Geheimsache: Sicherheit von Atomanlagen immer öfter Verschlusssache

AKW-Brokorf-21April2013145
Immer mehr sicherheitsrelevante Aspekte werden zur Geheimsache. Auch beim AKW Brokdorf. Foto: Dirk Seifert

(*) Die Richter am Oberverwaltungsgericht Schleswig brachten es auf ihre Weise auf einen Punkt: Dass immer mehr sicherheitsrelevante Fragen und Maßnahmen beim Betrieb von Atomanlagen aller Art unter Geheimhaltung gestellt werden, führe das Gericht in ein Dilemma. Einerseits stehe das Recht von „Dritten“, alle Fragen jenseits des Restrisikos gerichtlich überprüfen zu lassen. Andererseits verweigern Behörden immer häufiger die Herausgabe von Sicherungsmaßnahmen mit der Begründung des Anti-Terror-Schutzes und erklären diese als Geheimsache. Selbst Gerichte und Anwälte bekommen zu diesen keinen Zugang und können im Rahmen der Rechtsprechung diese nicht mehr überprüfen.

So teilt das Bundesumweltministerium im Zusammenhang mit den Atommüll-Standortlagern auf seiner Homepage lapidar mit: „Weitergehende Einzelheiten zu den Gründen der Nachrüstung und zu den Einzelheiten der unterschiedlichen Maßnahmen können nicht dargelegt werden, um deren Wirksamkeit – gerade gegen terroristische Angriffe – zu gewährleisten.“ (siehe hier BMU). Entsprechend kann man auf der Homepage der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Bundesamt für Strahlenschutz, mit Blick auf das Atommülllager in Brunsbüttel lediglich nachlesen, dass es aktuelle Änderungen bzw. Ergänzungen gibt, die sich mit der „Erweiterung des baulichen Schutzes gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter (SEWD)“ befassen (siehe hier BFS).

Auf den ersten Blick mag man geneigt sein, dieses Vorgehen von Behörden und Ministerien als zweckmäßig anzusehen. Je detaillierter Terroristen wissen, wo die Schwachstellen von Atomanlagen liegen, desto gezielter und wirkungsvoller können sie Angriffe planen. Klar, aber kommt es darauf wirklich an? Und ist es mit Blick auf die verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte vertretbar, dass maßgebliche Sicherheitsfragen und Schutzinteressen von BürgerInnen sich einer gerichtlichen Überprüfung durch immer mehr Geheimhaltung entziehen?

Atomenergie zeigt auch hier wieder, dass sie mit einer freiheitlichen demokratischen Verfassung nicht kompatibel ist.

Substantiell ist kaum anzunehmen, dass die Geheimhaltung von immer mehr Sicherheitsbelangen tatsächlich zu einem Mehr an Sicherheit für die BürgerInnen führt. Denn die Dimension von Waffen, mit denen heute Angriffe im Extremfall möglich sind, ist enorm: Kein einziger Atommeiler würde den (gezielten) Crash einer Verkehrsmaschine vom Typ A380 überstehen.  Das gleiche gilt auch für die Atommüll-Standortlager. Die Physikerin Oda Becker, deren fachliche Stellungnahme ihren Anteil an dem Urteil des OVG Schleswig in Sachen Atommülllagerung am AKW Brunsbüttel haben dürfte, zeigt an einer Vielzahl von Bespielen auf, wie willkürlich die Annahmen und Betrachtungen der Genehmigungsbehörde in Sachen Terrorschutz und Gefahrenabwehr sind. Die Stellungnahme steht hier online.

Nicht nur im Falle des (gezielten) Absturzes einer Verkehrsmaschine wie dem A380, sondern auch bei den Szenarien für den Beschuss von Atommüllbehältern durch panzerbrechende Waffen. Darauf hat auch das OVG in seiner mündlichen Urteilsbegründung deutlich hingewiesen. Siehe hier.

Das OVG Schleswig hat der zuständigen Behörde massive Ermittlungsdefizite vorgeworfen und die Genehmigung aufgehoben.

