E.on: GuD-Kraftwerk Irsching – Stilllegen oder wer zahlt 100 Millionen Euro?

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E.on Chef Teyssen fordert 100 Millionen Euro für den Weiterbetrieb von Irshing 5.

E.on-Chef Teyssen hat angekündigt, dass eines der modernsten GuD-Gaskraftwerke in Irsching, Bayern vor der Stilllegung steht. Als Grund gab Teyssen an, dass durch die Energiewende das Kraftwerk nicht mehr auf die erforderlichen Laufzeiten komme, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten. Statt des vergleichsweise klimafreundlichen Stroms auf Gasbasis würde dann Braunkohle die Stromerzeugung übernehmen. Auf einer Tagung des Politischen Clubs der Ev. Akademie in Tutzing teilte Teyssen mit, dass der Betrieb des Block 5 in Irsching schon seit längerer Zeit keine Gewinne mehr einfahre. Die Miteigentümer des Blocks 5 – die Stadtwerke aus Darmstadt, Frankfurt und Nürnberg – hätten ihn bereits im November des letzten Jahres aufgefordert, die auflaufenden Verluste zu stoppen. „E.on: GuD-Kraftwerk Irsching – Stilllegen oder wer zahlt 100 Millionen Euro?“ weiterlesen

Bayernwerke kehren zurück – E.on Bayern unter neuem alten Namen

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BAYERNWERKE kehren zurück. Foto: Dirk Seifert

Der E.on Konzern wird die „E.on Bayern“ umbenennen und künftig wieder als „Bayernwerke“ führen. Das teilte der Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen am letzen Freitag (15. März 2013) auf einer Tagung des Politischen Clubs der Ev. Akademie in Tutzing mit. Über diesen Schritt war bereits im Spätsommer und Herbst letzten Jahres in den Medien spekuliert worden, z.B. in der Süddeutschen Zeitung. Auf der Tagung in Tutzing erklärte Teyssen im Beisein des ehemaligen Ministerpräsidenten Günther Beckstein, dass die E.on Bayern AG in den alten „Traditonsnamen“ Bayernwerk zurück genannt werden soll.

Nachfragen, ob sich E.on vorstellen könne, dass sich die bayerische Staatsregierung an den neuen Bayernwerken beteiligen könnte, beantwortete Teyssen nicht konkret.

 

Tarifverhandlungen bei Vattenfall gescheitert – Bügerbündnisse für Rekommunalisierung als Druckmittel gegen ArbeitnemerInnen

Vattenfall: Nicht mal eine fristgerechte Strompreiserhöhung bekommt das Unternehmen auf die Reihe. Foto: Dirk SeifertDie Tarifauseinandersetzungen bei dem finanziell angeschlagenen Stromkonzern Vattenfall spitzen sich zu. Der MDR teilt heute mit: „Die Gewerkschaften haben die Tarifverhandlungen für rund 15.000 Beschäftigte des Stromversorgers Vattenfall in Deutschland für gescheitert erklärt. Die gemeinsame Tarifkommission von IG BCE (Bergbau, Chemie, Energie), ver.di und IG Metall teilte am Mittwochabend mit, ihre Entscheidung zum Abbruch der Gespräche sei einstimmig gewesen. „Tarifverhandlungen bei Vattenfall gescheitert – Bügerbündnisse für Rekommunalisierung als Druckmittel gegen ArbeitnemerInnen“ weiterlesen

Atomkatastrophe Fukushima: Vom Zufluchtsort aus denke ich an meine „Heimat Fukushima“

CA3G0081Anlässlich des zweiten Jahrestages der Atomkatastrophe in Japan veranstaltete die Evangelische Akademie in Tutzing vom 13. – 14.3.2013 die Tagung „Fukushima und die Konsequenzen„.  In der Ankündigung war zu lesen: „Die Dreifachkatastrophe von Fukushima brachte viel Leid in der Region und war ein tiefer Einschnitt für die japanische Energiepolitik. Mit Gästen aus Japan werden wir zum Jahrestag gemeinsam mit dem Bund Naturschutz/BUND einen deutsch-japanischen Austausch zur Energiewende in Japan und Deutschland führen.“ „Atomkatastrophe Fukushima: Vom Zufluchtsort aus denke ich an meine „Heimat Fukushima““ weiterlesen

Dialog für die Stilllegung: Antrag für den Rückbau der Atomforschungsreaktoren der GKSS ist gestellt!

HZG_GKSS_Stilllegung_01_10_2012_19Nach intensiven Gesprächen mit BürgerInnen und Initiativen ist jetzt vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) der Antrag für die Stilllegung der ehemaligen Atomforschungsreaktoren der GKSS (PDF) bei der Atomaufsicht in Schleswig-Holstein gestellt worden. Die Antragstellung erfolgt jetzt mit einer Verzögerung von rund vier Monaten gegenüber den ehemaligen Planungen der HZG: Dies war notwendig, damit die Initiativen sich über die Vorgehensweise und die damit verbundenen Sicherheitsfragen bei der Stilllegung ein eigenständiges Bild machen und damit zusammenhängende Fragen zwischen Betreiber und Initiativen geklärt werden konnten. „Dialog für die Stilllegung: Antrag für den Rückbau der Atomforschungsreaktoren der GKSS ist gestellt!“ weiterlesen

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