Der Neustart nach der Revision im AKW Brokdorf war zwar durch eine Reaktorschnellabschaltung ein Fehlstart. Inzwischen aber ist der Atommeiler wieder am Netz. Über die Revision berichtet u.a. iwr. Außerdem berichtet die SHZ über die Logistische Meisterleistung. Das zuständige Atomministerium in Schleswig-Holstein hatte dazu die Zustimmung gegeben. Die „Zustimmung zum Wiederanfahren zum 27. Betriebszyklus nach der 26. Jahresrevisionen und zum Einsatz des 26. Folgekerns“ ist hier als PDF nachzulesen. In den Jahren 2011 und 2012 hatte das Ministerium diese Anfahrzustimmungen online gestellt, in den Jahren 2013 und bisher auch 2014 hat das grün geführte Ministerium das bislang nicht gemacht. Dem Vernehmen nach soll das aber für 2014 noch geschehen.
Der genannte Artikel in der SHZ bezieht seine Informationen offenbar direkt vom Werksleiter des AKW Brokdorf, Uwe Jordan. Irgendeine andere Quelle hatte der Journalist wohl nicht zur Hand. Inzwischen gibt es auch eine Pro-AKW-Initiative. Auch darüber hatte die SHZ vor einiger Zeit informiert, ohne allerdings dabei auf die Kleinigkeit hinzuweisen, dass es sich um eine Initiative von E.on-Mitarbeitern handelt.
Kleine Kugeln ganz groß: Hochradioaktive Probleme mit der Sicherheit der Castorbehälter in Jülich. Foto: Betreiber
Sicherheitsbedenken hat es schon lange gegeben. Seit Anfang Juli hat das nun auch endlich die zuständige Landesregierung in NRW zur Kenntnis genommen: In Jülich lagern 152 Castor-Behälter mit fast 300.000 hochradiaktiven Brennelemente-Kugel aus dem ehemaligen Hochtemperatur-Reaktor AVR. Nach wiederholten Notgenehmigungen hat die zuständige Atomaufsicht nun den Betreiber aufgefordert, ein Räumungskonzept vorzulegen. Das Lager ist weder gegen Flugzeugabstürze noch gegen Erdbeben ausreichend ausgelegt. Geplant wird offenbar, den Atommüll in die USA abzuschieben. Seit 2012 laufen entsprechende Verhandlungen. Auch wenn das Zwischenlager in Ahaus derzeit nicht als Option genannt wird. AtomkraftgegnerInnen befürchten, dass diese Variante demnächst ins Spiel kommen könnte.
Doch genau diese Transporte nach Ahaus hatte die rot-grüne Landesregierung per Koalitionsvertrag als „unsinnig“ erklärt. Nach einem Ratschlag in Düsseldorf haben Anti-Atom-Initiativen aus NRW und dem Bundesgebiet heute per Pressemeldung klar gemacht: Wenn der Castor rollt, stellen sie sich quer!
Die PM als Dokumentation: Massive Proteste im Falle von Jülicher Castor-Transporten angekündigt!
„Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet kündigen für den Fall von Castortransporten vom AVR-Zwischenlager aus Jülich massive Proteste entlang der gesamten Strecke an.
In Jülich lagern 152 Castoren mit hochradioaktivem Müll aus Brennelementen. Offensichtlich ist das Forschungszentrum Jülich (FZJ) bisher weder in der Lage, eine rechtssichere Genehmigung für das Zwischenlager noch eine Transportgenehmigung für die Castoren zu erwirken. Ob dieser Zustand durch das FZJ bewusst herbeigeführt wurde oder auf Inkompetenz zurückzuführen ist, kann nur vermutet werden.
