Kreis Wesermarsch und Stadt Nordenham gegen Plutonium-Transporte

Herstellung von Plutonium-Brennelementen in Sellafield. Nur hinter dickem Panzerglas und einer massiven Abschirmung lässt sich das hochgiftige und gefährliche Material verarbeiten. Foto: Betreiber Sellafield

Gegen die geplanten Plutonium-Transporte aus dem britischen Sellafield zum AKW Grohnde hat sich jetzt der Kreis Wesermarsch und die Stadt Nordenham ausgesprochen. Über den Midgard-Hafen von  Nordenham soll der Umschlag vom Schiff auf LKW erfolgen. (Weitere Infos hier und hier.)

Gestern haben die Kommunalpolitiker der Stadtversammlung und des Kreistages eine entsprechende Resolution verabschiedet. Sie wollen verhindern, dass Nordenham zur Atomdrehscheibe des Nordens wird. Nachdem Bremen seine Häfen per Gesetz für derartige Transporte gesperrt hat und Wilhelmshaven und Cuxhaven sich schon vor einiger Zeit gegen solche Transporte ausgesprochen hatten, haben die Atom-Betreiber Nordenham als Umschlagshafen gewählt. Mehrfach ist in den letzten Monaten auch hochradioaktiver Atommüll über den Hafen an der Weser umgeschlagen worden.

Noch vor der gestrigen Sitzung hatte der NDR berichtet: Sondersitzung zu MOX-Transporten.

Darin stellt der Landrat Michale Höbrick fest, dass die Katastrophenschutzbehörde, zuständig, für den Plutonium-Transport, über die Risiken ebenso wenig informiert ist, wie über den Umschlagstermin und die geplante Fahrtroute.

Radio Bremen berichtet online über die Sitzung unter der Überschrift: Stopp der MOX-Transporte über Nordenham gefordert

Und auch die Nordwestzeitung fasst das Ergebnis der Sitzung zusammen: Keine „Atomdrehscheibe Nordenham“ erwünscht.

Von verschiedenen Seiten hat es Kritik wegen zahlreicher Sicherheitsmängel und Risiken bei den geplanten Plutoniumtransporten gegeben.

Vattenfall Neubau GuD Wedel – Sammeleinwendungen liegen vor

Gegen die Planungen der Stadt Hamburg und von Vattenfall, in Wedel ein neues großes GuD-Kraftwerk zur Unterstützung der Fernwärmeversorgung für die Hansestadt zu errichten, hat die Initiative „Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel“ jetzt eine Sammeleinwendung vorgelegt. Die Sammeleinwendung kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Die Sammeleinwendung muss bis 10. Oktober 2012 beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek oder entsprechend früher bei der Bürgerinitiative „Stopp! Kein Megakraftwerk Wedel“ eingegangen sein.

Über die Kritik an dem geplanten Neubau in Wedel und der damit in Zusammenhang stehenden Initiative für eine vollständige Rekommunalisierung der Hamburger Energienetze lesen Sie hier mehr.

In der nächsten Woche findet in Wedel eine Veranstaltung der örtlichen BI statt. Dort soll das gemacht werden, was Vattenfall und die Stadt Hamburg nicht geleistet haben: Alternativen für die Fernwärmeversorung.

Dezentral statt Groß-Kraftwerk: Kiel ein Vorbild für den Konflikt in Wedel?
Informationsveranstaltung der BI „Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel“
Datum: Mittwoch, 26.9, 19 Uhr
Ort: Aula der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule Wedel
Tinsdaler Weg 44, 22880 Wedel

Anfahrt: http://www.regionalschule-wedel.de/anfahrt.php

Plutonium-Brennelemente – Keine Abnehmer in den USA

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Kein Bedarf für Plutonium-Brennelemente (MOX) bei US-AKW-Betreibern. Foto: moxproject.com

Obwohl in den USA mit tatkräftiger Hilfe des französischen Atomkonzerns AREVA seit Jahren an einer Fabrik zur Herstellung von plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen gearbeitet wird, haben sich noch keine Kunden gefunden, die diese Brennelemente auch abnehmen wollen. In der Nähe von Aiken in South Carolina entsteht diese neue Fabrik, die insgesamt 43 34 Tonnen waffenfähiges Plutonium zu MOX-Brennstäben verarbeiten soll. Ehemals mit Kosten von ca. einer Milliarde geplant, belaufen sich die Kosten heute auf fast fünf Milliarden US-Dollar. Frühestens 2016 soll die neue Anlage in Betrieb gehen.

