Künstler und Prominente für Hamburger Energienetze: JA zu 100 %

220_PromisÜber 40 Künstlerinnen und Künstler und Prominente bekunden öffentlich ihre Unterstützung für die Initiative UNSER HAMBURG – UNSER NETZ.

Die Schauspieler Peter Lohmeyer, Rolf Becker und Marion Gretchen Schmitz, die Musiker Jan Delay und Bela B (Die Ärzte), Corny Littmann, Rocko Schamoni und Kabarettist Henning Venske sowie viele weitere Künstlerinnen und Künstler halten es für wichtig, dass die für die Versorgung aller Hamburger so wichtigen Energienetze nicht mehr rein kommerziellen Interessen überlassen werden. Die Stadt kann sich stärker für das Gemeinwohl einsetzen, für mehr Klimaschutz sorgen und Verbrauchertransparenz herstellen.

Christoph Twickel, Autor: „Wenn das Hamburger Netz für Vattenfall ein gutes Geschäft ist, warum soll es das nicht auch für die Stadt Hamburg sein? Den Ausverkauf des Gemeinwesens im Feuilleton zu beklagen reicht eben nicht – wir müssen die falschen Privatisierungen rückgängig machen. Geschichte wird gemacht.“

Peter Lohmeyer, Schauspieler: „Diesem Filz zwischen dem SPD-Senat und Vattenfall traue ich einfach nicht. Und wenn Vattenfall das ganze Deutschlandgeschäft verkauft, was dann? Wir brauchen klare Verhältnisse und ein unabhängiges Hamburg. Ich will mitentscheiden, wo es mit der Energiewende hingeht.“

Jan-Peter Petersen, Kabarettist und Mitinhaber des Lustspielhauses Alma Hoppe: „Ein profitables Netz den Konzernen zu überlassen, ist ja wohl ein schlechter Witz“.

Hark Bohm, Regisseur: “Es kommt drauf an, wer die Verfügungsmacht über die Netze besitzt. Die Energieversorgung ist für alle Menschen entscheidend. Der Schlüssel für die Energienetze gehört in die Hände einer demokratisch gewählten Bürgerschaft”

Alle KünstlerInnen finden Sie hier: http://unser-netz-hamburg.de/kunstlerinnen-und-prominente-fur-den-volksentscheid/

„Wir freuen uns über die breite Unterstützung aus dem Kreis der Hamburger Kulturschaffenden. Dies verstärkt noch einmal unser gesellschaftliches Bündnis aus über 50 Organisationen. Jetzt entscheiden die Hamburgerinnen und Hamburger: Allgemeinwohl statt rein kommerzielles Interesse – um diese Grundsatzfrage geht es beim Volksentscheid“, so die drei Vertrauenspersonen von UNSER HAMBURG – UNSER NETZ; Manfred Braasch, Günter Hörmann und Theo Christiansen.

Weitere Infos: www.unser-netz-hamburg.de

Dokumentation der Seite von UHUN

KünstlerInnen und Prominente für den Volksentscheid

‚Die Netze sollen zurück in die Öffentliche Hand‘. Hamburger Künstler, Künstlerinnen und andere Prominente Hamburger sagten JA zu 100 % beim Volksentscheid UNSER HAMBURG – UNSER NETZ. Auf den Bühnen und hier im Netz.

Jan Plewka

Musiker, Selig

Bela B

Musiker, Die Ärzte

Antje von Stemm

Illustratorin

 

Marion Gretchen Schmitz

Schauspielerin

Monique Schwitter

Autorin

Adrienne Goehler

Publizistin und Kuratorin

 

Kai Degenhardt

Liedermacher

Antje Hubert

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Filmemacherin

Rocko Schamoni

Autor

 

Jan Delay

Musiker

Peter Lohmeyer

Schauspieler

Nils Loenicker

Kabarettist, Alma Hoppe

 

Schorsch Kamerun

Theatermacher, Musiker

Rolf Becker

Schauspieler

Hark Bohm

Regisseur und Drehbuchautor

 

Corny Littmann

Theaterbesitzer

Christoph Twickel

Autor

Thomas Sannmann

Biokiste

 

