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Kategorie: Klimakatastrophe
Immer wieder wird John Lennon erschossen – oder war es immer schon Trump?
Da stimme ich irgendwie John Irving zu. In seinem Roman „Sessellift“; ein Roman über mindestens ein halbes Jahrhundert, aber irgendwie mehr – verdammt viel inside USA – und nicht objektiv, aber ein gutes Amerika, eines für Demokratie und gegen Krieg. Eins mit Westeuropa, in vielen Teilen ohne Frankreich, und vielen Nazis in west.bundesdeutscher Macht. John Irving, Freund von Günther Grass. Eine USA für Verständigung und Toleranz. Auch Grass, nach Erfahrung. Und eingewoben in viel zu viele Verbrechen, BRD, und USA – für die Vietnam nur eines, und ein Wendepunkt ist. Und auch ein Schlüssel, mit dem der Zweite Weltkrieg, der Deutsche Faschismus und der folgende Kampf gegen die Sowjetunion im Kalten Krieg fortgesetzt wurde: Ausbeutung zum eigenen Wohlstand! Viele haben WiderSprochen – und Veränderung versucht. In den Metropolen. Und anderswo und anders, als vielleicht gedacht. Grausame Kriege entlang der „Blockkonfrontation“ zwischen Sowjetunion und … China und Nato auf beiden Seiten des Atlantics. Das muss aufhören. Warum Trump John Lennon erschossen haben könnte? Vielleicht könnte John Irving das erklären? Imagine, …
Video über Invidious, Datenschutz für Youtube – https://yt.artemislena.eu/watch?v=QfgVhE1M6ns
Urananreicherung: Made in Germany – URENCO verdoppelt in USA spaltbare Uran-Menge im AKW-Brennstoff
Der zu einem Drittel deutsche Urankonzern URENCO, der im westfälischen Gronau eine anspruchsvolle und weltweit bedeutsame High-Tech-Anlage zur Zentrifugen-Anreicherung von spaltbarem Uran 235 betreibt, steht mit seiner Niederlassung in New Mexico (USA) kurz vor der Genehmigung einer bedeutsamen Schwelle in der vermeintlich zivilen Nutzung der Atomenergie. Noch in diesem Jahr soll der Anreicherungsgrad auf zehn Prozent genehmigt und damit fast verdoppelt werden. Darüber berichten jetzt Protokolle und Unterlagen aus der US-Regierung bzw. dem Bereich des Departement of Energie (DOE). Bereits im Mai 2021 hatte die Bundesregierung dies auf eine Frage eines linken Bundestagsabgeordneten eingeräumt. Auch in Deutschland laufen bei der URENCO massive Modernisierungen und Investitionen.
Obwohl die Bundesrepublik aus der Atomenergie zur Stromerzeugung aussteigt, sollen ausgerechnet die Uranfabriken unbefristet in Betrieb bleiben. Dabei ist besonders die Urananreicherung ein riskantes Geschäft: Hier kommt die Technik zum Einsatz, die den Weg zur Atombombe öffnet und nach der viele Staaten streben. Nur internationale Kontrollen stellen sicher, dass in solchen Zentrifugen-Anlagen kein waffenfähiges Uran hergestellt werden kann. Wie schnell sich solche Verabredungen in Luft auflösen können, zeigt der Krieg in der Ukraine.
Eine Stilllegung der Uranfabrik der URENCO in Gronau streben die Grünen offenbar derzeit nicht mehr an. Im Koalitionsvertrag ist dazu nichts zu finden (siehe unten). Im Gegenteil: „Gronau (ist) wesentlicher Teil einer völkerrechtlich vereinbarten Unternehmenskonstruktion, die durch trinationale Inhaberschaft, Verteilung auf Standorte in drei Ländern und mehrfach verschränkte Kontrollmechanismen ein internationales Vorbild im Hinblick auf nukleare Nichtverbreitung darstellt“, heisst es auf der Homepage des BMU.
- Alles über URENCO und USA auf umweltFAIRaendern.de
- Uranfabrik Gronau: Aufrüstung von Fertigungskomponenten – Sicherheits-Ergebnisse im 1. Quartal 2024
- Atomaustieg? Uranfabrik Gronau: Erhöhung und Modernisierung der Uranproduktion, laufende Sicherheitsüberprüfung (PSÜ) und bis zu 50.000 Tonnen in einem neuen Uranlager
- Grüner Staatssekretär Tidow zur Stilllegung der Uranfabriken Gronau und Lingen: “Das haben wir in diesem Koalitionsvertrag so nicht verankern können.”