Das Plutonium stammt aus dem Atomwaffenprogamm der USA. Anfang der 2000er Jahre haben die Atomsupermächte USA und Russland vereinbart, ihre Atomwaffenarsenale zu reduzieren. Mit der MOX-Fabrik soll ein Teil dieses „frei gewordenen“ Plutoniums nun zur Energiegewinnung eingesetzt werden.

Das jedenfalls will das Department of Energy (DOE). Doch bis heute hat sich in den USA kein Atombetreiber gefunden, der die MOX-Brennelemente auch einsetzen will. Für eine Testreihe hatte sich 2005 Duke Energy bereit erklärt. Die New York Times berichtet: „Duke Energy agreed to use French-made mox. The government paid $26 million to prepare a reactor, according to the Energy Department. But a test in 2005 was aborted after the fuel began behaving strangely. Though the problem was ultimately traced to a different material in the fuel assemblies, Duke subsequently said it had no further plans to test or use the mox.“

(Für diesen Test wurde Waffen-Plutonium extra nach Frankreich transportiert, zu MOX verarbeitet und wieder zurück verschifft!)

Nach der Katastrophe in Fukushima – wo MOX in geringer Menge ebenfalls eingesetzt war –  reagierte auch das staatliche (!) Unternehmen Tennessee Valley Authority eher kritisch: „But the T.V.A. now says it will delay any decision until officials can see how the mox performed at Fukushima Daiichi, including how hot the fuel became and how badly it was damaged. “We are studying the ongoing events in Japan very closely,” said Ray Golden, a spokesman for the utility.“ Frühestens ab 2018 wäre ein MOX-Einsatz überhaupt erst möglich, teilte ein Sprecher außerdem mit.

Kritiker des Einsatzes von Plutonium-Brennelementen (NIRS) bekommen ausgerechnet vom deutschen Atomkonzern E.on Unterstützung. Auf einem Meeting im September 2011 hielt auch Wolfgang Faber, Leiter  für Brennelementeinsatz und Entsorgung bei E.on Kernkraft einen Vortrag, in dem er zu einer negativen Bewertung für den MOX-Einsatz kommt.  Wolfgang Faber: „So, my conclusions are MOX are more expensive, at
least for us; more difficult to fabricate; more complicated to handle on site; more closely supervised by IAEA. My fuel management people, they appreciate MOX very much, and we need  longer post-operating storage time; and the higher inner pressure could cause some trouble in longer intermediate storage times.“ S.489f, Protokoll UNITED STATES NUCLEAR WASTE TECHNICAL REVIEW BOARD, FALL 2011, BOARD MEETING, Wednesday, September 14, 2011. (PDF)

Alternativen zum MOX-Einsatz sind laut New York Times bereits 2002 eingestellt worden: “A cheaper alternative, encasing it in glass, was canceled in 2002 by President George W. Bush’s administration. The energy secretary at the time, Spencer Abraham, is now the non-executive chairman of the American arm of Areva, a French company that is the world’s largest mox producer and is primarily responsible for building the South Carolina plant.”

 

Waffen-Uran und Plutonium in Atommeilern – Alternativen wurden nicht verfolgt!

Die Berichte der Süddeutschen Zeitung über den massiven Einsatz von Waffen-Uran aus Russland in deutschen Atomkraftwerken wirft ein tiefes Schlaglicht auf die militärisch-zivile Atomenergienutzung.