Michael Weber

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Schauspieler

Torben Meisner

Musiker, Rantanplan

Henning Venske

Kabarettist

 

Hanna Mittelstaedt

Mitelstaedt

Verlegerin

Le Fly

Musik-Band

Marco Schmedtje

Musiker

 

Petra Maitz

Malerin

Rita Baukrowitz

Metropolis Kino

Abi Wallenstein

Musiker

 

Buddy Lüders

Fabrik Hamburg

Curt Claussen

Musiker

Eddy Winkelmann

Musiker

 

Axel Pätz

Kabarettist

Jan-Peter Peterssen

Kabarettist, Alma Hoppe

Niels Boeing

Autor

 

Ulrich Kodjo Wendt

Musiker und Komponist

Theo Bruns

Verleger

Danube`s Banks

Musik-Band

 

Gudrun Hammer

Autorin

Tania Kibermanis

Tania Kibermanis

Autorin

Ingo Pohlmann

Ingo Pohlmann für JA zu 100%

Musiker

 

Christian Rudolf

Christian Rudolf

Schauspieler

Karin Missy Paule

Karin-Missy-Paule

Künstlerin

Außerdem unterstützen uns:

– Thomas Ebermann
– Lisa Politt, Kabarettistin
– Gunter Schmidt, Kabarettist

Statements der KünstlerInnen

Christoph Twickel, Autor: „Wenn das Hamburger Netz für Vattenfall ein gutes Geschäft ist, warum soll es das nicht auch für die Stadt Hamburg sein? Den Ausverkauf des Gemeinwesens im Feuilleton zu beklagen reicht eben nicht – wir müssen die falschen Privatisierungen rückgängig machen. Geschichte wird gemacht.“

Peter Lohmeyer, Schauspieler: „Diesem Filz zwischen dem SPD-Senat und Vattenfall traue ich einfach nicht. Und wenn Vattenfall das ganze Deutschlandgeschäft verkauft, was dann? Wir brauchen klare Verhältnisse und ein unabhängiges Hamburg. Ich will mitentscheiden, wo es mit der Energiewende hingeht.“

Jan-Peter Petersen, Kabarettist und Mitinhaber des Lustspielhauses Alma Hoppe: „Ein profitables Netze den Konzernen zu überlassen, ist ja wohl ein schlechter Witz“.

Hark Bohm, Regisseur: “Es kommt drauf an, wer die Verfügungsmacht über die Netze besitzt. Die Energieversorgung ist für alle Menschen entscheidend. Der Schlüssel für die Energienetze gehört in die Hände einer demokratisch gewählten Bürgerschaft”

Fotos von KünstlerInnen und Prominente:

Foto von Christoph Twickel: Stefan Barkhoff
Foto von Corny Littmann: Stefan Malzkorn
Foto von Jan Plewka: Sven Sindt
Foto von Monique Schwitter: Florian Thiele
Foto von Gudrun Hammer:  Silke Goes
Foto von Tania Kibermanis: Thomas Müller

Volksentscheid Energienetze Hamburg: „Netzverträge der Stadt sind illegal“ – LichtBlick prüft Klage

logo_rgb_balkenDie Hamburger Morgenpost berichtet über die Vorwürfe des Ökostrom-Unternehmens „LichtBlick“. Das Unternehmen hatte vor wenigen Tagen erklärt, dass es die zwischen der Stadt Hamburg und den Konzernen E.on und Vattenfall ausgehandelten Verträge über eine Minderheitsbeteiligung der Stadt an den Netzen für Strom, Fernwärme und Gas für rechtswidrig hält. Siehe dazu hier: Netz-Volksentscheid in Hamburg: Verträge zwischen Senat und Konzernen rechtswidrig

Der Deal mit den Konzernen enthalte viele Aspekte, die so nicht zulässig seien. Z.B. werde bei der Fernwärme jeder Wettbewerb unterbunden. Die Morgenpost wird deutlich: „Wie wettbewerbsverzerrend die Allianz mit Vattenfall und E.on sein kann, beweist ein aktuelles Beispiel in Hummelsbüttel. Dort hat der Senat die stadteigenen Unternehmen SAGA und Hamburg-Energie ausgebremst, die am Tegelsbarg ein Blockheizkraftwerk bauen wollten. Offenbar, um Vattenfall nicht auf die Füße zu treten.“

Siehe dazu hier: Lieber Vattenfall statt Energiewende: Verhindert Hamburg Ausbau dezentraler Energie?

