Plutoniumtransporte in die USA – Fragen bleiben unbeantwortet

Viele Fragen des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel im Zusammenhang mit dem Transport von atomwaffenfähigem Plutonium Ende Januar aus Karlsruhe über den Hafen von Nordenham in die USA bleiben unbeantwortet. Sowohl zu den konkreten Plutoniummengen als auch zu den Umständen der Atomtransporte, an denen ein Spezialtransporter für das brisante Material aus Karlsruhe sowie zwei solcher Fahrzeuge für Plutonium aus der Schweiz beteiligt waren, macht die Bundesregierung im Rahmen der Kleinen Anfrage des Sprechers für Atomausstieg der Fraktion DIE LINKE im Bundestag keine weiteren Angaben, z.T. mit dem Hinweis auf Geheimschutz. Mindestens 1,4 Millionen Euro soll die Durchführung der Atomtransporte aus Karlsruhe – ohne die polizeilichen Schutzmaßnahmen, gekostet haben.

Unklar bleibt die Bundesregierung vor allem auf die Frage, ob noch weiteres Plutonium unter Verfügung Deutschlands oder anderer Staaten in der Bundesrepublik lagert. Auf die entsprechende Frage teilt die Bundesregierung lediglich mit: „Das Institut für Transurane (ITU), eine Forschungseinrichtung der EU-Kommission, verfügt über eine Genehmigung zum Umgang mit Plutonium. Darüber hinaus gibt es in Deutschland neben plutoniumhaltigen Abfällen und Quellen keine Plutonium-Mengen mehr, für die eine Entsorgungslösung gefunden werden muss.“

Zdebel: „Diese Antwort legt nahe, dass es weiteres Plutonium in Deutschland für andere Zwecke als zur Entsorgung gibt. Dem werde ich weiter nachgehen. Neben den hochradioaktiven Abfällen ist Plutonium wegen seiner militräischen Risiken der brisanteste Stoff bei der Atomenergienutzung. Hier braucht es bei allem Verständnis für Sicherungsmaßnahmen ein Maximum an Transparenz. Das gilt auch für die Begleitumstände der Transporte, wenn möglicherweise Grundrechte eingeschränkt werden.“

Genaue Angaben, in welchen Forschungsfeldern das Plutonium genau entstanden ist, macht die Bundesregierung trotz Nachfragen nicht. Auch zu den Begleitumständen der Durchführung der Atomtransporte teilt sie – mit Hinweis auf die niedersächische Landespoilizei – nichts konkretes mit. Lediglich einen Motorschaden bestätigt die Bundesregierung. Dabei waren die Sicherheitsmaßnahmen bei der Durchführung der Plutoniumtransporte enorm. Laut Informationen von Zdebel, sollen AnwohnerInnen entlang der Transportstrecke in Nordenham über längere Zeit gehindert worden sein, ihre Wohnungen zu verlassen oder zu betreten. Eine Bestätigung dieser Informationen liefert die Bundesregierung nicht.

Die Vorbereitung der Plutonium-Transporte hat nach Angaben der Bundesregierung einige Jahre gebraucht. Dazu musste das in Karlsruhe von unterschiedlichen Einrichtungen der ehemaligen Atomforschungsanlage zu einem Plutonium-Uran-Pulver umgearbeitet werden. Der Export soll demnach auf Anfrage der USA erfolgt sein, die atomwaffenfähiges Material auf diese Weise aus vielen Ländern unter Kontrolle bringen will, um militärischen Missbrauch zu verhindern. Auch wenn die Bundesregierung keine Angaben dazu macht: Ziel des Plutoniums dürfte zunächst die Savannah River Site in den USA sein, eine ehemalige Atomwaffen-Schmiede.