- Zum Thema Koalitionsvertrag Gronau und Lingen auf umweltFAIRandern.
Auf der Homepage des Bundesumweltministeriums heißt es:
Warum umfasst der Atomausstieg nicht auch die Anlagen der Urananreicherung in Gronau und der Brennelementfertigung in Lingen?
FAQ
Die Anlagen in Gronau und in Lingen verfügen über gültige, unbefristete Genehmigungen nach dem Atomgesetz. Sie stehen unter der kontinuierlichen Aufsicht durch die zuständigen Landesbehörden auf der Grundlage der Anforderungen nach dem Atomgesetz.
Die genannten Anlagen unterscheiden sich grundlegend von Kernkraftwerken. In den genannten Anlagen wird mit schwachradioaktivem abgereichertem und/oder schwach angereichertem Uran umgegangen. Kernspaltungen werden in diesen Anlagen nicht durchgeführt. Eine Beendigung der Urananreicherung und der Brennelementefertigung ist deshalb auch nicht in den Beschlüssen zum beschleunigten Kernenergieausstieg enthalten.
Darüber hinaus ist die Anlage in Gronau wesentlicher Teil einer völkerrechtlich vereinbarten Unternehmenskonstruktion, die durch trinationale Inhaberschaft, Verteilung auf Standorte in drei Ländern und mehrfach verschränkte Kontrollmechanismen ein internationales Vorbild im Hinblick auf nukleare Nichtverbreitung darstellt.
Enthalten in Fragen und Antworten zu
Urteil zum Atomausstieg
Dokumentation zur obigen Darstellung über die Anfrage im Bundestag:
Diese Meldung ist schon Mai 2021 im Deutschen Bundestag auf eine Frage des damaligen Linken Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel an die Bundesregierung öffentlich. Die Antwort der Bundesregierung auf die Frage ist unter diesem Link in der Drucksache 19/29449 zu finden, Seite 43.
Frage „60. Abgeordneter
Hubertus Zdebel, (DIE LINKE.)
Wie ist nach Kenntnis der Bundesregierung beim
teilweise deutschen Urananreicherer URENCO
der aktuelle Stand bei der vom Unternehmen be-
reits im Frühjahr 2019 angekündigten Absicht zur
Herstellung des sogenannten Kernbrennstoffes
„High-assay low-enriched uranium“ (HALEU)
mit einer Anreicherung von bis zu 19,75 Pro-
zent des spaltbaren Uran-235 (wie beispielsweise
Genehmigung, Aufstellung oder Einrichtung der
Zentrifugen; siehe auch Antwort auf meine
Mündliche Frage 33, Plenarprotokoll 19/151),
und wann werden nach Kenntnis der Bundesre-
gierung bei URENCO die ersten Anreicherungen
von über 5 Prozent spaltbarem Uran-235 für die
Herstellung von HALEU in den USA erfolgen?
Antwort des Staatssekretärs Andreas Feicht vom 3. Mai 2021
Die Urananreicherungsanlage von Urenco in den USA hat eine Geneh-
migung für die Anreicherung von Uran mit bis zu 5,5 Prozent des Iso-
tops Uran-235. Für diese Anlage beantragt das Unternehmen derzeit
eine Genehmigung für einen Anreicherungsgrad von bis zu 10 Prozent.
Nach Kenntnis der Bundesregierung ist absehbar keine Herstellung von
HALEU vorgesehen.