Weiter berichtet die Morgenpost: „Für „Lichtblick“ jedenfalls ist klar: „Wir unterstützen die Initiative ‚Unser Hamburg – unser Netz‘ und werben für ein Ja zum Netzrückkauf“, sagt Gero Lücking. Denn zum einen müsse die Verquickung von Stadt und Konzernen aufgehalten werden, zum anderen sei das Fernwärmenetz extrem rentabel. „Wenn es so unwirtschaftlich wäre, wie die Stadt behauptet, dann würde Vattenfall die Netze doch mit Kusshand abgeben“, sagt „Lichtblick“-Sprecher Ralph Kampwirth.“

Immer deutlicher wird, dass die Auseinandersetzung um die Zukunft der Energienetze in Hamburg auch nach dem 22. September in keinem Fall vorbei sein wird – egal wie der Volksentscheid ausgeht.  Zum einen, weil z.B. die EnergieNetzHamburg als Genossenschaft sich um die Konzession für das Stromnetz bewerben wird. Zum anderen weil LichtBlick jetzt ankündigt: „Das Unternehmen will zunächst den Volksentscheid am 22. September abwarten. Sollte er für die Initiative verloren gehen, „entscheiden wir, ob wir rechtliche Schritte gegen die Verträge der Stadt einleiten“, so Kampwirth.“

Gutachten bleiben unter Verschluss – Vattenfalls Geschäftsinteressen wichtiger als Information der Öffentlichkeit

logo_rgb_balkenDas Verwaltungsgericht hat den Antrag der Volksentscheids-Initiative „Unser Hamburg – Unser Netz“ auf Herausgabe der Wertermittlungsgutachten für den Netzkauf des Senats abgelehnt. Der NDR und das Hamburger Abendblatt berichten, dass das Geheimhaltungsinteresse der Stadt bzw. der Unternehmen Vattenfall und Eon höher zu bewerten sei, als das öffentliche Interesse. Hintergrund ist, dass die Stadt Hamburg für ihre Minderheitsbeteiligung von 25,1 Prozent an den drei Netzen Strom, Fernwärme und Gas etwas über 500 Millionen Euro gezahlt hat und auf dieser Basis behauptet, dass der gesamte Rückkauf rund zwei Milliarden Euro kosten wird.

Siehe hier: Volksentscheid Hamburg: Keine Transparenz und Geheimhaltung – Vattenfall-Wirtschaftsdaten under cover – Initiative vor Gericht – Grüner fragt nach

Volksentscheid Energienetze Hamburg: Linke stoppt Vattenfall-Werbung in der U-Bahn

Die Werbung von Vattenfall in den Hamburger U-Bahnen wird auf Initiative der Links-Partei Hamburg gestoppt. Nachdem bereits vor einigen Wochen der Volksentscheids-Initiative verboten wurde, für Kulturveranstaltungen zum Volksentscheid in der U-Bahn zu werben, trifft dieses Verbot nun auch Vattenfall selbst.

Die Links-Partei teilt per Pressemeldung jetzt mit: „Hamburger Hochbahn und Werbefirma Ströer setzen gemeinsam die Konzerninteressen von Vattenfall durch – DIE LINKE stoppt die Werbung von Vattenfall bei der Hamburger Hochbahn!

In der politischen Auseinandersetzung um die Rekommunalisierung der Fernwärme, der Gas- und Energienetze in Hamburg vertritt die Hamburger Hochbahn mit der Werbefirma Ströer offensichtlich die Konzerninteressen von Vattenfall. Während die Werbefirma Ströer einerseits der Volksinitiative „Unser Hamburg – Unser Netz“ eine Plakatwerbung für eine Kulturveranstaltung untersagt hat, wird aktuell der Energiekonzern Vattenfall hofiert und darf großflächig für seine Interessen werben.