Klar ist: Je mehr Sicherheitsmaßnahmen unter Geheimhaltung gestellt werden, desto mehr stellt sich die Frage: Wer kontrolliert, ob es weitere Ermittlungsdefizite gibt? Es gibt keinen Grund, Behörden in Sachen Sicherheit zu vertrauen. Die zahllosen Skandale von Atommüllschiebereien bis hin zum ASSE-II-Desaster zeigen das immer wieder. Und ebenso klar ist: Gegen den Absturz einer A380 ist keines der noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke ausgelegt. Alle Anlagen müssten daher stillgelegt oder aber Nachrüstungen vorgenommen werden.

Doch Nachrüstmaßnahmen sind bis heute nicht erfolgt. Der Grund ist einfach: Eine solche Nachrüstung wäre derart kostspielig, dass die Stilllegung der Anlage die Folge wäre. Vor dieser Konsequenz aber schrecken die politisch Verantwortlichen zurück – zu Lasten der Sicherheit der Bevölkerung!

Mehr: Gefahr der Kettenreaktion: Atombehörde und Vattenfall wollen Urteil zum Castor-Lager kippen

* Dieser Text ist veröffentlicht im „Sorgenbericht der Atommüllkonferenz“: Atommüll – Eine Bestandsaufnahme  für die Bundesrepublik Deutschland. Das 272-seitige Buch incl. einer beigefügten farbigen A1-Übersicht kann im Webshop von ROBIN WOOD oder im Buchhandel (ISBN 978-3-00-043228-6) bestellt werden und kostet 15 Eur (zzgl. 2,50 Eur Versandkostenpauschale). Siehe auch hier: ATOMMÜLL: Wir müssen uns Sorgen machen – Eine Bestandsaufnahme für die Bundesrepublik Deutschland.

Geheimschutzsache: AKW-Dächer werden gegen Terrorangriffe gesichert

Neu: Lattengerüst gegen Terror-Hubschauer am AKW Brokdorf.
Neu: Lattengerüst gegen Terror-Hubschrauber am AKW Brokdorf.

Derzeit sollen alle Dachflächen von Gebäuden der noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke gegen Terrorangriffe mit Hubschraubern gesichert werden. Das geht aus einer Mitteilung der Atomaufsicht in Schleswig-Holstein hervor. Dieser Blog informierte bereits vor einigen Tagen über die entsprechenden Maßnahmen am AKW Brokdorf. Die SHZ berichtet nun: „Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) weist auf Anfrage darauf hin, dass alle deutschen Kernkraftwerke über ein umfassendes Sicherungs- und Schutzkonzept gegen Einwirkungen Dritter verfügen. „Zusätzlich zu den vorhandenen Maßnahmen werden ergänzende Sicherungseinrichtungen auf Dachflächen installiert“, ergänzt Pressesprecherin Nicola Kabel.“ Auf den Dachflächen werden Stangen-Konstruktionen montiert. Damit soll verhindert werden, dass Hubschrauber auf ihnen landen können, aus denen heraus Terrorkommandos z.B. mit modernen Panzerfäusten auf die Reaktorkuppel schießen.

Für Karsten Hinrichsen von der Initiative „Brokdorf-akut„, der über diese Schutzmaßnahmen am AKW Brokdorf vor einigen Tagen die Öffentlichkeit informierte,  ist die jetzige Maßnahme am AKW Brokdorf eher fragwürdig: “Wer sich den Baukomplex des AKW Brokdorf vergegenwärtigt, kann sich über die Sinnhaftigkeit dieser Abwehrmaßnahme nur wundern; denn dadurch sind ja die vielfältigen Möglichkeiten terroristischer Angriffe aus der Luft keineswegs beseitigt.”

Laut dem Bericht der SHZ betont die Atombehörde in Kiel: „Weitergehende Einzelheiten zu diesen Sicherungseinrichtungen könnten aus Geheimschutzgründen nicht dargelegt werden, um Rückschlüsse auf die Sicherungsmaßnahmen zu vermeiden.“ Die Sprecherin fügte hinzu: „Es gibt zurzeit keinen konkreten Anlass, aber es findet eine ständige Optimierung nach Stand von Wissenschaft und Technik statt.“

Ausschluss der Öffentlichkeit: Sicherungsmaßnahmen können nicht überprüft werden

Dennoch: Derartige Maßnahmen sind erforderlich, weil moderne Panzerfäuste eine enorme Durchschlagskraft haben und offenbar auch eine Reaktorkuppel durchschlagen können. Dahinter könnten dann wichtige Sicherheitssysteme wie z.B. das Kühlsystem beschädigt werden und damit zur Atomkatastrophe führen. Mit der Errichtung von Abwehrsystemen räumen die Betreiber und Behörden ein, dass dieses Risiko nicht ausgeschlossen werden kann.

