Sind es Drogen? Hauke Eugen Wagner – Ex-Vattenfall-Manager und SPD-Kandidat braucht ärztliche Betreuung

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Vielleicht war auch nur der Helm zu schwer? Hauke Eugen Wagner, Ex-Vattenfall-Manager und SPD-Bürgerschaftskandidat mit absurder Berufsbezeichnung. Foto: Screenshot

Sind es Drogen? Oder ganz normaler Wahnsinn? Wird man so, wenn man wichtig wichtig für Vattenfall gearbeitet und total gescheitert Schiffbruch erlitten hat? Kommt das dabei raus, wenn die Kandidatur zum JuSo-Bundesvorsitzenden vor einem Jahr so richtig unterirdisch verlief? Oder wenn man in der Hamburger SPD Karriere machen will, aber auch da nicht wirklich gut vorankommt? Ok, für den Landesvorstand reicht es wohl immer noch, aber sonst? Hauke Eugen Wagner, im wesentlichen Sohn des ehemaligen mächtigen SPD-Bausenators macht für 800 Euro und 48 Stunden laut Abendblatt (Danke Meyer-Wellmann!) einen Sanitäter-Kurs, um sich bei seiner Kandidatur für die Bürgerschaftswahlen im Februar mit dieser Berufsbezeichnung schmücken zu können. Wie man das alles bewerten kann und muss, lässt sich im Abendblatt ausreichend gut nachlesen. Ich für meinen Teil werde diesen Menschen Wagner künftig in meine Gebete einschließen. „Sind es Drogen? Hauke Eugen Wagner – Ex-Vattenfall-Manager und SPD-Kandidat braucht ärztliche Betreuung“ weiterlesen

Die freizeitlichen Kamingespräche des Hauke Eugen Wagner (HEW)

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Oder umgekehrt?

Eigentlich klasse: HEW-Total-TV mit Hauke Eugen Wagner! HEW! Ja genau. Und dann noch am Kamin! Wie besinnlich! Ok, Hauke, wenn ich mal so sagen darf, ist Mitglied im SPD-Landesvorstand und Vattenfallmanager. Aber das eigentlich Großartige ist: Das mit dem TV-Blog macht er ehrenamtlich! Na gut, etwas irritierend ist das schon. Auch in seiner Freizeit kennt er nur ein Thema: Dieser unsägliche Volksentscheid für die Energienetze in Hamburg. Wenn das schief läuft, also die WählerInnen am 22. September mit JA für den Volksentscheid stimmen, gehören die Netze nicht mehr Vattenfall. Das Gute wäre dann aber vielleicht: Hauke hätte noch viel mehr Zeit für seinen Blog!

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Klar, statt für Vattenfall auf Baustellen rumlaufen und sich kalte Füße holen, ist es mit Gesprächen am Kamin echt besser – vor allem in der Freizeit. Hauke Eugen Wagner mit Helm bei Hamburg 1 Business TV – im Dienst!

Aber Hauke kommt uns ja gar nicht beruflich, sondern total privat! Und ehrlich ist er auch, der sagt klipp und klar, wo er sein Geld verdient und seine Abende sonst so verbringt. Entwaffnend, ehrlich, toll. Fast schäme ich mich für so niedere Gedanken wie: Ist er damit Sprachrohr der SPD bei Vattenfall? Oder ist er das Vattenfall-Sprachrohr in der SPD? Gibt es eigentlich einen Unterschied? Nennt man all das Filz? Vermutlich werde ich ob dieser niederträchtigen Gedanken… Oh Gott…

„Ich mache das als Privatperson in meiner Freizeit“, teilt das Springer-Abendblatt uns von Freizeit-Hauke mit! Dann kann das ja alles gar nicht so schlimm sein.

Und irgendwie freue ich mich auch schon auf die nächste Ausgabe von Haukes Freizeit-Vattenfall-SPD-TV-TOTAL-Blog: Dann wird – Ü B E R R A S C H U N G – der Vattenfall-Norddeutschland-Chef Pieter Wasmuth am Kamin von Hauke Platz nehmen und alle seine kritischen Freizeit-Fragen beantworten. Da wird er seinem Chef bestimmt mal … was? Hoffentlich gibt das am Ende keine Abmahnung!

Nur eins finde ich schade: Offenbar reicht das Gehalt von Hauke Eugen Wagner nicht, um sich in seiner Freizeit einen echten Kamin ins Wohnzimmer zu stellen. So müssen die Kamingespräche vor einem Strom-Kamin stattfinden. Bestimmt aber Ökostrom! Aber von wem? An der Performance sollte Hauke noch mal arbeiten – vielleicht bei Verdi eintreten, damit es bei den nächsten Tarifverhandlungen mal etwas mehr Geld gibt? Opps… nächster Fettnapf!

Na gut, hier der Link zu Hauke Eugen Wagners Blogspot.

Wem das nicht reicht: Hauke gibt es auch hier: Rumge-ZAPPT: Vattenfall und die Medien – Hamburg1 als Business TV total unabhängig?!

und hier: Vattenfall ist nun Mitglied im Hamburger SPD-Landesvorstand – Wie Filz geht!

Atommüll-Zwischenlager Brokdorf, Brunsbüttel und Krümmel im Test?