Die Enthüllungen werfen auch ein neues Licht darauf, warum in Deutschland die Debatte über alternative Möglichkeiten zum Einsatz plutoniumhaltiger MOX-Brennelemente aus der Wiederaufarbeitung Anfang der 2000er Jahre vollständig zum Erliegen kam.

In Deutschland ist in den 90er Jahren intensiv darüber diskutiert worden, wie das durch die Wiederaufarbeitung in Frankreich und England anfallende Plutonium am besten vor militärischen Zugriffen geschützt werden könnte. Die AKW-Betreiber und die damalige Bundesregierung unter Kanzler Kohl setzten vor allem auf die MOX-Strategie.

Für nahezu alle AKWs stellten die Betreiber Gehmigungsanträge. Trotz enorm hoher Kosten (die damals komplett an die Stromkunden weiter gegeben wurden), sollte das MOX in den Reaktoren eingesetzt werden. Nach dem Reaktoreinsatz – so die Betreiber – wären die MOX-Brennelemente hochradioaktiv und das für Atomwaffen nutzbare Plutonium nur unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen wieder abzutrennen. Atomlobbyisten als Friedensengel: Wie nebenbei sicherte diese Strategie natürlich den weiteren Betrieb der AKWs.

Gegen diese Strategie haben vor allem die Anti-Atom-Bewegung, kritische Gutachter und Vertreter der Friedensbewegung Widerspruch erhoben und sich für die Verglasung des Plutoniums ausgesprochen. Auch ohne Reaktoreinsatz würde das in der Wiederaufarbeitung separierte Plutonium in eine hochradioaktive Matrix eingebaut. Auch eine weitere Variante war in der Debatte: Die Herstellung von „schlechten“ MOX-Brennstäben, die anschließend in bestrahlte Brennelemente eingebaut werden (Brennstablagerung, Mies-Mox). Mehr dazu (PDF, S.25ff, Plutonium – powerd by HEW).

Das Öko-Institut Darmstadt – damals eines der führenden kritischen Institute gegen die Atomenergie und Grünen-nah – hatte mehrfach in Studien den MOX-Einsatz kritisiert und 1999 für die Umweltbehörde Hamburg eine detaillierte Studie über die Alternativen erarbeitet. Diese Studie zeigte, dass die Alternativen machbar sind. (Siehe auch hier)

(Die Studie, die leider nicht als PDF vorliegt, hat den Titel: „Realisierbarkeit der Verglasung von Plutonium zusammen mit hochradioaktiven Abfällen sowie der Fertigung von MOX-Lagerstäben zur Direkten Endlagerung als Alternativen zum Einsatz von MOX-Brennelementen“, Küppers, C.; Sailer, M.; Liebert, W. (IANUS); 1999, (Auftraggeber: Freie und Hansestadt Hamburg))

Auch die SPD-Landesregierung in Schleswig-Holstein hatte sich immer wieder gegen den MOX-Einsatz ausgesprochen (in Brokdorf wird MOX eingesetzt; in den AKWs Brunsbüttel und Krümmel hatten die damaligen HEW, heute Vattenfall, zwar Anträge gestellt, aber aufgrund der großen Proteste und der Sicherheitsrisiken nicht weiter verfolgt.)

Die SPD hielt damals die Plutonium-Wirtschaft für verfassungswidrig und drohte mit einer Klage. Alle Plutonium-Anlagen in Deutschland scheiterten am massiven Widerstand: In Hanau musste die MOX-Fabrik geschlossen werden, die Fabrik zur Herstellung von Plutonium, die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf wurde nie gebaut, der Schnelle Brüter in Kalkar wurde nie in Betrieb genommen.

Allerdings: Mit der ersten rot-grünen Bundesregierung und den Verhandlungen über einen Atomkonsens bricht die Debatte über Alternativen zum MOX-Einsatz weitgehend zusammen. Auch das Öko-Institut stellte seine Bemühungen ein und schien sich nun mit der MOX-Strategie der AKW-Betreiber abzufinden.