Auf dem Werbeplakat von Vattenfall, das im gesamten Bereich der Hochbahn plakatiert ist, steht der Text: „Gute Partner teilen alles. Auch 27.000 Kilometer Stromnetz. Seit 2012 ist neben Vattenfall auch die Stadt am Hamburger Stromnetzbetreiber beteiligt.“

DIE LINKE in Hamburg hat sowohl die Hochbahn als auch die Werbefirma Ströer schriftlich aufgefordert, die Rechtsgrundlagen hierfür mitzuteilen und darauf bestanden, dass zumindest der Gleichbehandlungsgrundsatz während eines Volksentscheides gewährleistet wird.

Am Nachmittag teilte der Leiter der Unternehmenskommunikation von Ströer der LINKEN telefonisch mit, dass die Vattenfall-Werbung spätestens am Dienstag, den 17. September abgeschaltet wird. Wörtlich teilt die Firma Ströer der LINKEN in einer Mail mit: „Nach Prüfung der Inhalte haben wir uns entschieden, dass Plakat aus dem Aushang zu nehmen. Grund: Es handelt sich hier um politische Inhalte. Anfang kommender Woche werden die Plakate vorzeitig entfernt.“

Bela Rogalla, Landessprecher DIE LINKE Hamburg: „Es ist ein handfester Skandal, dass die Hamburger Hochbahn und die Werbefirma Ströer einerseits der Volksinitiative „Unser Hamburg – Unser Netz“ eine Plakatwerbung verboten hat und anderseits die Konzerninteressen von Vattenfall hofiert. Wir freuen uns, dass die politische und juristische Intervention der LINKEN jetzt erfolgreich ist und die Werbung von Vattenfall aus dem Bereich der Hamburger Hochbahn verschwindet. Dies muss aber sofort und unverzüglich geschehen.“

Für Rückfragen steht Ihnen Bela Rogalla, Landessprecher DIE LINKE Hamburg, unter Tel. 0170 288 65 07 gerne zur Verfügung.“

Von wegen Atomausstieg – Uranfabriken laufen unbefristet, Atomtransporte ohne Ende

robinwood_uranfabrig_gronau„In Deutschland werden auch nach Abschaltung des letzten Atomkraftwerks weiterhin Brennelemente für den Export hergestellt. Die Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau und die Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen erhielten unbefristete Betriebsgenehmigungen. Ein aktueller Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen im Bundesrat, das Atomgesetz zu ändern, um die Urananreicherung in Deutschland zu beenden, wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.“ Das schreibt das ARD-Magazin Plusminus unter der Überschrift „Von wegen Atomausstieg“  auf seiner Homepage.

Das Video ist hier zu sehen.

Siehe auch hier: 4ever Uranfabrik Gronau? Lets do Widerstand!

In einem längeren Beitrag berichtet das Magazin, dass zwar schrittweise in Deutschland Atommeiler abgeschaltet werden sollen, aber in den Uranfabriken Gronau und Lingen ohne jede Befristung weiterhin der Brennstoff für Atomkraftwerke in aller Welt hergestellt werden darf. Dabei fallen große Mengen Atommüll an, für dessen dauerhafte Lagerung es überhaupt keine Konzepte gibt, weil sie mit einem Taschenspielertrick von der Bundesregierung einfach ausgeklammert werden: Der anfallende Uranmüll wird einfach „Wertstoff“ genannt und schon ist der Strahlenmüll kein Atommüll.

Siehe: Entsorgungslüge geht weiter: Immer mehr und “neuer” Atommüll und: Noch ein Endlager mehr? “Neuer” Atommüll und überall neue Lagerhallen

Der Betrieb der beiden Uranfabriken ist mit zahllosen riskanten Atomtransporten verbunden. Die gehen z.B. auch über den Hamburger Hafen, wo es jüngst zu einer Beinahe-Katastrophe kam, als ein Schiff mit Uranhexafluorid in Brand geriet. Mehr dazu hier.

Die Uranfabriken der URENCO stehen zum Verkauf und sollen privatisiert werden. Mehr dazu steht hier: Uranfabriken der URENCO – Bundesregierung an Verkaufsplänen beteiligt

ROBIN WOOD über die Uranfabrik Gronau

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