabu wird jedoch zunehmend bedroht: Atomwaffenstaaten modernisieren ihre Arsenale, und das Risiko eines Einsatzes steigt durch neue geopolitische Spannungen. Umso wichtiger ist es, die Arbeit der Hibakusha und die Ziele des AVV zu unterstützen, um das Fortschreiten der nuklearen Bedrohung zu verhindern.

Im kommenden Jahr jährt sich der Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal. Diese Erinnerung sollte uns allen ins Bewusstsein rufen, welche katastrophalen Folgen der Einsatz von Atomwaffen für die Menschheit hat. In einer Zeit, in der Atomwaffenpotenziale ausgebaut werden, müssen wir uns klar zu einem globalen Verbot und zur Abrüstung bekennen. Die Arbeit von Nihon Hidankyo und der Hibakusha ist eine lebendige Erinnerung daran, was auf dem Spiel steht.

ICAN Deutschland sieht die Verleihung des Friedensnobelpreises an Nihon Hidankyo als eine erneute Bestätigung der Ziele des Atomwaffenverbotsvertrags. Mit dieser Auszeichnung wird ein weiterer Meilenstein im weltweiten Engagement für nukleare Abrüstung erreicht, und sie ermutigt uns, den Weg zu einer sicheren und atomwaffenfreien Welt entschlossen weiterzugehen.“

Auch die Internationalen Ärzt:innen zur Verhütung des Atomkriegs, Ärzt:innen in sozialer Verantwortung – IPPNW würdigt die Auszeichnung:

Friedensnobelpreis für Hibakusha – Mahnung zum 80. Jahrestag von Hiroshima und Nagasaki

„Die Verleihung des Friedensnobelpreises 2024 an Nihon Hidankyo, die japanische Vereinigung der A- und H-Bombenopfer, ist eine bedeutende Anerkennung des jahrzehntelangen Kampfes der Hibakusha für eine atomwaffenfreie Welt. Das Nobelpreiskomitee würdigt damit die unermüdlichen Bemühungen der Organisation, das Bewusstsein für die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu schärfen. Die Auszeichnung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das internationale Tabu gegen den Einsatz von Atomwaffen durch die Modernisierung von Arsenalen, die Verbreitung von Atomwaffen und die Drohung mit ihrem Einsatz in aktuellen Konflikten zunehmend unter Druck gerät.

Die Hibakusha, die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, sind die wichtigsten Zeitzeug*innen der nuklearen Katastrophe. Ihre persönlichen Geschichten, die vom unvorstellbaren Leid und Schmerz durch den Einsatz dieser Waffen erzählen, bilden die Grundlage für die weltweite Bewegung zur Abschaffung von Atomwaffen. Sie helfen uns, das Unbeschreibliche zu beschreiben und das Undenkbare zu denken, um die Folgen von Atomwaffen zu begreifen. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Nihon Hidankyo unterstreicht die Bedeutung der Hibakusha als Mahner und moralische Instanz im Kampf gegen die nukleare Bedrohung.

Die Organisation Nihon Hidankyo wurde am 10. August 1956, elf Jahre nach den Atombombenabwürfen, gegründet. Der Gründungskongress stand im Zeichen des „Castle Bravo“ Tests, der katastrophale Auswirkungen auf die Bevölkerung der Marshallinseln hatte und die Welt auf die Gefahren der immer stärker werdenden Atomwaffen aufmerksam machte. Von Anfang an setzte sich die Organisation für ein umfassendes Verbot von Atomwaffen ein und forderte die Staatengemeinschaft auf, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Nihon Hidankyo arbeitet eng mit der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) zusammen, die 2017 den Friedensnobelpreis erhielt, und den Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW), die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Die Geschichten der Hibakusha bilden die Grundlage für die Arbeit beider Organisationen. Setsuko Thurlow, eine Hibakusha, nahm den Preis im Namen von ICAN entgegen.

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Nihon Hidankyo im Jahr 2024 ist besonders bedeutsam, da sich 2025 die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal jähren. Gerade jetzt, wo die Gefahr eines Atomkriegs wieder zunimmt, ist es wichtig, die Stimmen der Hibakusha zu hören und ihre Botschaft ernst zu nehmen. Die Bundeswehr trainiert in der NATO-Übung „Steadfast Noon“ den Einsatz von Atomwaffen und riskiert damit genau das Leid, von dem die Hibakusha berichten. Statt an Atomwaffen festzuhalten, sollte Deutschland sich für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzen und dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten.