Diese Problematik ist natürlich hochbrisant. Auch rechtlich. Das OVG in Schleswig hatte im Sommer 2013 die Genehmigung für das Castor-Zwischenlager am AKW Brokdorf aufgehoben. Grund: Die Sicherheitsnachweise vor allem gegen Flugzeugabstürze und den Einsatz panzerbrechender Waffen waren nicht ausreichend oder sogar falsch erbracht worden.

Vor Gericht hatte die Gutachterin Oda Becker in einer Stellungnahme ausführlich dargelegt, dass die Auslegung gegen diese Form von Angriffen auf ein Castor-Atommülllager völlig unzureichend ist. Hier zum download als PDF.

In dem Verfahren spielte auch eine Rolle, dass die Behörden aus „Geheimschutzgründen“ über Sicherheitsmaßnahmen gegen Terrorangriffe selbst das Gericht nicht informierte – geschweige denn die Öffentlichkeit. Ob die getroffenen Maßnahmen tatsächlich einen erhöhten Schutz darstellen, kann daher unabhängig oder von AnwohnerInnen überhaupt nicht mehr überprüft werden. Damit werden immer mehr sicherheitsrelevante Aspekte beim Betrieb von Atomanlagen einer kritischen Debatte und auch gerichtlichen Überprüfungen entzogen.

Neue Anti-Terror-Maßnahme am AKW Brokdorf: Hilflos in die Katastrophe

Neu: Lattengerüst gegen Terror-Hubschauer am AKW Brokdorf.
Neu: Lattengerüst gegen Terror-Hubschauer am AKW Brokdorf.

E.on macht Terrorist_innen das Leben schwerer, jedenfalls am AKW Brokdorf. Mit einer Lattenkonstruktion der besonderen Art soll die Landung eines  Hubschraubers auf dem Dach direkt neben der Reaktorkuppel verhindert werden (siehe Foto). Damit soll es einem Terrorkommando unmöglich gemacht werden, von hier aus mit panzerbrechenden Waffen direkt auf die Kuppel zu schießen. Moderne panzerbrechende Waffen könnten – so die Logik der Maßnahme – die Reaktorkuppel durchschlagen, sicherheitsrelevante Systeme zerstören und damit eine atomare Katastrophe auslösen.

Über den Bau dieser Anti-Terror-Maßnahme berichtet Karsten Hinrichsen, Anwohner des AKWs und Aktivist der Initiative „Brokdorf-Akut“: „Nun pfeifen es die Spatzen von den Dächern in Brokdorf: Das Gestänge, welches z. Z. mit einem imposanten Kran auf die Flachdächer des AKW Brokdorf gehoben wird, soll das Landen von Terroristen mit Hubschraubern verhindern.“

Am 26. April, dem Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe findet am AKW Brokdorf eine Protest- und Kulturmeile statt.
Am 26. April, dem Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe findet am AKW Brokdorf eine Protest- und Kulturmeile statt.

Das Problem mit den panzerbrechenden Waffen macht den Betreibern von Atomanlagen derzeit erhebliche Probleme. In einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig über das Castor-Atommülllager am AKW Brunsbüttel hob das Gericht die Genehmigung auf. U.a. mit der Begründung, dass die Genehmigungsbehörde ebensowenig wie der Betreiber die Durchschlagskraft moderner Panzerfäuste ausreichend untersucht haben. Deren Durchschlagskraft ist erheblich größer, als in den bisherigen Szenarien unterstellt. Die Gutachterin Oda Becker hatte im Verfahren mit einer Studie aufgezeigt, wie groß die Mängel bei dem Castor-Lager sind (das Gutachten steht zum download als PDF bereit). Allerdings: Auch bei den laufenden Atommeilern dürften diese Mängel bis heute bestehen.

