Demokratie im Hamburger Hafen – Einwendungen zur Westerweiterung

Elbe01Hin und wieder widmet sich umwelFAIRaendern der Elbe, z.B. über die Auseinandersetzungen um die geplante Vertiefung des Flusses. Diesmal geht es um die geplante Westerweiterung im Hafen (Zuschüttung des Petroleumhafens, Umbau des Bubendeyufers einschl. Abholzung der Pappeln, Ausweitung des Drehkreises Parkhafen). Bis zum 19. Februar 2015 können alle Menschen, die sich gegen die Umsetzung der Westerweiterung wenden wollen, Einwendungen an die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) senden. Durch diese Einwendungen gibt es die Möglichkeit, zumindest in einem begrenzten Maß auf die Folgen dieser Planungen Einfluss zu nehmen.

Hamburg für die Elbe“ ist ein Zusammenschluss von Aktiven, die sich zu unterschiedlichen Belangen zwischen Umweltschutz und Wirtschaftshafen engagieren und eine Vorlage für eine solche Einwendung gegen die Pläne zur Westerweiterung verfasst haben. Die Einwendung finden sie hier als PDF Datei und auf dieser Seite als WORD-DOCX.Datei (die daher auch verändert werden kann).

Achtung: Die Einwendung muss am 19.02.2015 im Posteingang der BWVI eintreffen. Sie muss als klassische Briefpost gesendet werden und sie muss unbedingt von Ihnen persönlich unterschrieben sein.

Gespräch im Abendblatt: „Olympia kann Brandbeschleuniger werden“

nolympia-hamburg-01Es muss ja nicht immer Energiepolitik sein. Manchmal beschäftigen mich auch andere Dinge in dieser Stadt, besonders zur Zeit die Olympia-Bewerbung von Hamburg. Dazu gibt es ja auch den Blog www.nolympia-hamburg.de. An dieser Stelle möchte ich nun auf einen Artikel im Hamburger Abendblatt von gestern hinweisen. Die beiden Redakteure Rainer Grünberg und Oliver Schirg sprachen mit mir über Risiken, Befürchtungen und Kosten einer Olympia-Bewerbung, aber auch über Wege und was sich ändern müßte…. Hier ein paar Auszüge.

„Olympische Spiele seien ein hohes Risiko für die Stadt, sagt Seifert. Unter großem Zeitdruck würden der Politik Entscheidungen abverlangt, die das Zusammenleben in Hamburg auf Dauer erschweren, soziale Konflikte verschärfen könnten. „Olympia kann zum Brandbeschleuniger werden. Alle Seiten müssen deshalb bereit sein, alles offen auf den Tisch zu legen und zu diskutieren.“ Der Senat müsse dafür endlich eine offene Plattform schaffen und ernsthafte Pro- und Kontra-Diskussionen möglich machen.“ So steht es im Hamburger Abendblatt von gestern als Teil eines längeren Interviews.

Und weiter: „Seiferts größte Sorgen: Mit Olympia kommen große, mächtige Investoren in die Stadt. Dadurch erhöhe sich der Druck auf begehrte citynahe Flächen, überall würden dann Mieten explodieren, die schon heute in einigen Bezirken kaum bezahlbar sind. „Hamburg muss aufpassen, dass es nicht sein kreatives Potenzial verliert. Der Erhalt der Subkultur ist viel entscheidender für die Entwicklung und Lebensqualität unserer Stadt, als es Olympia sein könnte. Um innovative Unternehmen in die Stadt zu holen, brauchen wir die Spiele nicht.“ Hamburg habe auch kein Tourismusproblem. Die Bewohner der innerstädtischen Stadtteile seien mit Besuchern und Events „bereits jetzt über die Maßen belastet. Genug ist genug!““

Das ganze Gespräch ist unter dem oben angegebenen Link nachzulesen.

Das Abendblatt wird in den nächsten Wochen täglich über Hamburg und die olympische Bewerbung berichten. Ende Februar steht die nächste Umfrage des DOSB an, wie denn die Stimmungslage in Berlin und Hamburg für eine solche Bewerbung ist. Im März will der Verband sich dann festlegen, mit welcher Stadt er ins Rennen gehen will. Bis dahin dürfen wir uns darauf gefasst machen, dass die Werbetrommel mächtig geschlagen wird, um die Stimmungslage zu verbessern. Zu befürchten ist also, dass vor allem die vermeintlich schönen Dinge in den Vordergrund gestellt werden, die Risiken und Unsäglichkeiten z.B. des IOCs oder was Olympia mit den Mieten in dieser Stadt machen kann ausgeblendet bleiben. Der Blog www.nolympia-hamburg.de versucht seit Monaten mit einer intensiven Berichterstattung auf die Kritikpunkte, die möglichen Kosten und die ausgeblendeten Themen hinzuweisen und zu informieren.