Die Ehrung der Hibakusha mit dem Friedensnobelpreis sendet ein klares Signal an die Welt: Atomwaffen sind eine Bedrohung für die Menschheit und dürfen niemals wieder eingesetzt werden. Die Staatengemeinschaft muss dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten und auf eine Welt ohne Atomwaffen hinarbeiten. Die Zeitzeugenberichte der Hibakusha erinnern uns an die humanitären Folgen eines Atomwaffeneinsatzes und mahnen uns, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um eine solche Katastrophe zu verhindern.“

Auf die Frage nach den Friedensnobelpreisträgern im Zusammenhang mit Atomwaffen, spukt ChatGPT35 aus:

Eine vollständige Liste der Friedensnobelpreisträger mit Bezug zu Atomwaffen, Abrüstung und nuklearen Fragen umfasst sowohl Personen als auch Organisationen, die sich in besonderer Weise gegen den Einsatz von Atomwaffen, für nukleare Abrüstung oder die Ächtung von Massenvernichtungswaffen eingesetzt haben. Hier eine Übersicht:

Organisationen:

  1. Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) – 1985
    IPPNW wurde für ihre Bemühungen, die Öffentlichkeit über die katastrophalen medizinischen Auswirkungen eines Atomkriegs zu informieren, ausgezeichnet.
  2. Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) – 2017
    ICAN wurde für ihre Arbeit zur Förderung eines Vertrags zum Verbot von Atomwaffen ausgezeichnet, der 2017 von 122 Nationen verabschiedet wurde.
  3. Pugwash Conferences on Science and World Affairs – 1995 (gemeinsam mit Joseph Rotblat)
    Diese Organisation setzt sich für die Abrüstung und für eine Reduzierung von Nuklearwaffen ein.
  4. Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) – 2005 (gemeinsam mit Mohamed ElBaradei)
    Die IAEA wurde für ihre Rolle in der Förderung der sicheren Nutzung von Kernenergie und der Verhinderung von deren Missbrauch zu militärischen Zwecken ausgezeichnet.
  5. Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) – 1917, 1944, 1963
    Obwohl das IKRK nicht spezifisch wegen seines Engagements gegen Atomwaffen ausgezeichnet wurde, hat es sich stets für die Durchsetzung des humanitären Völkerrechts eingesetzt, das Massenvernichtungswaffen einschließt.
  6. United Nations (UNO) und Kofi Annan – 2001
    Auch wenn die UNO nicht nur für nukleare Abrüstung ausgezeichnet wurde, spielt sie eine zentrale Rolle bei der Förderung der Abrüstung und der Verhinderung von Atomwaffenkonflikten.

Einzelpersonen:

  1. Joseph Rotblat – 1995 (gemeinsam mit den Pugwash Conferences on Science and World Affairs)
    Rotblat war ein früher Teilnehmer des Manhattan-Projekts, trat jedoch zurück, nachdem ihm klar wurde, dass Atomwaffen gegen Zivilisten eingesetzt werden könnten. Er engagierte sich lebenslang für die nukleare Abrüstung.
  2. Alva Myrdal – 1982
    Myrdal setzte sich als schwedische Diplomatin für die nukleare Abrüstung ein und spielte eine führende Rolle bei den Abrüstungsverhandlungen der Vereinten Nationen.
  3. Linus Pauling – 1962
    Pauling erhielt den Friedensnobelpreis für seine Bemühungen, die Öffentlichkeit über die Gefahren von Atomwaffen zu informieren, und für seine Kampagne gegen Atomtests.
  4. Mohamed ElBaradei – 2005 (gemeinsam mit der IAEA)
    ElBaradei wurde für seine Arbeit als Generaldirektor der IAEA ausgezeichnet, die sich für die Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen einsetzt.
  5. Mikhail Gorbachev – 1990
    Der sowjetische Präsident erhielt den Preis, weil er entscheidend zur Beendigung des Kalten Krieges und zur Reduzierung der Atomwaffenarsenale beigetragen hat.
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