Unnütze und aufgezwungene Megaprojekte – Unterelbeindustrialisierung in den 70er Jahren

AtomtransporteAtlanticCartier-HH-Hafen03052014-FotoDirkSeifert-297Manchmal darf es auch nur ein Hinweis sein: Z.B. auf einen Text der Kontext-Wochenzeitung über „Gigantische Absurditäten„. Dietrich Heißenbüttel schreibt dort u.a. über die Unterelbeindustrialisierung, die in den 70er Jahren mit den Atomkraftwerken in Stade, Brunsbüttel und Brokdorf durchgesetzt wurde. „Die Zukunft sollte gleich hinterm Deich beginnen. In Brunsbüttel an der Elbmündung plante Bayer in den 1970er-Jahren das größte Chemiewerk Europas. „Hier entsteht ein neuer Ruhrpott„, titelte 1974 der Spiegel, als Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg versuchten, sich durch Industrieansiedlung im großen Stil gegenseitig das Wasser abzugraben.“ Große Versprechen für große Dinge? Kommt das irgendwie bekannt vor?

Der Artikel steht im Zusammenhang mit dem „Europäischen Forum gegen unnütze und aufgezwungene Megaprojekte“. Das vierte Forum fand vom 8. bis 11. Mai 2014 in Roșia Montană (Rumänien) statt. Dort wird unter extrem katastrophalen Bedingungen eine Goldmine betrieben.

 

Anruf genügt nicht mehr – James Garner ist tot

r.rockford1.mEin Anruf genügt nicht mehr. Detektiv Jim Rockford wird keinen Fall mehr lösen. James Garner ist mit 86 Jahren gestorben. Als es hierzulande Anrufbeantworter noch so gut wie gar nicht gab, machte Rockford diesen zur Legende. Da hatte das Monopol der Deutschen Post nichts zu lachen. Nicht nur als Detektiv, auch als Sheriff zeigte Garner, dass Konventionen gebrochen gehören. Ein Intro der Rockford Files als MP3…

und hier zum ansehen:

 

(N)Olympia Hamburg – Info- und Debattenseite wächst

SouvenirsPostkartenDie Debatte um die Olympia-Bewerbung von Hamburg nimmt Fahrt auf. Nachdem sich in den letzten Wochen und Monaten vor allem die Handelskammer, der Sportbund sowie der SPD-Senat und einige andere für eine Bewerbung formiert haben, regt sich nun auch der Widerstand. Ein Ratschlag über (N)Olympia wird am 14. August stattfinden und auf der Homepage www.nolympia-hamburg.de werden immer mehr Infomaterial und Kommentare veröffentlicht, die eine kritische Auseinandersetzung mit der Bewerbung unterstützen sollen. Zuletzt sind dort die folgenden Texte erschienen:

(N)Olympia Hamburg – Einladung zum Ratschlag

nolympia-hamburg-1Hamburg stellt sich auf für die Bewerbung zu den Olympischen Spielen 2024/28… Ganz Hamburg? Vermutlich nicht. Am 14. August wollen wir uns miteinander in einem Ratschlag darüber austauschen und diskutieren, wie wir mit der Olympia-Bewerbung umgehen wollen. Und auch: Wie und mit welchen Positionen und Zielen mischen wir uns ein?

(N)Olympia-Bewerbung Hamburg – Einladung zum Ratschlag, 14.8.2014, 19.30 Uhr, Werkstatt 3, Nernstweg 32 (Großer Saal gleich unten).

Die Einladung als PDF zu diesem Ratschlag steht hier. Bitte weiter verbreiten! Und: auf der Seite www.nolympia-hamburg.de gibt es auch eine Infoliste, wo ihr euch eintragen könnt, wenn ihr informiert werden wollt.

 

Olympia-Bewerbung Hamburg? Sportbund will das Tor zur Welt öffnen

nolympia-hamburg-1“Auf der Mitgliederver-sammlung des Hamburger Sportbundes (HSB) haben sich die Vereine der Hansestadt eindeutig für eine Bewerbung der norddeutschen Metropole für Olympische Sommerspiele ausgesprochen. In Anwesenheit von Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), wurde eine entsprechende Resolution unter dem Titel “Das Tor zur Welt begrüßt die Jugend der Welt” verabschiedet.” So ist es vor einigen Tagen im Hamburger Abendblatt nachzulesen. Damit wird das Bündnis der Befürworter einer Olympia-Bewerbung der Hansestadt für Sommerspiele 2024 oder 28 immer größer. Auch in Berlin läuft die Vorbereitung auf eine Olympia-Bewerbung. Den ganzen Artikel zur aktuellen Situation um eine Olympia-Bewerbung von Hamburg gibt es auf www.nolympia-hamburg.de …

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