 

Schweiz und Deutschland liefern Plutonium in die USA

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Gepanzerte Spezialfahrzeuge u.a. für Plutoniumtransporte der Firma DAHER-Transkem mit Standorten in Leese und Hanau. Foto: Transkem

Drei Transporte mit Plutonium sind laut Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz am 25.1.2016 in die USA zum Department of Energy (DOE) mit dem Bestimmungsort Washington durchgeführt worden. Der Umschlag des unbestrahlten Mischoxids (Plutoinum-Uran-Gemisch, MOX) von den LKW auf ein Schiff fand unter strenger Geheimhaltung und mit großem Polizeiaufgebot über den Hafen in Nordenham statt. Drei gepanzerte Spezialfahrzeuge der Firma DAHER-Transkem waren dabei im Einsatz. Zwei dieser Plutonium-Transporte kamen laut der BfS-Statistik (mit Datum 2.2.2016, hier die PDF) aus der Schweiz, einer aus Deutschland. Die Anträge für die Durchführung dieser Atomtransporte wurden am 13. November 2014 für den deutschen Absender und am 30. Juni 2015 für den schweizer Absender gestellt.

Aus den Daten des Bundesamts für Strahlenschutz geht nicht hervor, in welcher Form das plutoniumhaltige MOX vorlag, ob als Pulver oder als Brennelemente. Auch über die konkreten Absender macht das BfS keine weiteren Angaben.

In Deutschland gibt es nach dem Ende der Plutoniumanlagen der Siemens AG in Hanau in den 90er Jahren keine MOX-Brennelemente-Fertigung mehr. So könnte nur eine Forschungsanlage als Absender in Frage kommen oder ein hiesiger AKW-Betreiber hat seine MOX-Brennelemente möglicherweise in die USA verkauft oder abgegeben. Auch die Schweiz verfügt über keine Fabrik zur MOX-Brennelemente-Herstellung. Derartige Anlagen werden nur in Frankreich und Belgien betrieben und gehören zur AREVA.

Ebenso offen ist, aus welchem Grund dieses MOX in die USA transportiert wird. Dortige Atomkraftwerke setzen bislang MOX-Brennelemente nicht ein. Im Zusammenhang mit dem Bau einer MOX-Fabrik des französischen Atomkonzerns AREVA hat es allerdings in der Vergangenheit einige Testläufe in einigen AKWs in den USA gegeben. Der MOX-Einsatz stößt bei den us-amerikanischen Betreiber eher auf Ablehnung, weil einerseits der Betrieb komplizierter wird und außerdem erhöhte Sicherheitskontrollen im Zusammenhang mit dem Plutonium-Einsatz resultieren würden (Safe-Guards).

Radioaktiv: Hochbrisante Plutonium-Transporte über Nordenham verschifft?

MOX-Transport
Gepanzerter Spezialtransporter für Plutonium-Brennelemente. Bereits vor einiger Zeit rollte dieses brisante Material für AKWs per LKW und Schiff über das niedersächsische Nordenham. Allerdings in umgekehrter Richtung.

„Auf der Weser bei Bremerhaven hat die Polizei mit mehreren Schiffen und einem Hubschrauber einen Atomtransport Richtung Nordsee begleitet. Das Schiff hatte schwach radioaktiven Kernbrennstoff geladen und ist nun auf dem Weg in die USA.“ Drei gepanzerte LKW waren unter strenger Geheimhaltung und offenbar massivem Polizeischutz unterwegs. Möglicherweise könnte es sich laut Medienberichten um Plutonium-Brennelemente gehandelt haben. Ziel soll demnach die USA sein. Als Absender für derartige Brennelemente kommen nur Anlagen in Frankreich und Belgien in Betracht. Möglicherweise bis zu 24 derartiger Brennelemente könnten in den drei Panzerfahrzeugen enthalten sein.

Zu einer Vollsperrung aufgrund eines technischen Fehlers an einem der Transportfahrzeuge kam es auf der Bundesstraße zwischen Oldenburg und Brake. Das berichtet Radio Bremen über den geheimen Atomtransport. Die Mittelhessen berichtet weitere Details: „Der Parkplatz und das umliegende Gelände der Autobahnrastanlage Siegerland Ost waren am späten Montagabend von einem Großaufgebot der Polizei belagert, die sich rund um drei gepanzerte Atomtransporter gruppierten.

