Am kommenden Samstag ist Energiefachtagung von DIE LINKE.NRW in Recklinghausen. In vier zentralen Themenblöcken befassen sich die VertreterInnen der NRW-LINKEN und zahlreiche Gäste mit den Herausforderungen in der ökologischen und sozialen Energiepolitik zwischen regionalen und globalen Herausforderungen: Eine soziale Energiewende – machbar? Stadtwerke – Demokratisch, sozial und ökologisch gestalten – wie? Braunkohle stoppen oder Weltklima beerdigen? Ökologische Zukunftsenergie oder Fracking?
- Energiefachtagung DIE LINKE.NRW, das vollständige Programm ist hier als PDF. Wann: Samstag, den 31.10.2015, 11.00 bis 16.00 Uhr, Wo: Westfälische Hochschule Recklinghausen, August-Schmidt-Ring10, 45665 Recklinghausen, Anfahrt
An der Tagung wird auch der NRW-Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (Münster) zum Thema Fracking teilnehmen. Informationen auf dieser Seite zum Thema Fracking.
Zdebel zum Thema: RWE, Atomenergie und Braunkohle:
- Kein Steuergeld für RWE und Atomkonzerne – Linker Bundestagsabgeordneter widerspricht NRW-CDU
- Der taumelnde Riese RWE wird umgebaut – Soziale und ökologische Risiken wachsen
- RWE: Steuerschulden in Höhe eines „mittleren dreistelligen Millionenbetrag“
- Ende Gelände: Beeindruckende und mutige Aktion zivilen Ungehorsams gegen größten Klimakiller Europas – Linke Abgeordnete und Vorstandsmitglieder üben scharfe Kritik an Polizeieinsatz und Kumpanei mit RWE


„Die NRW-Landesregierung um SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat offensichtlich jede Hoffnung auf eine konsequente Haltung der SPD-Bundesminister und der Abgeordneten der Großen Koalition im Bund verloren. Statt auf eine Ablehnung des Pro-Fracking-Gesetzentwurfs der Bundesregierung zu setzen, sieht sie sich nun gezwungen, Fracking im NRW-Landesentwicklungsplan auszuschließen. Doch auch bei diesem Vorstoß ist unklar, ob er mit der nötigen Konsequenz erfolgt“, erklärt Hubertus Zdebel, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags zur aktuellen Entscheidung der SPD-Grünen Landesregierung in NRW.