Neubau AKW Hinkley Point: Kostendesaster – Atomenergie nicht zukunftsfähig
Gegen alles Gerede über Atomenergie als Beitrag zum Klimaschutz: Atomenergie zur Stromerzeugung ist nicht bezahlbar, wenn es nicht entsprechende staatliche Unterstützung gibt, Kosten auf die Bürger:innen abgewälzt werden. Schon deshalb ist die Nutzung der Atomenergie zur Stromerzeugung in keiner Weise zukunftsfähig. Verbunden mit den Unfall-Risiken und Atomabfällen ist es außerdem eine Technologie, die nichts mit Freiheit oder Offenheit zu tun hat, sondern mit massiven Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen und globalen Katastrophenrisiken. Schon bislang galt der Neubau von zwei Atomreaktor-Blöcken im britischen Hinkley Point C als extrem überteuert und nur durch die Verstaatlichung der Kosten für machbar. Nun kommt es noch viel schlimmer, nachdem die Kosten weiter explodieren und China sich nun aus dem Projekt zurückzieht. Das ist eigentlich keine Überraschung, sondern war zu erwarten, weil an nahezu allen AKW-Neubauten enorme Bauzeit-Verlängerungen und extreme Kostensteigerungen die Regel sind. Framatome in Frankreich, Olkiluoto in Finnland und jetzt eben Hinkley Point C. Großbritannien baut diese Reaktoren aber nicht nur, um damit Strom zu erzeugen. Es ist auch ein Projekt, um das Know-How und die Fähigkeiten für die militärische Nutzung der Atomenergie nicht zu verlieren. Immerhin verfügt Großbritannien über Atomwaffen und entsprechende U-Boote und will weiterhin Atommacht bleiben.
- Siehe auf Telepolis: Hinkley Point muss gebaut werden – aus militärischen Gründen. Dort auch zur aktuellen Entwicklung dieser Artikel: Atomkraft: Auch Chinesen können rechnen.
- Der Ausstieg von China aus dem Bau der Reaktoren in Großbritannien hat auch Gründe in der wachsenden Konfrontation der USA bzw. des Westens gegenüber China. Siehe unter anderem hier in der Wirtschaftswoche einen Beitrag zu den Hintergründen im Zusammenhang mit Frankreich, Großbritannien und China beim Bau.
- Alles über Hinkley Point auf umweltFAIRaendern.de
- Atomenergie kein Weg gegen die Klimakrise – Welt-Atom-Report legt Analysen vor
- Siehe auch hier bei EDF über den Bau von Hinkley Point C.
Dokumentation einer PM zum Thema vom Bundesverband Erneuerbare Energien:
Hinkley Point C: Teure Überraschung zu Weihnachten
Das im Bau befindliche britische Atomkraftwerk Hinkley Point C entpuppt sich immer mehr als Kostenfalle. Nach massiv gestiegenen Baukosten…
„Atomenergie demontiert sich weiter selbst und wird dabei zu einem teuren Albtraum für Verbraucherinnen und Verbraucher, Staaten und Unternehmen. Nachdem sich zunächst die Kosten für den Bau des neuen Kernkraftwerks von 21 Milliarden auf rund 38 Milliarden fast verdoppelt haben, wird jetzt klar, dass das Kraftwerk auch sehr teuren Strom produzieren wird. Auf deutlich über 15 Cent pro Kilowattstunde schätzt das ‚Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien‘ die Kosten für den erzeugten Strom. Hinkley Point C wird damit die Strompreise in Großbritannien über Jahrzehnte nach oben schieben, sollte es überhaupt irgendwann mal ans Netz gehen. Der Ausstieg von Investoren spricht für sich. Und auch in Frankreich wurden aufgrund des maroden Kraftwerksparks die Haushalte mit Kostensteigerungen konfrontiert, weil der französische Staat die explodierenden Mehrkosten nicht mehr tragen kann. Von den Entsorgungskosten ganz zu schweigen.
Wind und Sonne produzieren dagegen größtenteils für deutlich unter zehn Cent pro Kilowattstunde, in Deutschland in den Vorweihnachtstagen aufgrund des starken Windes sogar wieder nahe und unter null Cent je Kilowattstunde. Diese Zeitfenster werden perspektivisch zunehmen. Der Atomausstieg in Deutschland war nicht nur aus Sicherheits- und Energiewirtschaftsgründen – Kraftwerke mit mehreren tausend Volllaststunden passen nicht mehr zu einem Erneuerbaren Stromsystem -, sondern auch aus finanziellen Gründen die richtige Entscheidung. Jetzt geht es darum, in Europa das gesamte Stromsystem auf die Bedürfnisse der Erneuerbaren Energien auszurichten. Förderungen von Atomkraft passen hier nicht mehr dazu.“
Lets do 2024: umwelt FAIR aendern
2023 geht zu Ende. Die bundesdeutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet! Die Erneuerbare Energiewende muss Zukunft werden. Ohne Atomenergie. Ohne fossile Brennstoffe. Es braucht Frieden, Demokratie, Gerechtigkeit und Umweltschutz. Lets do 2024.