Der Grund für dieses Polizeiaufgebot waren drei gepanzerte Speziallastwagen, die bei dem Stopp auf dem Siegerländer Parkplatz von einer Art „Wagenburg“ aus Polizeiautos abgeschirmt wurden. Der Konvoi war von der nordrhein-westfälischen Polizei an der Landesgrenze zu Hessen übernommen worden, bestätigte Dortmunds Polizeisprecher Oliver Peiler. An der nördlichen Landesgrenze wurden die Fahrzeuge an die niedersächsischen Kollegen übergeben, die den Nukleartransport bis zu einem Hafen begleiteten.“

Weiter heißt es dort: „Eine Annäherung an die Fahrzeuge wurde von den Einsatzkräften der Polizei mit Nachdruck unterbunden. Ein auf dem Lkw-Heck angebrachtes Warnschild signalisierte, dass es sich bei der Ladung um „Radioaktives Material“ handelt. In den Zivilfahrzeugen der Luxusklasse saßen Mitglieder eines Sondereinsatzkommandos. Diese Beamten beobachteten das Umfeld rund um die Spezialfahrzeuge.

Das Polizeilager dauerte bis in den frühen Dienstagmorgen, bevor sich die Kolonne weiter in Richtung Norden in Bewegung setzte. Begleitet wurde die Abfahrt von den wachsamen Augen der Polizeibeamten, die auch auf den Autobahnbrücken und Zufahrten standen.“

Leider kostenpflichtig berichtet die KZW ebenfalls. Über die Verladung des brisanten Materials berichtet nwzonline weiteres: „Unter strengster Geheimhaltung und begleitet von einem Großaufgebot der Polizei haben am Dienstagmorgen gegen 5.30 Uhr zwei Spezialtransporter das Stadtgebiet Nordenham und anschließend zur Verschiffung den Midgardhafen in der Innenstadt erreicht. Informationen der NWZ , wonach es sich um einen Atomtransport handelte und sich auf den Spezialfahrzeugen Mox-Brennelemente (plutoniumhaltige Mischoxid-Brennelemente) befanden, wollte die Polizei wegen der Geheimhaltungspflicht allerdings nicht bestätigen.

  • Plutonium auf Reisen – MOX ist auf dem Weg nach Grohnde
  • In den Übersichten des Bundesamts für Strahlenschutz waren Hinweise auf bestehende Genehmigungen zu MOX-Transporten heute Abend nicht zu finden. Die Listen enthalten nur Angaben über genehmigte Transporte, nachdem ein erster Transport im Rahmen dieser Genehmigung schon stattgefunden hat. Siehe dazu hier beim BfS. Die Liste dürfte in den nächsten Tagen aktualisiert werden.

Die Polizei teilte lediglich mit, dass es sich um einen Gefahrgut- und Schwerlasttransport handelte, der von einem weltweit agierenden Logistikunternehmen durchgeführt worden ist. Während des Transportes sei es zu keinerlei Protestaktionen – weder auf der Straße – noch vor dem Midgardhafen – gekommen. Das Hafengelände war von starken Polizeikräften abgesichert. Auf der Weser patrouillierten zahlreiche Polizeiboote. Auch per Hubschrauber sicherte die Polizei den Atomtransport ab. Die Zufahrt zum Hafengelände versperrte ein großer Radlader. Vermummte Beamte kontrollierten die Personalien der Hafenmitarbeiter, die zu ihrer Schicht kamen. Gegen 13.30 Uhr hat das Frachtschiff mit den Brennelementen an Bord am Dienstag den Nordenhamer Hafen verlassen.“

Auftakt gegen Plutonium-Transporte – Proteste am AKW Grohnde und in Nordenham

Demonstration gegen das AKW Grohnde. Statt Plutonium-Transporte fordern die AtomkraftgegnerInnen die sofortige Stilllegung des AKW. Foto: Dirk Seifert

Die Wolken liegen schwer über dem AKW Grohnde, doch die Stimmung unter den DemonstrantInnen ist gut: Fast 500 Menschen sind an diesem regnerischen 3. November vor dem Atommeiler an der Weser zur Abschlusskundgebung versammelt: Anlass sind die bevorstehenden Plutoniumtransporte aus Sellafield. Statt Plutonium fordern sie die sofortige Stilllegung des AKW Grohnde.