Aktuell versucht das FZJ in Zusammenarbeit mit dem Land und dem Bund, den Atommüll zur Wiederaufarbeitung in die USA zu verschieben. Juristisch ist ein Export von Atommüll aber nur für Forschungsreaktoren zulässig. Der AVR ist jedoch ein Versuchsreaktor zur kommerziellen Stromerzeugung (1967 – 1988). Somit ist der Export illegal. Um das geltende Atomgesetz zu umgehen, soll nun die dreiste Umdeklaration des AVR (Arbeitsgemeinschaft VersuchsReaktor) in einen Forschungsreaktor erfolgen. Gleiches gilt für die 305 Castoren aus dem stillgelegten Kugelhaufenreaktor Hamm-Uentrop, die derzeit in Ahaus lagern. Diese sollen laut öffentlicher Bekanntmachung des US-Energieministeriums gleich mit in die USA geschickt werden – auch dies ist illegal! Scheitern die USA-Pläne, droht weiterhin eine Verschiebung der „Westcastoren“ in das Zwischenlager Ahaus. Schon 2013 mussten diese Pläne aufgrund von Protesten aufgegeben werden. Die Lagerhalle in Ahaus ist nicht wesentlich sicherer als die in Jülich, hat nur eine längere Genehmigung bis 2036. Der Müll muss zu einem späteren Zeitpunkt für eine Endlagerung konditioniert werden, dies ist in Ahaus nicht möglich, wohl aber in Jülich. Grundlage jeder Planung muss die Vermeidung von Atomtransporten sein und damit eine unnötige Gefährdung der Bevölkerung.
Das Motto „Nichts rein! Nichts raus!“ ist Konsens bei den Unterzeichnern. Jeglicher Atommüll-Transport wird grundsätzlich abgelehnt, solange kein bundesweites Atommülllager existiert. Stattdessen wird der Verbleib des Atommülls in einem erdbebensicheren und zugelassenen Zwischenlager am Standort Jülich gefordert. Bei einem bundesweiten Treffen der Anti-Atom- und Umwelt-Organisationen wurde beschlossen, im Falle der Castortransporte den gesamten bundesdeutschen AKW-Widerstand auf die Transportstrecken zu verlagern. Schwerpunkte werden dabei Jülich und das Ziel Ahaus (bzw. Nordenham beim USA-Export) sein. Aber auch auf den möglichen Transportrouten werden lokale Initiativen die gesamte Bandbreite des Widerstandes auf die Straße bringen – nach dem Vorbild der erfolgreichen Aktionen in Gorleben.
Der gescheiterte hochkontaminierte AVR-Behälter soll in Kürze um 90 Grad gekippt und anschließend um ca. 200 Meter in ein eher behelfsmäßiges Zwischenlager verschoben werden. Alternativen zu diesem weltweit einmaligen und hochgefährlichen Vorhaben wurden nicht ausreichend untersucht! Auch auf Grund des neuen Erdbebengutachtens ist eine Verschiebung des Reaktors abzulehnen. Warum der verseuchte Reaktor in Jülich bleiben soll, die Castoren wegen angeblicher Erdbebengefahr aber unbedingt weg müssen, bleibt schleierhaft.“
Mit dem Betrieb der Atomkraftwerke und -Anlagen entstehen nicht nur leicht-, mittel- und hochradioaktive Abfälle, deren langfristig sichere Lagerung bis heute nicht geklärt ist. Es entstehen außerdem kontaminierte Materialien, Stoffe, an denen Radioaktivität anhaftet. Dazu gehören unter anderem Stahlteile oder Beton. Diese können zwar in bestimmten Grenzen dekontaminiert werden, aber ein Rest von Strahlenbelastung haftet ihnen selbst dann noch an. Denn: Nur bis zu einem bestimmten Grenzwert werden sie dekontaminiert. Unterschreiten sie diesen Grenzwert, können sie im Grundsatz als Wertstoffe weiter eingesetzt oder auf Deponien eingelagert werden. Vor allem mit dem kommenden Abriss der Atomkraftwerke werden derartige Stoffe in großen Mengen anfallen. Die Sorge: Werden diese sehr schwach aktiven Stoffe großflächig verbreitet, steigt flächendeckend auch die Belastung der Bevölkerung. Der BUND hat diese Problematik jetzt in einer Studie untersuchen lassen und Vorschläge zum weiteren Umgang mit dieser Form von Atommüll gemacht (Download-Link unten).
