
Nach der mehrfachen Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011: Hundertausende demonstrieren bundesweit für den Atomausstieg.
Aus dem Blog von ROBIN WOOD: Die Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke in Deutschland war trotz massenhafter Proteste gerade beschlossen, als im japanischen Atomkomplex von Fukushima am 11. März 2011 die bis heute anhaltende atomare Katastrophe beginnt. Eines der schwersten Erdbeben und der nachfolgende Tsunami zerstörten ganze Landstriche und mehr als 20.000 Menschen verloren ihr Leben. Gleich in drei Reaktoren kommt es zum schlimmsten Störfall, der Kernschmelze. Nach Explosionen werden große Mengen radioaktiver Strahlung in die Umwelt und in das Meer abgegeben. Bis heute sind die Reaktoren außer Kontrolle und immer wieder kommt es zur massiven Freisetzung von Radioaktivität. Ca. 200.000 Menschen in einem Umkreis zwischen 20 – 30 Kilometer Entfernung mussten ihre Heimat und ihr Zuhause verlassen – vermutlich für immer. Noch viel mehr Menschen – vor allem Kinder – sind im Großraum rund um Fukushima von erhöhter Strahlung betroffen. Vor allem Schilddrüsenkrebsfälle sind nach Berichten unabhängiger Ärzte sprunghaft angestiegen. Weiterlesen…


Alle reden von der Energiewende. Doch kaum jemand vom Klimaschutz. Wie seit den 90er Jahren nicht mehr, erreicht die Braunkohleverstromung Rekordwerte. Nicht nur in Deutschland: Weltweit steigt der Anteil der Kohleverbrennung. Was da gerade geschieht, ist im neuen ROBIN WOOD-MAGAZIN nachzulesen. Schlaglichter einer Katastrophe, die zeigen, was hinter dem Wort Energiewende versteckt werden soll und wie die neue Bundesregierung Wind- und Sonnenstrom abdrehen will. Erschreckende Bilder von den Kohlefeldern in Jharia in Indien und genauso beklemmend, wie (deutsche) Banken das internationale Kohlegeschäft mit ihren Krediten anfeuern. Ach, und dann ist ja da noch das ungelöste Atommüll-Desaster und der nicht enden wollende Versuch, das Fracking schleichend zuzulassen.