Aus Hamburg, Husum, dem Wendland, Dortmund und Duisburg, Bielefeld, Braunschweig, Salzgitter, Hannover und Uelzen und Orten aus dem Weserbergland sind AtomkraftgegnerInnen angereist, um für diese Forderungen zu streiten. Viel wird über die nächsten Aktionen gesprochen, wenn die Atomtransporte kommen… Absprachen, Termine, wer besorgt was und wer kann noch wen mitbringen?

Mit einer markigen Rede unterstrich ein örtlicher Bauer die Entschlossenheit zum Widerstand, gegen den Atommeiler von E.on und gegen die bevorstehenden Plutonium-Transporte.

Auch in Nordenham protestieren AtomkraftgegnerInnen aus Anlass dieser Atomtransporte. Die brisante Fracht aus Sellafield soll dort in den nächsten Tagen mit dem veralteten Atomfrachter Atlantic Osprey eintreffen und dann per LKW zum AKW Grohnde weiter transportiert werden.

Rund 200 Menschen versammelten sich vor den Umschlagsanlagen, die die Stadt Nordenham an ein örtliches Hafenunternehmen verpachtet hat, inspizieren genau, wie die Straße verläuft, welche Absperrungen vorhanden sind und was es sonst noch zu sehen gibt. Man kann ja nie wissen…

Alle Fotos auf dieser Seite: Dirk Seifert

Berichte auch hier:

Proteste in Grohnde und Nordenham gegen Mox-Transport
 | dapd. Mehrere hundert Atomkraftgegner haben am Samstag in Grohnde und Nordenham gegen eine weitere Lieferung plutoniumhaltiger Mischoxid (Mox)-Brennelemente nach Niedersachsen demonstriert.

Mox-Transport durch Nordenham
Radio Bremen Online – ‎Nordenham dürfe nicht zur Drehscheibe für Atomtransporte werden, fordern die Demonstranten. Von den Transporten gingen unkalkulierbare Gefahren aus, denn das Plutonium sei hochgiftig, so die Gegner. Schon allerkleinste Mengen reichten aus, um zum
Atomkraftgegner demonstrieren gegen Mox-Transporte
Hannoversche Allgemeine – ‎Grohnde. 200 Demonstranten versammelten sich in Nordenham, wo der Frachter mit den plutoniumhaltigen Brennstäben voraussichtlich wie beim ersten Transport Ende September im Hafen anlegen wird. Weitere 500 Demonstranten zogen im Nieselregen …

 

 

Plutonium-Transporte zum AKW Grohnde – Vielfältige und bunte Aktionen

Am Wochenende sind die plutoniumhaltigen MOX-Brennelemente aus Sellafield / UK über den Hafen von Nordenham zum AKW Grohnde transportiert worden. Begleitet wurde diese gefährliche Fracht von zahlreichen und bunten Aktionen der AtomkraftgegnerInnen. Damit machten sie darauf aufmerksam, dass mit dem andauernden Betrieb von Atomkraftwerken immer noch zahlreiche Risiken einhergehen. Außerdem machten die Aktionen klar, dass die Entsorgung des anfallenden Atommülls bis heute nicht gelöst ist.

Klar ist auch: Der Protest wird weitergehen. Bereits im November sollen abermals Plutonium-Brennstäbe von Sellafield über Nordenham zum AKW Grohnde gehen. Außerdem bereiten sich die AtomkraftgegnerInnen in Niedersachsen auf eine Großaktion zum zweiten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima im März 2013 vor.

Über die Aktionen zum Plutonium-Transport haben viele Medien ausführlich berichtet. Hier eine Zusammenschau von Google-News vom heutigen 24. September über die Aktionen:

Mox-Brennelemente im AKW Grohnde eingetroffen

T-Online – ‎vor 5 Stunden‎
Die Lieferung war der erste von zwei für diesen Herbst vorgesehenen Mox-Transporten aus Sellafield nach Grohnde. Insgesamt erwarten die deutschen AKW-Betreiber noch rund 100 Mox-Brennelemente aus Großbritannien und Frankreich. Nach Angaben