Auf seiner Homepage schreibt der BUND: „Die im Auftrag des BUND erstellte „Stellungnahme zu Defiziten der Regelung von Freigaben radioaktiver Stoffe in der Bundesrepublik Deutschland“ von Wolfgang Neumann beleuchtet das verdrängte Problem beim Rückbau von Atomkraftwerken.
In Deutschland existiert die Möglichkeit, schwach radioaktive Reststoffe und Abfälle aus dem Zuständigkeitsbereich von Atomgesetz und Strahlenschutzverordnung in den konventionellen Bereich zu entlassen („Freigabe“). Dies bedeutet, dass Materialien aus einem Atomkraftwerk, das rückgebaut wird, nach so einer „Freimessung“ auf einer normalen Hausmülldeponie landen können oder als Wertstoff wiederverwendet werden. Bei einer Stilllegung von Atomkraftwerken fällt eine besonders große Menge solcher Materialien an. Wegen der derzeit anstehenden gleichzeitigen Stilllegung von acht Reaktoren können die freigegebenen Mengen so groß sein, dass die Einhaltung des Strahlenschutzzieles für die Bevölkerung durch Freigaben gefährdet ist.
Radioaktivität wird unterschätzt – mehr Kontrolle nötig
Durch die großen jährlichen Freigabemassen und die unterstellte Verteilung auf viele Deponien wird die auf einer Deponie abgelagerte Radioaktivität unterschätzt. Daraus folgt, dass die Freigabewerte zur Deponierung im Sinne eines vorbeugenden Strahlenschutzes zu hoch sind.
Deshalb muss die Entlassung von Reststoffen und Abfällen in den konventionellen Bereich auf jeden Fall stärker überwacht und reglementiert werden. Ein weitergehender Schutz der Bevölkerung wäre durch die Aufgabe der Freigaberegelung und die Verfolgung des französischen Konzepts mit einem gesonderten Entsorgungsweg für schwächer radioaktive Stoffe möglich.
Es muss dringend geprüft werden, ob eine Konzentration dieser Stoffe in einem die notwendigen Rückhalteanforderungen erfüllenden oberflächennahen Endlager sinnvoller ist als die Verteilung der Radioaktivität in verschiedenen Hausmülldeponien und Gegenständen für den menschlichen Umgang.
Der BUND lehnt grundsätzlich jegliche Freigaberegelungen in der Strahlenschutzverordnung ab. Dies hat zuletzt 2010 die Bundesdelegiertenversammlung des BUND betätigt.“
Urananreicherung findet in Deutschland bei der URENCO statt: Technisch ist die Herstellung von atomwaffenfähigem hochangereichertem Uran möglich. Foto: Dirk Seifert
„Das AKW Gösgen bezieht sein Uran für die Brennstäbe künftig aus Minen in Kanada. Dies hat die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG (KKG) entschieden, nachdem eine Lieferung aus Russland nicht mehr infrage kommt.“ So berichtet Die Oberbadische vor wenigen Tagen. Für die Beschaffung des Urans ist eines der größten Uran-Unternehmen zuständig: Die URENCO, die u.a. in Gronau eine Anreicherungsanlage für Uran betreibt.
