Atommülllager – Suche: Gesetz ist ungenügend

radioaktiv„Endlagersuchgesetz: ungenügend“. So lautet die Überschrift einer Pressemitteilung von ROBIN WOOD zum Endlagersuchgesetz und der am Wochenende stattfindenden Tagung der Umweltverbände zum Thema: „Atommüll ohne Ende – auf der Suche nach einem besseren Umgang“. Hier der weitere Text der Pressemeldung.

ROBIN WOOD fordert den Stopp der Atommüllproduktion und einen verantwortlichen Umgang mit den Hinterlassenschaften der Atomindustrie

ROBIN WOOD begrüßt, dass das Bundesumweltministerium seine Klage gegen die vom Land Niedersachsen verfügte Aufhebung des Rahmenbetriebsplans für die Erkundung des Salzstocks Gorleben zurückzieht. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks reagierte damit gestern auf die anhaltende Kritik von Umweltverbänden und Anti-Atom-Organisationen am Endlagersuchgesetz und an der einzusetzenden Atommüll-Kommission. ROBIN WOOD, aber auch Greenpeace, der BUND und viele andere halten das Gesetz für nicht geeignet, um die Probleme bei der Atommülllagerung in den Griff zu bekommen und einen gesellschaftlichen Konsens zu entwickeln.

„Nachdem das Endlagersuchgesetz weitgehend unter Ausschluss der Anti-Atom-Organisationen und ihrer Forderungen an ein sinnvolles Verfahren auf den Weg gebracht worden ist, bemüht sich die Politik nun um Schadensbegrenzung und um Einbindung“, kommentiert ROBIN WOOD-Energiereferent Dirk Seifert das Vorgehen von Hendricks. „Die Rücknahme der Klage gegen die Aufhebung des Rahmenbetriebsplans in Gorleben ist allenfalls ein erster Schritt, reicht aber bei weitem nicht aus. Unsere massive Kritik an den grundlegenden Mängeln im Endlagersuchgesetz bleibt bestehen.“

Kurz vor der geplanten – inzwischen wegen des Streits um den Vorsitz auf April verschobenen – offiziellen Einsetzung der Atommüll-Kommission fanden vor wenigen Tagen erstmals Treffen der Umweltverbände, darunter auch ROBIN WOOD, mit der Bundesumweltministerin und den vier BerichterstatterInnen des Bundestags zum Endlagersuchgesetz und zur Kommissionsbesetzung statt. In diesen Gesprächen betonten die Umweltverbände nochmals, welche Mängel sowohl das Gesetz als auch das darin festgelegte Suchverfahren aufweisen und dass kein Vertrauen besteht, dieser vermeintliche Neustart könne Erfolg haben.

ROBIN WOOD kritisiert insbesondere, dass Gorleben weiter zur Auswahl steht, obwohl der Standort als atomares Endlager ungeeignet und politisch verbrannt ist. Die vorgesehene Atommüll-Kommission ist jedoch mit zahlreichen VertreterInnen der Atomwirtschaft besetzt, die Gorleben als Standort favorisieren.

Obgleich ein sicheres Endlager fehlt, läuft die Atommüll-Produktion nicht nur in den AKWs, sondern auch in anderen Atomanlagen wie der Urananreicherungsanlage in Gronau weiter, deren Betrieb obendrein weiterhin unbefristet ist.

Unberücksichtigt bleibt, dass es bei allen Arten von Atommüll – und nicht nur dem hochradioaktiven – gravierende Sicherheitsmängel gibt. An rund 90 Orten in Deutschland wird Atommüll zwischengelagert. Eine Debatte um eine dauerhaft sichere Lagerung des gesamten gefährlichen Strahlenmülls muss von Anfang an mindestens die an den Atommüll-Standorten betroffenen Menschen einbeziehen. Nur so kann eine sinnvolle Grundlage für einen gesellschaftlichen Konsens beim Umgang mit den atomaren Hinterlassenschaften erreicht werden. Ein Top-Down-Verfahren, wie es der Bundestag beschlossen hat, wird das nicht erreichen können. Die Umweltverbände hatten aus guten Gründen daher bereits im Dezember 2013 erklärt, sich an dem Verfahren nicht zu beteiligen. (DNR-Presse-Info v. 20.12.2013)

Am kommenden Wochenende werden Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen in Berlin auf der Tagung „Atommüll ohne Ende – Auf der Suche nach einem besseren Umgang“ Anforderungen an ein Verfahren zur dauerhaften Lagerung aller Arten von Atommüll diskutieren. ROBIN WOOD ist Mitveranstalter. Termin: Freitag und Samstag, 28.-29. März 2014 im Umweltforum Auferstehungskirche, Berlin. Das Programm: pdf-Datei

Für Rückfragen:
Dirk Seifert, Energiereferent, energie(at)robinwood.de
Ute Bertrand, Pressesprecherin, presse(at)robinwood.de

www.robinwood.de/energie

Weitere Informationen zum Thema auch im ROBIN WOOD-Blog.