MOX-Brennelemente: Atomtransport in Grohnde angekommen

Augsburger Allgemeine – ‎vor 9 Stunden‎
Atomtransport in Grohnde angekommen: Der umstrittene Atomtransport aus dem britischen Sellafield ist am frühen Montagmorgen im Atomkraftwerk Grohnde in Niedersachsen angekommen. Auf dem letzten Transportabschnitt von Nordenham in der

MOX-Brennelemente Atomtransport aus Sellafield im AKW Grohnde eingetroffen

business-on.de Weser-Ems – ‎vor 5 Stunden‎
Die aus Mischoxid hergestellten Brennstäbe, sog. MOX-Brennelemente, sind in Sellafield aus Atommüll hergestellt worden. Sie enthalten auch Plutonium. Umweltschützer warnen vor unkalkulierbaren Risiken der Brennstäbe, die im AKW Grohnde zum

MOX-Transport erreicht Atomkraftwerk in Grohnde – Transport ohne Zwischenfälle

NonstopNews – Nachrichtendienst – ‎vor 14 Stunden‎
Nachdem die MOX-Brennelemente am Sonntag per Schiff in Nordenham angekommen waren, setzte sich der Straßentransport am Sonntagabend in Bewegung in Richtung AKW Grohnde. Hier sollen die Elemente verbrannt werden. Kurz nach Mitternacht

Atomtransport erreicht Grohnde ohne Zwischenfälle

Hamburger Abendblatt – ‎vor 7 Stunden‎
Nach dem Transport von plutoniumhaltigen Mischoxid-Brennelementen zum niedersächsischen Atomkraftwerk Grohnde hat Greenpeace vor deren Einsatz im Reaktor gewarnt. Es sei zu befürchten, dass diese Mox-Brennstäbe aus der britischen

Die heiße Fracht ist da

Hannoversche Allgemeine – ‎vor 20 Stunden‎
Plutonium sei hochgiftig, sagte Tobias Darge von der Initiative „Grohnde abschalten“. Wer auch nur kleinste Mengen einatme, könne an Krebs erkranken. Der Einsatz von Mox-Brennstäben müssten im Atomgesetz dringend verboten werden, forderten die

Atomtransport nach Grohnde endet ohne Zwischenfälle

STERN.DE – ‎vor 8 Stunden‎
Ohne größere Zwischenfälle erreichte der Transport dann nach knapp fünf Stunden das Ziel in Grohnde. Nach Angaben von Umweltschützern enthalten die sogenannten Mischoxid-Brennelemente (MOX) hochgiftiges Plutonium und stellen ein

Trotz Protesten: Atomtransport trifft in Grohnde ein

Hamburger Abendblatt – ‎vor 1 Stunde‎
Von den aus Atommüll gewonnenen Mischoxid-Brennstäben (MOX) geht nach Ansicht von Umweltschützern ein unkalkulierbares Risiko aus, weil sie stärker strahlten und ihre Temperatur schlechter zu regulieren sei. In der vergangenen Woche hatte die

Atomtransport aus Sellafield im Akw Grohnde eingetroffen

AFP – ‎vor 1 Stunde‎
Von Nordenham aus wurden die aus einem Uran-Plutonium-Gemisch (MOX) bestehenden Brennelemente dann mit speziellen Lastwagen nach Grohnde transportiert, wo sie am Montag kurz vor 01.00 Uhr eintrafen. Während des gesamten Transports kam

Brennstäbe aus Sellafield für AKW Grohnde: Umstrittener Atomtransport

FOCUS Online – ‎vor 5 Stunden‎
hätten ihn umrundet, sagte ein Sprecher der Organisation. Die sogenannten Mischoxid-Brennelemente (MOX) für Grohnde enthalten hochgiftiges Plutonium und stellen nach Ansicht von Greenpeace-Sprechern ein unkalkulierbares Risiko dar.