Sind es Drogen? Hauke Eugen Wagner – Ex-Vattenfall-Manager und SPD-Kandidat braucht ärztliche Betreuung

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Vielleicht war auch nur der Helm zu schwer? Hauke Eugen Wagner, Ex-Vattenfall-Manager und SPD-Bürgerschaftskandidat mit absurder Berufsbezeichnung. Foto: Screenshot

Sind es Drogen? Oder ganz normaler Wahnsinn? Wird man so, wenn man wichtig wichtig für Vattenfall gearbeitet und total gescheitert Schiffbruch erlitten hat? Kommt das dabei raus, wenn die Kandidatur zum JuSo-Bundesvorsitzenden vor einem Jahr so richtig unterirdisch verlief? Oder wenn man in der Hamburger SPD Karriere machen will, aber auch da nicht wirklich gut vorankommt? Ok, für den Landesvorstand reicht es wohl immer noch, aber sonst? Hauke Eugen Wagner, im wesentlichen Sohn des ehemaligen mächtigen SPD-Bausenators macht für 800 Euro und 48 Stunden laut Abendblatt (Danke Meyer-Wellmann!) einen Sanitäter-Kurs, um sich bei seiner Kandidatur für die Bürgerschaftswahlen im Februar mit dieser Berufsbezeichnung schmücken zu können. Wie man das alles bewerten kann und muss, lässt sich im Abendblatt ausreichend gut nachlesen. Ich für meinen Teil werde diesen Menschen Wagner künftig in meine Gebete einschließen. „Sind es Drogen? Hauke Eugen Wagner – Ex-Vattenfall-Manager und SPD-Kandidat braucht ärztliche Betreuung“ weiterlesen

Hamburger EnergieWende: „Auf dem Weg ins Erneuerbare Wilhelmsburg“

HEW1Wie geht die Hamburger EnergieWende (HEW)? In vielen kleinen Schritten, könnte man einfach behaupten. Einen solchen Schritt stellt vielleicht die Veranstaltung der IBA Hamburg GmbH dar, die am 26. Januar im IBA Dock stattfinden wird. Kurioserweise wird – kurz vor den anstehenden Bürgerschaftswahlen Mitte Februar – sogar die noch amtierende Umweltsenatorin Jutta Blankau an der Diskussion über „erfolgreichen Klimaschutz auf nationaler, regionaler und Quartiersebene“ teilnehmen.

Gleich um die Ecke von Wilhelmsburg geht dann ein anderer wichtiger Baustein für die Klimakatastrophe in Betrieb: Vattenfall will – so der Vorsatz – mit vielen Jahren Verspätung den ersten Block des 1.600 MW Kohlekraftwerks Moorburg in Betrieb nehmen. Eine sicherlich ärgerliche Kulisse, vor dem über Klimaschutz in Wilhelmsburg debattiert werden muss. Aber so ist Vattenfall eben.

Die Einladung der IBA als Dokumentation: „Im Jahr 2010 erschien der Energieatlas der IBA Hamburg. Vier Jahre lang wurde das darin entwickelte Klimaschutzkonzept Erneuerbares Wilhelmsburg im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg praktisch und mit viel positiver Resonanz umgesetzt. Mit Ende der Internationalen Bauausstellung stellt sich daher nun auch für das Klimaschutzkonzept die Frage, wie es weitergeht.

„Im Energieatlas – Werkbericht 1 ziehen wir aus den bisherigen Erfahrungen Bilanz und stellen die Umsetzung und Weiterentwicklung des Konzeptes in den Kontext aktueller Diskussionen zur Energiewende.

Zur Präsentation des Werkberichtes 1 möchten wir Sie nun herzlich einladen:

ENERGIEATLAS – WERKBERICHT 1
Auf dem Weg ins Erneuerbare Wilhelmsburg — Resultate und Ausblicke
26. Januar 2015 auf dem IBA DOCK, 13.00 Uhr Fachforum, 18.30 Uhr Buchpräsentation und Diskussion

Fachforum: Ab 13 Uhr werden im Rahmen einer Fachveranstaltung einige Aspekte des Werkberichtes genauer vorgestellt. Themen wie das Gebäude-Monitoring einzelner IBA-Projekte, Fragen der Sanierung, die Einbindung dezentraler Stromproduktion und die Erstellung einer Wärmestrategie für die Stadt Hamburg möchten wir mit Ihnen diskutieren. Das genaue Programm finden Sie laufend aktualisiert unter www.iba-hamburg.de/aktuelles.

Buchpräsentation und Diskussion: Ab 18.30 Uhr wird die Publikation feierlich präsentiert. Gemeinsam mit der Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt Jutta Blankau diskutieren die Herausgeber Uli Hellweg (IBA Hamburg), Dr. Klaus Müschen (Umweltbundesamt) und Prof. Manfred Hegger (TU Darmstadt), wie erfolgreicher Klimaschutz auf nationaler, regionaler und Quartiersebene organisiert werden kann. Wer übernimmt die Verantwortung und steuert die Prozesse? Welche Folgen ergeben sich für die städtebaulich-architektonischen Planungen?

Anmeldung: Wir möchten Sie herzlich zu der Veranstaltung einladen und freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 20.1.2015 unter anmeldung@iba-hamburg.de. Bitte geben Sie im Falle Ihrer Anmeldung an, ob Sie an einem oder beiden Veranstaltungsteilen teilnehmen werden.

Veranstaltungsort: IBA DOCK, Am Zollhafen 12, 20539 Hamburg (Nähe S-Bahn Hamburg-Veddel)“

Je suis CHARLIE

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Deutschlandfunk: Die letzte Karikatur des Chefs von „Charlie Hebdo“, Stéphane Charbonnier. (Stéphane Charbonnier/“Charlie Hebdo“) „Immer noch keine Attentate in Frankreich.“ Der Bärtige erwidert: „Na, warten Sie mal ab. Man hat bis Ende Januar Zeit, um die Festaggsgrüße auszurichten.“

 

Die Süddeutsche: „Das ist gegen den Islam“

FAZ: Satiremagazin „Titanic“ „Wir müssen jetzt erst recht Witze machen“

taz: Kommentar Anschlag auf „Charlie Hebdo“: Angriff auf die Pressefreiheit

DLF: „Charlie Hebdo“ Trauer und Solidaritätsbekundungen nach dem Anschlag

Deutschlandfunk-Dokument: Die letzte Karikatur des Chefs von „Charlie Hebdo“

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