Immer neue Atommülllager: An der Uranfabrik Gronau völlig unbefristet

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Mehr Infos über die Uranfabrik in Gronau bei ROBIN WOOD, Bild anklicken.

Initiativen rund um die Uranfabrik der URENCO in Gronau (Betreiber u.a. E.on und RWE) verweisen in einer gemeinsamen PM auf die anstehende Inbetriebnahme eines neuen Atommülllagers. Die PM folgt gleich im Anschluss. Gronau ist auch Thema einer kleinen Anfrage des Linken-Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel. Weil RWE und E.on ihre Anteile an der URENCO verkaufen wollen und diese Anlage grundsätzlich auch waffenfähiges Uran herstellen könnte, will er wissen, wie es um die damit verbundenen Risiken steht. Siehe hier.

Mehr zur URENCO, Gronau und dem Atommüll: Statt Atommüllentsorgung – Oberirdische Lagerung für radioaktives Uran völlig unbefristet!

Gronauer Uranmüll-Dauerlager kurz vor Eröffnung:  Bis zu 60.000 Tonnen Uranoxid sollen unbefristet lagern – Antrag für zweites Uranoxid-Zwischenlager schon in 2015?

Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) gehen davon aus, dass das neue Uranmüll-Zwischenlager für bis zu 60.000 Tonnen Uranoxid (U308) auf dem Gelände der Gronauer Urananreicherungsanlage kurz vor seiner Eröffnung steht. Die Bundesregierung hatte zuletzt 2014 als Eröffnungsjahr angegeben und bereits für 2014 die ersten Transporte von Uranoxid von Frankreich nach Gronau angekündigt (Quellen: Bundestags-Drucksachen 17/12943 und 17/13598).

Im südfranzösischen Pierrelatte wird abgereichertes Uranhexafluorid, das bei der Anreicherung entsteht, zur langfristigen Lagerung in Uranoxid umgewandelt. Laut Bundesregierung ist in Gronau eine zeitlich unbefristete Lagerung des Uranoxids geplant. AtomkraftgegnerInnen befürchten deshalb die Entstehung eines oberirdischen Endlagers in Gronau.

„Wir kritisieren die Entstehung dieses neuen Uranmüll-Dauerlagers in Gronau auf das Schärfste und fordern von der Landesregierung, die Eröffnung in letzter Minute noch zu stoppen. Wer nicht weiß, wie und wo eine sichere Endlagerung des Uranmülls möglich ist, darf nicht durch immer größere Zwischenlagerkapazitäten den Betrieb der Urananreicherungsanlage Gronau weiterführen. Eines Tages wird Gronau im Atommüll ersticken,“ befürchtet Udo Buchholz vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und Mitglied im Arbeitskreis Umwelt Gronau.

Die Anti-Atomkraft-Initiativen gehen zudem davon aus, dass die Betreiberfirma Urenco bereits im nächsten Jahr den Antrag für den Bau einer zweiten, ähnlich großen Lagerhalle für Uranoxid in Gronau stellen wird. Nach Berechnungen der Bundesregierung reicht die Kapazität der ersten Uranmüll-Halle nämlich nur für zehn Betriebsjahre (Quelle: Bundestags-Drucksache 17/13598). Da seit 2009 kein Uranmüll mehr von Gronau nach Russland exportiert wird, wäre die erste Halle bereits 2019/20 komplett belegt. Der Bau einer zweiten Lagerhalle für Uranoxid ist demnach in absehbarer Zeit für Urenco dringend notwendig, wenn der Betrieb der Urananreicherungsanlage Gronau aufrecht erhalten werden soll.

„Gronau und das Münsterland schlittern mit der Urananreicherungsanlage Gronau auf ein Atommülldesaster von ungeahntem Ausmaß zu. Urenco hält nur deshalb den Antrag für die zweite Lagerhalle noch zurück, um die Eröffnung der ersten Halle möglichst geräuschlos über die Bühne zu bringen. Es ist ziemlich sicher, dass hinter den Kulissen bereits Gespräche zwischen Urenco und der Landesregierung für ein zweites Uranmüll-Dauerlager in Gronau laufen – unter Ausschluss der Öffentlichkeit,“ so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

18. April: Ostermarsch Urananreicherungsanlage Gronau

Die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland bereiten zusammen mit zahlreichen Friedensinitiativen aus dem Ruhrgebiet für Karfreitag, 18. April, einen Ostermarsch an der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau vor. Beginn ist um 12.30 Uhr am Haupttor der UAA. Im Vordergrund stehen dabei sowohl die militärische Komponente der Urananreicherung sowie die geplante Eröffnung des neuen Uranmüll-Dauerlagers und der geplante Verkauf der Betreiberfirma Urenco, der zu einer ungewollten Weiterverbreitung der Urananreicherungstechnologie führen kann.