Dabei wurde das Thema vor dem Hintergrund der amerikanisch-russischen Abrüstungsverhandlungen Anfang 2000 immer bedeutsamer. Vor allem in der Friedensbewegung wurde nun weltweit verstärkt darüber diskutiert, wie man die großen Mengen an Waffen-Uran und Plutonium möglichst „umweltverträglich“ und für weitere Waffenzwecke unzugänglich machen konnte.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet vor dem Hintergrund, dass deutsche Atomkonzerne seit Jahren russisches Waffen-Uran als Brennstoff einsetzen: „Vertrauliche Papiere führender Atommanager enthüllen einen wüsten Verdacht: Sie sollen geplant haben, die Bundesregierung auszutricksen und mit Abrüstungsplänen längere Laufzeiten durchzuboxen.“

Der SZ liegen offenbar diverse Papiere vor, die zeigen sollen, mit welchen Tricks die AKW-Betreiber vorgingen. „Im Jahr 2001 machten sich Atommanager in Berlin dafür stark, in Zukunft auch den noch gefährlicheren Atombombenstoff Plutonium aus Militärbeständen Russlands in deutschen AKW abzufeuern – gegen den Rat von Umweltschützern und Atomexperten. Man eruierte die politische Lage und resümierte erfreut, die Bundesregierung sei für das Thema grundsätzlich offen. So steht es in einem internen EnBW-Schreiben an Ex-EnBW-Chef Gerhard Goll zur Vorbereitung auf ein Gespräch mit Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) 2001.“

Bedeutsam aber sind die Hinweise der SZ, dass nicht nur die SPD-Führung in diese Vorgänge verwickelt war: „Selbst die Grünen hatte die Branche nach eigener Lesart im Griff: „Überraschenderweise gibt es bei den Grünen dank guten Lobbyings durch die richtigen Leute eine vergleichsweise hohe Akzeptanz“, schreibt der Chef der EnBW-Kraftwerke AG, Michael Gaßner, an Goll…“

Ungeachtet der Frage, wer die „richtigen Leute“ waren: Der Druck der AKW-Betreiber, Waffen-Uran und Plutonium in den AKWs einzusetzen, um damit Laufzeiten zu verlängern, hätte vermutlich öffentlich zu einer heftigen eher negativen Reaktion geführt. Vermutlich deshalb hat die Atomlobby das auch nicht an die große Glocke gehängt, sondern eher im Stillen vorangetrieben.

Warum aber Grüne und ihnen nahestehende Experten geschwiegen haben sollten, wenn sie von den Plänen der Atomlobby wussten, wirft erhebliche Fragen auf!

Aber in der Tat ist es auffällig, dass Anfang der 2000er Jahre die Debatte um alternative Möglichkeiten zum MOX-Einsatz in Deutschland fast völlig verschwindet. Allerdings: Auch in den USA wird diese Diskussion schon 2002 eingestellt und der Weg Richtung MOX-Einsatz vorbereitet. Die New York Times berichtet im Zusammenhang mit der Diskussion über eine im Bau befindliche Plutoniumfabrik in den USA: „A cheaper alternative, encasing it in glass, was canceled in 2002 by President George W. Bush’s administration. The energy secretary at the time, Spencer Abraham, is now the non-executive chairman of the American arm of Areva, a French company that is the world’s largest mox producer and is primarily responsible for building the South Carolina plant.“

Weitere Informationen siehe auch hier: Verdammt in alle Ewigkeit – Plutonium in Atomreaktoren (PDF)

Vattenfall Hamburg – BürgerInnen suchen Alternativen

Vattenfall – Heizkraftwerk Wedel. BürgerInnen suchen Alternativen. Foto: Dirk Seifert

Gegen den geplanten Neubau eines gasbefeuerten GuD-Kraftwerks in Wedel regt sich immer mehr Widerstand. Auf den ersten Blick klingen die Vattenfall-Planungen gar nicht schlecht, doch im Detail ist das Projekt zumindest fragwürdig: Denn das neue Kraftwerk ist nicht nur für die Fernwärmeversorgung vorgesehen, sondern soll mit über 400 MW auch ganzjährig Strom erzeugen. „Viel zu groß“ ist daher eine zentrale Kritik der Bürgerinitiativen und AnwohnerInnen.