Die Atommüll-Zwischenlager in Schleswig-Holstein werden derzeit einem sogenannten Stresstest unterzogen. Diese Atommülllager stehen jeweils direkt auf dem Gelände der drei Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel (Vattenfall, beide nach der Atomkatastrophe von Fukushima endgültig stillgelegt) sowie am AKW Brokdorf (E.on, Stilllegung Ende 2021). Die Sicherheit der Atommülllager steht schon seit längerem in der Kritik. Bis heute ist das Zwischenlager am Standort Brunsbüttel nicht abschließend genehmigt, weil vor dem Oberverwaltungsgericht in Schleswig noch eine Klage läuft. Bereits vor der Atomkatastrophe von Fukushima hatte das Bundesinnenministerium aufgrund von Terrorgefahren Nachrüstungen verlangt.

Nach der Katastrophe von Fukushima hat die Bundesregierung im Herbst 2011 für alle Atomanlagen der Ver- und Entsorgung einen Stresstest auf den Weg gebracht. Im Auftrag des Bundesumweltministeriums hat die Entsorgungskommission (ESK) einen Fragenkatalog erarbeitet, mit dem herausgefunden werden soll, wie es um die Sicherheit der Atommülllager bei Flugzeugabstürzen, Bränden, Anschlägen, Hochwasser etc. bestellt ist. Anfang Juni ist dieser Fragenkatalog an die Betreiber gegangen, in Schleswig-Holstein also an Vattenfall und E.on. Ende Juli müssen diese ihre Antworten an die zuständige Aufsichtsbehörde in Kiel abliefern, die die Ergebnisse bis zum 17. August dann an die ESK weiterleitet.

Im Februar 2012 berichten die Kieler Nachrichten unabhängig vom jetzt laufenden Stresstest, dass die Atomaufsicht in Schleswig-Holstein wenig Handlungsbedarf sieht.

Während im Süden der Republik bereits mit Nachrüstungen begonnen wurde, sei die Lage in Brokdorf, Brunsbüttel und Krümmel laut Angaben eines Behördensprechers eine andere: „„Die Anlagen im Norden sind nach einem anderen Konzept gebaut. Die Mauern sind schon sehr dick“, sagte Oliver Breuer, Sprecher der zuständigen Atomaufsicht im Justizministerium“. Die Wände seien in der Regel rund 1,20 Meter dick, die Decken 1,30 Meter.  Im Süden seien die Mauern oft nur halb so dick, erläuterte Breuer.“ Nach Angaben der KN meinte Breuer: „Die dickeren Wände schützen nach seinen Angaben die Außenwelt besser vor Strahlen und zudem die Castorbehälter besser vor Einwirkungen von außen.“

Allerdings: Diese Aussagen stammen vom Pressesprecher der Behörde und sind vom Februar dieses Jahres. Inzwischen ist in Schleswig-Holstein eine neue Landesregierung am Start, bestehend aus Grünen, Sozialdemokraten und dem südschleswiger Wählerverband SSW. In der Koalitionsvereinbarung hat sich dieses Bündnis vorgenommen, den Atomausstieg weiter voran zu bringen.

Laut Bundesamt für Strahlenschutz sind die Zwischenlager in Brunsbüttel, Krümmel und Brokdorf nach einem „Hallenbau STEAG-Konzept“ errichtet worden und zeichnen sich durch folgende Merkmale aus: „dicke Betonstrukturen, Wandstärke ca. 1,2 Meter, Deckenstärke ca. 1,3 Meter, einschiffiges Gebäude.“ Auch die Atommülllager in Lingen, Grohnde und Esensham/Unterweser sind nach diesem Konzept errichtet worden.

Das BfS war bei diesem Bau-Konzept der Atommülllager im Februar 2010 (!) in Sachen Sicherheit bei Flugzeugabsturz zu dem Ergebnis gekommen, dass „bei einem Angriff mit einer großen Verkehrsmaschine die Gebäudestandsicherheit erhalten“ bliebe und es „lediglich zu einem lokalen Eindringen von Flugzeugteilen und zu einem geringen Kerosineintrag in das Lagergebäude“ kommen würde. „Bei einem Brand könnte durch thermische Einwirkungen auf die Behälter die Standard-Helium-Leckage-Rate erhöht werden. Dies bedeutet aber keinen gravierenden Verlust der Dichtheit der Transport- und Lagerbehälter.“

Ob das BfS nach den Ereignissen von Fukushima diese Betrachtungen noch für ausreichend hält, ist derzeit unklar.

Fotolink: Das Atommülllager am AKW Brokdorf

Im Februar 2012 sollen die Atommülllager an den schleswig-holsteinischen AKW-Standorten laut KN folgendermaßen mit hochradioaktiven Behältern belegt sein: „In Krümmel werden nach Angaben der Betreiber Eon und Vattenfall derzeit 19 Castorbehälter mit abgebrannten  Brennelementen gelagert, in Brunsbüttel 6. In Brokdorf sind es nach Angaben von Eon aktuell 16 Behälter. Die Lagerung ist jeweils für maximal 40 Jahre genehmigt. Bei diesen Zwischenlagern im Norden läuft diese Frist dem Bundesamt für Strahlenschutz zufolge zwischen 2046 und 2047 ab.“

Zur Situation nach der endgültigen Abschaltung der Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel siehe auch diesen Text.

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