Atomtransport auf dem Weg nach Nordenham

NDR.de – ‎22.09.2012‎
Der von Protesten begleitete Transport mit acht Mischoxid (MOX)-Brennelementen aus Sellafield ist am frühen Montagmorgen im AKW Grohnde eingetroffen. Demonstranten sitzen vor dem Atomkraftwerk in Grohnde. © dpa – Bildfunk Fotograf: Alexander

Keine Zwischenfälle: Atomtransport nach Grohnde endet friedlich

N24 – ‎vor 6 Stunden‎
Die Mischoxid-Brennstäbe, sogenannte MOX-Elemente, kommen aus der britischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield. Sie wurden dort aus Atommüll hergestellt. Die Brennstäbe enthalten hochgiftiges Plutonium. Atomkraftgegner warnen vor einem

Plutonium-Schiff lädt Atommüll an Nordsee-Küste ab

DIE WELT – ‎vor 9 Stunden‎
Auch Greenpeace-Boote hätten ihn umrundet, sagte ein Sprecher der Organisation. Die sogenannten Mischoxid-Brennelemente (MOX) für Grohnde enthalten hochgiftiges Plutonium und stellen nach Ansicht von Greenpeace-Sprecher ein unkalkulierbares

Atomtransport im AKW Grohnde angekommen

Augsburger Allgemeine – ‎vor 4 Stunden‎
Das Schiff wurde von mehreren Booten der Wasserschutzpolizei begleitet. Von Nordenham aus wurden die aus einem Uran-Plutonium-Gemisch (MOX) bestehenden Brennelemente mit speziellen Lastwagen nach Grohnde transportiert, wo sie am Montag

Polizei lobt Demonstranten: Atomtransport erreicht Grohnde

n-tv.de NACHRICHTEN – ‎vor 13 Stunden‎
Nach Angaben von Umweltschützern enthalten die sogenannten Mischoxid-Brennelemente (MOX) hochgiftiges Plutonium und stellen ein unkalkulierbares Risiko dar. Mehr zum Thema. Mahnwache an der Castor-Strecke nahe Lubmin. 16.02.11 „Atomsuppe“

Umstrittener Atomtransport: Frachter bringt britische Brennelemente nach

Spiegel Online – ‎vor 20 Stunden‎
Acht plutoniumhaltige Brennelemente aus der britischen Atomanlage Sellafield sind per Schiff nach Deutschland gebracht worden. Der Transport war umstritten, es kam zu Protesten. Die Brennelemente sollen im Atomkraftwerk Grohnde zur Stromerzeugung

Protestaktionen gegen Atomtransport gestartet

Hamburger Abendblatt – ‎21.09.2012‎
Nordenham/Grohnde. Atomkraftgegner haben am Freitagabend Proteste gegen den Transport plutoniumhaltiger Mischoxid (Mox)-Brennelemente nach Niedersachsen gestartet. Am Atomkraftwerk Grohnde begann eine „Dauermahnwache“, wie Tobias Darge

Atom: Atomtransport aus Sellafield erreicht deutsche Küste

FOCUS Online – ‎vor 20 Stunden‎
Die sogenannten Mischoxid-Brennelemente (MOX) für Grohnde enthalten hochgiftiges Plutonium und stellen nach Ansicht von Greenpeace-Sprecher ein unkalkulierbares Risiko dar. Gegner des umstrittenen Transports waren bereits am Samstagabend zu

Nordsee: Atombrennstoff aus England in Niedersachsen erwartet

Spiegel Online – ‎21.09.2012‎
Der Weitertransport nach Grohnde soll per Lastwagen über eine noch unbekannte Route erfolgen. Im dortigen Atomkraftwerk sollen die Mox-Stäbe zur Stromgewinnung eingesetzt werden. Das Vorhaben ruft den Protest von Greenpeace hervor: „Wir fordern,

Atomtransport erreicht AKW Grohnde ohne Zwischenfälle

Themenportal.de – ‎vor 7 Stunden‎
Bereits am Samstagnachmittag demonstrierten knapp 60 Gegner am Atomkraftwerk. Die sogenannten Mischoxid-Brennelemente (MOX) enthalten nach Angaben von Umweltschützern hochgiftiges Plutonium und stellen ein unkalkulierbares Risiko dar.