Weitere Infos: www.ostermarsch-gronau.de, www.sofa-ms.de, www.urantransport.de, www.bbu-online.de

Pressekontakt:
Udo Buchholz (AKU Gronau, BBU): Tel. 02562/23125
Willi Hesters (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen): Tel. 0151-15715780
Matthias Eickhoff (SofA Münster): Tel. 0176-64699023

Nachgefragt: Verkauf der Uranfabriken von URENCO und Risiken der Weiterverbreitung von Atomwaffentechnik

URENCO-Uranfabrik in Gronau: Gaszentrifugen zur Urananreicherung können auch Waffen-Uran herstellen.
URENCO-Uranfabrik in Gronau: Gaszentrifugen zur Urananreicherung können auch Waffen-Uran herstellen.

Gerade ist die Konferenz in Den Haag zu den Risiken der Weiterverbreitung von angereicherten Atommaterialien zum Bau „dreckiger“ Bomben vorbei. Die enormen Risiken, die davon ausgehen, sind alarmierend. Doch die Risiken einer Weiterverbreitung von Atomwaffen-Technik bestehen auch anderenorts. Derzeit planen E.on und RWE den Verkauf ihrer Anteile an der URENCO, die die Herstellung von angereichertem Uran u.a. in Gronau betreibt. Die hierbei eingesetzte Technik ist grundsätzlich auch in der Lage, waffenfähiges Uran herzustellen. „Die Urananreicherung ist der einfachste Weg zur Atombombe“, stellte Michael Sailer, Mitglied der Reaktor-Sicherheitskommission und Vorsitzender der Entsorgungskommission im April 2013 fest. Grund genug, sich bei einem Verkauf derartiger Technik Sorgen zu machen. Der Linke Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel tut dies und fragt bei der Bundesregierung nach und verlangt „Auskunft zum geplantem URENCO-Verkauf“. Hier im Anschluss die Presseerklärung des Abgeordneten und die kleine Anfrage als PDF hier.

Die URENCO in Gronau, der geplante Verkauf und die Risiken der Weiterverbreitung von Atomwaffentechnik: Hintergründe auf umweltFAIRaendern. Siehe aktuell:

Parallel zu dieser Anfrage haben Anti-Atom-Initiativen heute auf die anstehende Eröffnung einer neuen Atommülllager-Halle in Gronau hingewiesen. Immer mehr Uranmüll soll dort oberirdisch und ohne jede zeitliche Befristung gelagert werden. Bereits jetzt ist klar, dass demnächst eine weitere Halle gebaut werden muss.  Mehr dazu hier: Statt Atommüllentsorgung – Oberirdische Lagerung für radioaktives Uran völlig unbefristet!

Die PM der Initiativen ist hier nachzulesen.

Dokumentation der PM von Hubertus Zdebel, atompolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE: „Die Eigentümer der Urananreicherungsfirma URENCO – Großbritannien, die Niederlande und die deutschen Konzerne E.on und RWE – planen gegenwärtig den Verkauf des Unternehmens.

In den Uranfabriken von URENCO wie der Urananreicherungsanlage in Gronau wird Uranbrennstoff für Atomkraftwerke hergestellt. Die dort eingesetzte Technologie ist aber auch zur Herstellung von atomwaffenfähigem Uran nutzbar. Angesichts der aktuell geplanten Vollprivatisierung des Unternehmens und der damit verbundenen Gefahr der Weiterverbreitung der atomwaffentauglichen Urananreicherungstechnologie hat DIE LINKE. im Bundestag jetzt die Bundesregierung nach Hintergründen zum anstehenden Verkauf gefragt.

Dazu erläutert der Münsteraner Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (DIE LINKE), Sprecher für Atomausstieg der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag: „Die Bundesregierung sah bislang keinerlei Veranlassung, den Bundestag über die eigenen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Veränderung der Eigentümerstruktur bei URENCO zu unterrichten. Im Gegensatz zu dieser Mauer des Schweigens informiert die niederländische Regierung das niederländische Parlament aktiv. Deshalb hatte ich im Dezember 2013 gemeinsam mit Aktiven aus den Niederlanden und Deutschland an der Anhörung in der zweiten Kammer des niederländischen Parlaments in Den Haag zum geplanten URENCO-Verkauf teilgenommen. Die dort gewonnenen Erkenntnisse sind in die aktuelle, 30 Fragen umfassende Kleine Anfrage unserer Fraktion eingeflossen.