Vom Atomausstieg ist diese Anlage verschont. Sie hat die Lizenz zum unbefristeten Weiterbetrieb. „Inzwischen hat sich das AKW Gösgen für den Kauf von Uran aus kanadischen Minen entschieden. Gekauft wird das Uran von der Firma Urenco. Die Anreicherung geschieht ebenfalls bei Urenco in Anlagen in Deutschland, den Niederlanden oder in England, wie die KKG gestern mitteilte. Danach wird das angereicherte Material von Areva in die Brennelemente abgefüllt. Ab 2018 liefert der französische Konzern 180 Brennelemente für fünf Nachladungen. Areva, beziehungsweise die Vorgängerunternehmen, haben das KKG seinerzeit gebaut und liefern seit der Inbetriebnahme die Brennelemente für die Anlage.“
Der Grund für diesen Wechsel zu URENCO und Kanada ist die Kritik in der Schweiz gegen die Urangeschäfte mit Russland. Die Oberbadische schreibt dazu. „Die beiden Schweizer AKW Gösgen und Beznau waren 2010 in die Kritik geraten, nachdem bekannt wurde, dass sie auf Umwegen über ihre Lieferanten teilweise Uran aus der russischen Wiederaufbereitungsanlage Majak bezogen hatten. Die Gegend um Majak gilt als verstrahlt. Die beiden AKW-Betreiber verzichteten danach auf weitere Lieferungen aus Russland. Die Verantwortlichen des AKW Gösgen entschieden Anfang dieses Jahres, dass man für die Herstellung der Brennstäbe angereichertes Uran künftig selbständig am Markt beschaffen will. Zudem wurde beschlossen, eigene Brennstoffreserven teilweise abzubauen.
Auf der Seite des Schweizer Rundfunks und Fernsehen wird über die unverantwortliche Situation in Majak berichtet: „Die Uran-Wiederaufbereitungsanlage Majak liegt etwa 1500 Kilometer von Moskau entfernt. In ihrer Umgebung wird immer wieder erhöhte Radioaktivität gemessen. Unklar ist, ob diese von der gegenwärtigen Uran-Wiederaufbereitung herrühren oder auf schwere, frühere Atomunfälle zurückzuführen sind.“
Auch die URENCO hat mit Majak und anderen russischen Atomstädten und -Lagern seine Erfahrungen. Im Russland-Böllblog ist nachzulesen: „Seit 1996 hat die Firma Urenco, die die Urananreicherungsanlage in Gronau betreibt, 27.300 Tonnen radioaktives und hochgiftiges Uranhexafluorid nach Sibirien transportieren lassen. Doch nur 10 bis 15 Prozent des Materials kamen wieder nach Gronau zurück. Der Rest, sogenanntes „abgereichertes” Uran, das als Brennstoff nicht mehr verwendet werden kann, wird in Sewersk (bei Tomsk) und Angarsk (in der Nähe von Irkutsk) in Fässern unter freiem Himmel gelagert.“ Im Jahr 2010 kam es dann sowohl in Deutschland als auch Russland zu lautstarken Protesten gegen die Praxis bei URENCO. Denn faktisch bedeutete der Export des abgereicherten Uran im Grunde nichts anders als das Abschieben der Atommüllprobleme. Diese Transporte wurden daraufhin endlich eingestellt.
Dass solche Geschäfte für deutsche Konzerne nicht so ganz ungewöhnlich ist, machte die Affäre um die EnBW 2012 klar. Die Süddeutsche und andere Medien berichteten darüber (Handelsblatt), dass der süddeutsche Stromkonzern ebenfalls Planungen hatte, Atommüll nach Russland abzuschieben. Nur wenig vorher hatte die Süddeutsche Zeitung über die umfänglichen Urangeschäfte deutscher Atomkonzerne mit Russland berichtet. Nicht nur EnBW bezieht Uran aus Russland. Auch z.B. im E.on-Reaktor in Brokdorf an der Unterelbe kommen Uran-Brennstäbe aus Russland zum Einsatz, wie der Focus hier berichtet.
Reaktorschnellabschaltung im AKW Brokdorf. Foto: Dirk Seifert
Dumme Sache. Gestern meldeten die Behörden und Medien: Das AKW Brokdorf könne nach der Revision wieder ans Netz. Heute heißt es: Fehlstart. „Im Kernkraftwerk Brokdorf ist es während des Wiederanfahrens zu einer Reaktorschnellabschaltung gekommen. Da die Hauptspeisewasserpumpe nicht rechtzeitig zugeschaltet worden war, wurde beim Anfahren der Anlage nach der Revision bei einer Reaktorleistung von 9 % die Reaktorschnellabschaltung ausgelöst.“ Und wie in fast allen Fällen ist natürlich klar: „Das Ereignis wird als sicherheitstechnisch weniger bedeutsam eingestuft.“ So jedenfalls die Atomaufsichtsbehörde unter dem grünen Energieministers Robert Habeck heute in einer PM.