MOX-Transport auf dem Weg ins Weserbergland

Scharf-links.de – ‎22.09.2012‎
Wir sind uns sicher, dass die MOX-Brenn-elemente für dieses Wochenende auf dem Weg zum AKW Grohnde sind. Ab Freitag gibt es eine Dauermahnwache. Die Atomkraftgegner der Regionalkonferenz Grohnde Abschalten lassen sich nicht beirren. Es wird

Umstrittener Atomfrachter erreicht Wesermündung

Hamburger Abendblatt – ‎23.09.2012‎
Die sogenannten Mischoxid-Brennelemente (MOX) für Grohnde enthalten hochgiftiges Plutonium und stellen nach Ansicht von Greenpeace-Sprecher Heinz Smital ein unkalkulierbares Risiko dar. Anfang der Woche hatten der Kreis Wesermarsch und die

Atomtransport: Plutonium-Brennstäbe aus England im AKW-Grohnde

Idealo Energienews – ‎vor 6 Stunden‎
Bei den acht Brennstäben handelt es sich um Mischoxid-Brennelemente, kurz auch MOX genannt. In diesen ist hochgiftiges Plutonium enthalten. Nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace stellen diese Brennstäbe ein unkalkulierbares Risiko dar.

Atomtransport: Brennstäbe trotz Proteste angekommen

Stromtarife.de – ‎vor 8 Stunden‎
Nordenham – Der Transport von plutoniumhaltigen MOX-Brennstäben aus dem britischen Sellafield in das Atomkraftwerk Grohnde ist abgeschlossen. Begleitet von zahlreichen Protesten sind die Behälter mit den Brennelementen auf zwei Spezialfahrzeugen

Atomkraftgegner starten Protestaktionen gegen Mox-Transport

T-Online – ‎21.09.2012‎
gegen den Transport plutoniumhaltiger Mischoxid (Mox)-Brennelemente nach Niedersachsen gestartet. Am Atomkraftwerk Grohnde begann eine „Dauermahnwache“, wie Tobias Darge von der Bürgerinitiative „Grohnde abschalten“ der Nachrichtenagentur

Ankunft der „Atlantic Osprey“ mit MOX-Elementen durch Proteste begleitet

NonstopNews – Nachrichtendienst – ‎vor 22 Stunden‎
Zwei Speziallaster bringen die Mischoxid-Brennelemente, kurz MOX-Elemente, nun ins AKW Grohnde bringen. Laut Polizei wurden die Brennelemente in Nordenham nicht mehr umgeladen, da sie sich bereits auf Transportfahrzeugen befänden. Der Frachter

POL-OLD: +++ Transport von MOX-Brennelementen von Nordenham in das

news aktuell (Pressemitteilung) – ‎vor 14 Stunden‎
Oldenburg/Nordenham/Grohnde Begleitet von zahlreichen Protesten wurden am Sonntag, 23.09.2012, Behälter mit MOX-Brennelementen auf zwei Spezialfahrzeugen vom RoRo-Anleger in Nordenham (Landkreis Wesermarsch) zum Kernkraftwerk Grohnde

Plutonium-Schiff nähert sich Nordenham

T-Online – ‎23.09.2012‎
Nach Angaben der Bürgerinitiative „Grohnde abschalten!“ beteiligten sich auch mehrere Landwirte mit ihren Traktoren an den Protesten. Die Umweltschützer verweisen auf mögliche Risiken durch das Plutonium in den Mox-Brennelementen. Schon kleinste

Polizei und Umweltschützer erwarten Mox-Transport dieses Wochenende

T-Online – ‎21.09.2012‎
Am AKW Grohnde sollte am Freitagabend eine „Dauermahnwache“ beginnen. Die Atomkraftgegner halten den Transport für gefährlich und verweisen auf das in den Mox-Brennstäben enthaltene Plutonium. Der Stadtrat von Nordenham und der Kreistag des

Das Vermächtnis von Sellafield – Die ungewisse Entsorgung von Plutonium

Deutschlandfunk – ‎21.09.2012‎
MOX-Verbot jetzt!“, fordern die Atomkraftgegner, die mit Hupkonzert und Protestmusik im Corso durch die Innenstadt von Hameln ziehen. Die Kolonne bewegt sich stadtauswärts, dorthin, wo die Kühltürme des Atomkraftwerks Grohnde in den Herbsthimmel
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