Das bisherige Schweigen der Bundesregierung ist unverantwortlich! Der mögliche Verkauf der britischen und niederländischen Eigentumsanteile an Privat-Unternehmen birgt mit Blick auf die Weiterverbreitungs-Risiken enormen Zündstoff. Entwendete Blaupausen der URENCO-Anreicherungstechnik konnten in Pakistan zum Bau einer Atombombe für die Herstellung von waffenfähigem Material für den Bau der Atombombe eingesetzt werden.

Die neue Merkel-Gabriel Bundesregierung hat jetzt bis 3. April 2014 Gelegenheit, die Fragen der LINKEN zu beantworten.““

Fukushima – Die Katastrophe geht weiter – Mahnwachen und Demonstrationen zum dritten Jahrestag

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Nach der mehrfachen Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011: Hundertausende demonstrieren bundesweit für den Atomausstieg.

Aus dem Blog von ROBIN WOOD: Die Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke in Deutschland war trotz massenhafter Proteste gerade beschlossen, als im japanischen Atomkomplex von Fukushima am 11. März 2011 die bis heute anhaltende atomare Katastrophe beginnt. Eines der schwersten Erdbeben und der nachfolgende Tsunami zerstörten ganze Landstriche und mehr als 20.000 Menschen verloren ihr Leben. Gleich in drei Reaktoren kommt es zum schlimmsten Störfall, der Kernschmelze. Nach Explosionen werden große Mengen radioaktiver Strahlung in die Umwelt und in das Meer abgegeben. Bis heute sind die Reaktoren außer Kontrolle und immer wieder kommt es zur massiven Freisetzung von Radioaktivität. Ca. 200.000 Menschen in einem Umkreis zwischen 20 – 30 Kilometer Entfernung mussten ihre Heimat und ihr Zuhause verlassen – vermutlich für immer. Noch viel mehr Menschen – vor allem Kinder – sind im Großraum rund um Fukushima von erhöhter Strahlung betroffen. Vor allem Schilddrüsenkrebsfälle sind nach Berichten unabhängiger Ärzte sprunghaft angestiegen. Weiterlesen…

Greenpeace-Magazin: Von wegen Atomausstieg – Atomkraft made in Germany

cropped-Gronau-Blockade-ROBIN-WOOD-Juli-2011002.jpg„In acht Jahren soll das letzte deutsche Atomkraftwerk vom Netz gehen. Ist damit der AtomausURENCO-Gronau-April2011stieg vollbracht? Keineswegs. Denn Urananlagen in Gronau und Lingen liefern Brennstoffe an AKWs in aller Welt – ohne jede Laufzeitbeschränkung“, schreibt Andrea Hösch im gerade veröffentlichten neuen Greenpeace-Magazin 2/14. Vor allem der zum trinationalen URENCO-Konzern gehörenden Urananreicherungsanlage in Gronau widmet sich die Autorin ausführlich. Immerhin versorgt diese Uranfabrik jedes zehnte Atomkraftwerk der Welt mit dem Uranbrennstoff.

Der Artikel, der leider nicht online verfügbar ist, steigt mit Zitaten des Urenco-Gronau-Pressesprechers ein: „Chris Breuer macht einen guten Job. Er redet mit immersanfter Stimme, gibt sich offen, schaut verständnisvoll – und verschweigt Brisantes. Dafür wird er bezahlt: Der Mann ist Pressesprecher der Urenco Deutschland, die in Gronau eine Urananreicherungsanlage (UAA) betreibt. Entsprechend begrenzt er seine Sicht auf die Welt: Sie fängt bei der Anreicherung an und hört bei der Anreicherung auf. „Wir sind nur Dienstleister“, betont Breuer und will damit sagen: Für den umwelt- und gesundheitsschädlichen Uranabbau in Ländern wie Niger, Kasachstan oder Australien sind wir nicht verantwortlich, und mit Atomkatastrophen wie Fukushima haben wir auch nichts zu tun. Tatsächlich aber landet Natur-Uran in Gronau, und der japanische AKW-Betreiber Tepco ist Kunde von Urenco. Einer von 51 in 19 Ländern.“

Im weiteren zeigt der Artikel auf, mit welchen Risiken und Problemen der unbefristete Betrieb der Uranfabrik in Gronau verbunden ist, welche Mengen Atommüll anfallen, für die immer neue Atommüll-Hallen gebaut werden. Welche Bedeutung die Uranfabrik auch für die Herstellung von waffenfähigem Uran hat und unter welchen Kontrollen sie deshalb steht. Initiativen-Vertreter kommen zu Wort; über die zahllosen Atomtransporte von und nach Gronau wird berichtet. Und Andrea Hösch berichtet, wie URENCO als Sponsor in der kommunalen Politik auftritt.

 

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