Riskantes Spiel: Endlager-Deal braucht Zustimmung durch Atomkonzerne

Atommüll auf Geisterfahrt. Hochradioaktive Brennelemente per Castor vom AKW Brunsbüttel auf dem Weg nach Frankreich. Foto: Dirk Seifert
Rollen demnächst Castorbehälter aus Frankreich und England zum AKW Brunsbüttel? Foto: Dirk Seifert

Toller Plan: Damit der große Deal in der Endlagersuche zwischen den Parteioberen aus CDU, CSU, FDP, Grünen und SPD voran kommt, soll nun der in Frankreich und England lagernde hochradioaktive Atommüll aus der Wiederaufarbeitung nicht mehr ins oberirdische Zwischenlager nach Gorleben transportiert werden. Doch wohin dann damit? Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck hat das stillgelegte Vattenfall-AKW Brunsbüttel ins Spiel gebracht. „Riskantes Spiel: Endlager-Deal braucht Zustimmung durch Atomkonzerne“ weiterlesen

Statt Atommüllentsorgung – Oberirdische Lagerung für radioaktives Uran völlig unbefristet!

robinwood_uranfabrig_gronauMit einem einfachen Trick wird im westfälischen Gronau Atommüll möglicherweise für 100 Jahre und mehr gelagert. Möglich ist dies, weil die Betreiberfirma URENCO den anfallenden Atommüll einfach zum Wertstoff erklärt. Einen konkreten Nachweis, wie diese Verwertung aussieht, braucht sie dafür nicht zu erbringen. Das ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage. In England will die URENCO ganz offiziell abgereichertes Uran bis zum Jahr 2120 oberirdisch lagern. „Statt Atommüllentsorgung – Oberirdische Lagerung für radioaktives Uran völlig unbefristet!“ weiterlesen

URENCO: Atomtransporte künftig von Gronau nach England

robinwood_uranfabrig_gronauAb 2016 werden Atomtransporte aus der zum URENCO-Konzern gehörenden Uranfabrik Gronau nach Großbritannien erfolgen. Das ist das Ergebnis aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Dorothée Menzner. (Drucksache 17/12446, PDF) „URENCO: Atomtransporte künftig von Gronau nach England“ weiterlesen

Atomkraftgegner kritisieren Stresstest: „Entsorgungskommission blendet tatsächliche Gefahren aus“

robinwood_uranfabrig_gronauInitiativen aus dem Münsterland haben heute den von der Entsorgungskommission durchgeführten Stresstest (PDF) der Bundesregierung über Atommüll-Zwischenlager und Uranversorgungsanlagen kritisiert. Besonderes Augenmerk haben die Initiativen dabei rund um die Uranfabrik in Gronau gerichtet. „Atomkraftgegner kritisieren Stresstest: „Entsorgungskommission blendet tatsächliche Gefahren aus““ weiterlesen

E.on: GuD-Kraftwerk Irsching – Stilllegen oder wer zahlt 100 Millionen Euro?

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E.on Chef Teyssen fordert 100 Millionen Euro für den Weiterbetrieb von Irshing 5.

E.on-Chef Teyssen hat angekündigt, dass eines der modernsten GuD-Gaskraftwerke in Irsching, Bayern vor der Stilllegung steht. Als Grund gab Teyssen an, dass durch die Energiewende das Kraftwerk nicht mehr auf die erforderlichen Laufzeiten komme, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten. Statt des vergleichsweise klimafreundlichen Stroms auf Gasbasis würde dann Braunkohle die Stromerzeugung übernehmen. Auf einer Tagung des Politischen Clubs der Ev. Akademie in Tutzing teilte Teyssen mit, dass der Betrieb des Block 5 in Irsching schon seit längerer Zeit keine Gewinne mehr einfahre. Die Miteigentümer des Blocks 5 – die Stadtwerke aus Darmstadt, Frankfurt und Nürnberg – hätten ihn bereits im November des letzten Jahres aufgefordert, die auflaufenden Verluste zu stoppen. „E.on: GuD-Kraftwerk Irsching – Stilllegen oder wer zahlt 100 Millionen Euro?“ weiterlesen

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