Kritisiert wird auch, dass das neue Kraftwerk weit entfernt von den eigentlichen AbnehmerInnen der Fernwärme gebaut wird. Die rund 20 km lange Zuleitung würde große Energieverluste bedeuten.

Das Kraftwerk soll als Kernstück eines Deals zwischen der Hansestadt Hamburg und Vattenfall das Heikraftwerk Wedel ersetzen. Vor dem Hintergrund eines laufenden Volksentscheids für die vollständige Rekommunalisierung der Energienetze, betrieben von dem Bündnis „Unser Hamburg – Unser Netz“, hat sich der Hamburger Senat als Minderheitsaktionär mit 25,1 Prozent an den Vattenfall-Netzgesellschaften beteiligt. Nach heftigen Protesten gegen eine Fernwärmeleitung vom noch im Bau befindlichen Kohlekraftwerk Moorburg wollen Senat und Vattenfall mit dem neuen GuD-Kraftwerk in Wedel nun „auf Energiewende machen“. Doch weit her ist es damit nicht: Mit der Minderheitsbeteiligung hilft der Senat im Grunde nur Vattenfall, weiter im Geschäft zu bleiben. Vorteile für Hamburg hat das eher nicht. Und die Umsetzung dessen, was Senat und Vattenfall Energiewende nennen, ist auch nicht gerade sehenswert: Ohne jede Diskussion und Beteiligung von BürgerInnen und Umweltverbänden haben Senat und Vattenfall über alle Köpfe hinweg die Entscheidung für ein GuD in Wedel getroffen.

Außerdem: Da weder die Stadt Hamburg noch Vattenfall Alternativen zu dem GuD-Neubau geprüft haben, nimmt nun die BI „Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel“ die Alternativen-Prüfung selbst in die Hand. Dabei blicken die WedelerInnen nach Kiel. Dort hatten die Stadtwerke zunächst ein Kohlekraftwerk geplant, mit dem die dortige Fernwärmeversorgung unterstützt werden sollte. Nach heftigen Protesten und einigen Gutachten änderten die Stadtwerke ihren Plan und setzten auf ein zentrales GuD-Kraftwerk. Inzwischen ist mit massiver Unterstützung von Bürgerinitiativen ein neues Konzept auf dem Weg, in dem auf den Bau eines zentralen großen GuD-Kraftwerks in Kiel verzichtet werden soll.

Künftig sollen im Kiel mehrere kleinere Blockheizkraftwerke (BHKWs) an verschiedenen Orten errichtet werden – dezentral ist besser!

Auf einer Veranstaltung am 26. September will die BI sich genauer über die Konzeptionen in Kiel informieren und prüfen, inwieweit die dortigen Entscheidungen auch für Hamburg sinnvoll und machbar sein können. Dafür hat man sich Referenten aus Kiel eingeladen:

– Willi Voigt, ehem. Energiestaatssekretär des Landes Schleswig-Holstein und aktuelles Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke Kiel,

– Ulrich Hühn, „BI für umweltfreundliche Energieerzeugung in Kiel und Umgebung – Kein Kohlekraftwerk in Kiel“ und

– Hans Schäfers, Dozent an der HAW Hamburg und maßgeblich am Forschungsprojekt „Smart Power Hamburg“ beteiligt.

Dezentral statt Groß-Kraftwerk: Kiel ein Vorbild für den Konflikt in Wedel?
Informationsveranstaltung der BI „Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel“
Datum: Mittwoch, 26.9, 19 Uhr
Ort: Aula der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule Wedel
Tinsdaler Weg 44, 22880 Wedel

Anfahrt: http://www.regionalschule-wedel.de/anfahrt.php

 

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