Gestern gab das Ministerium bekannt, dass das AKW Brokdorf die Zustimmung zum Wiederanfahren des Reaktors erhalten hatte. „Brokdorf war am 21. Juni 2014 zur Durchführung der Jahresrevision vom Netz genommen worden. Während des diesjährigen Anlagenstillstands wurden 40 neue Brennelemente -davon 12 Mischoxid (MOX)-Brennelemente- in den Reaktordruckbehälter geladen.“ Komisch eigentlich, dass das grüne Ministerium das Wort Plutonium – wie schon 2013 – nicht schreiben mag. Mischoxid meint nämlich, dass es sich um ein Gemisch aus Uran und Plutonium handelt, dass in den Brennelementen ist. Diese Plutoniumbrennelemente gelten als sicherheitstechnisch schwieriger als normale Uran-Brennstäbe. Außerdem bereiten sie bei der Endlagerung größere Probleme, weil ihre Nachzerfallswärme höher ist. Ok, bei der Endlagerung von Atommüll ist ohnehin nichts gelöst, da ist das vielleicht dann auch egal?
Und wo schon genörgelt wird: Die Wiederanfahrgenehmigung, die in früheren Tagen ebenfalls vom Energieministerium in Schleswig-Holstein veröffentlicht wurde, ist bislang noch nicht zum download bereit gestellt. 2012 noch waren diese Zustimmungen veröffentlicht worden. (Siehe: AKW Brokdorf und die Folgen aus Fukushima – neue Arbeitsboote gegen die Atomkatastrophe)
Weiter heißt es in der gestrigen PM zum Wiederanfahren des AKW Brokdorf: „Schwerpunkte der Revision lagen in der Durchführung umfangreicher Prüfungen, Instandhaltungsarbeiten und Maßnahmen zum Erhalt und zur Erhöhung der Sicherheit der Anlage. Unter anderem wurden die beiden Eigenbedarfstransformatoren des Kernkraftwerkes Brokdorf vorbeugend ausgetauscht. Aufgrund von Befunden in anderen Anlagen wurden umfangreiche Untersuchungen an allen 132 Drosselkörpern durchgeführt. Bei dieser Inspektion wurden fünf Drosselkörper mit einem Bruch der Druckfeder detektiert. Dieses meldepflichtige Ereignis wird als sicherheitstechnisch weniger bedeutsam eingestuft, da die Federbrüche keine Auswirkungen auf die Funktion der Drosselkörper und keine Rückwirkungen auf angrenzende Bauteile haben. Die betroffenen Drosselkörper wurden ausgetauscht. Darüber hinaus wurde im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung festgestellt, dass eine Armatur im Frischdampfsystem im Anforderungsfall nicht in die vom Reaktorschutzsystem geforderte Stellung gefahren wäre. Aufgrund der Betriebsstellung ist dieser Fall nur beim Anwärmen der Anlage denkbar und wird ebenfalls als sicherheitstechnisch weniger bedeutsam eingestuft. Diese meldepflichtigen Ereignisse wurden der Atomaufsichtsbehörde fristgerecht nach der Meldekategorie „N“ und „INES = 0“ gemeldet.
Sämtliche Arbeiten wurden von der Atomaufsicht des Energiewendeministeriums und den von ihr zugezogenen Sachverständigenorganisationen intensiv kontrolliert und überwacht.
Nachdem die zum Wiederanfahren des Kernkraftwerkes Brokdorf erforderlichen Maßnahmen getroffen worden sind und die erforderliche Schadensvorsorge gegeben ist, war die Zustimmung zum Wiederanfahren der Anlage KBR zu erteilen.“
Schade, dass diese dumme Schnellabschaltung da nun nicht so in den Plan passte.