Mit eher hilflosen Maßnahmen versuchen Behörden und Betreiber einiges als Abwehr gegen Terrorangriffe zu unternehmen. So wurden u.a. direkt nach den Angriffen 9/11 z.B. Nebelkanonen als Maßnahme vorgesehen. Sie sollten einen ganzen Atommeiler in einer Nebelwand einhüllen, damit angreifende Flugzeugpiloten ihr Ziel nicht erkennen (siehe dazu hier mehr Informationen beim Umweltinstitut München).

Für Karsten Hinrichsen ist die jetzige Maßnahme am AKW Brokdorf eher fragwürdig: „Wer sich den Baukomplex des AKW Brokdorf vergegenwärtigt, kann sich über die Sinnhaftigkeit dieser Abwehrmaßnahme nur wundern; denn dadurch sind ja die vielfältigen Möglichkeiten terroristischer Angriffe aus der Luft keineswegs beseitigt.“

Mehr über die Risiken durch das AKW Brokdorf auf umweltFAIRaendern.de

PS: Wenn es in Brokdorf doch so richtig schief läuft, keine Panik, sondern hier die Hilfestellungen der Landesregierung und Katastrophenbehörden beachten! Ihnen wird geholfen: Hier von den Seiten des Energieministeriums Schleswig-Holstein

Ratgeber Kernkraftwerk Brokdorf, Ratgeber Kernkraftwerk Brokdorf (PDF, 1 MB, Datei ist nicht barrierefrei). … www.schleswig-holstein.de/IM/DE/InnereSicherheit/K…

Merkblatt zum Ratgeber Kernkraftwerk Brokdor…, Merkblatt zum Ratgeber Kernkraftwerk Brokdorf. … www.schleswig-holstein.de/IM/DE/InnereSicherheit/K…

[PDF]für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernk… Ratgeber für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Brokdorf Information der Öffentlichkeit nach § 53 Abs. … www.schleswig-holstein.de/IM/DE/InnereSicherheit/K…

Lesen gegen Vattenfall – Die HEW-Lesetage 2014

Auch 2014 bekommt Vattenfall was gelesen.
Auch 2014 bekommt Vattenfall was gelesen.

Auch wenn Vattenfall in Hamburg nach und nach die Segel streicht und seine eigenen Lesetage inzwischen als Sponsor aus dem Programm genommen hat: Der literarische Widerstand gegen den schwedischen Klimakiller- und Atom-Konzern geht in Hamburg weiter. Jetzt steht das Programm für die Anti-Vattenfall-Lesetage des Hamburger Energie Wechsel (HEW) 2014. Insgesamt 25 Veranstaltungen werden vom 13. bis 17. April stattfinden. Organisiert von einem Bündnis rund um die Edition Nautilus, die GWA St-Pauli und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW), unterstützt u.a. von ROBIN WOOD, der Kampnagel-Fabrik und vielen anderen. Mit im Programm ist auch ein Leseangebot für Schulen. Die AutorInnen der Lese-Reihe kommen auf Wunsch und Anfrage auch zu Lesungen und Workshops in die  Schulen. Weitere Informationen dazu gibt es hier: Schulleseangebot.

Das vollständige Programm gibt es hier als PDF, hier ist das Plakat (PDF). Weitere Informationen und wo man die Flyer auch zum Weiter-Verteilen bekommt, erfährt man unter dieser Mailadresse: hanna (at) edition-nautilus.de.

Auch die Reihe „Lesen ohne Atomstrom – die erneuerbaren Lesetage“ geht 2014 wieder an den Start. Mehr dazu folgt…

Kein Vertun bitte: Olympische WINTERSPIELE für Hamburg!

WinterspieleHamburgOlympische Winterspiele in den Tropen, Fußball-WM im brütendheißen Wüstensand. Und wenn die Bayern partout nicht wollen, dann sollten wir es in Hamburg wagen. Die Handelskammer wird bestimmt begeistert sein (Mopo). Die hat ja schon eine Volksbefragung gemacht und festgestellt: Ja, Hamburg will die Spiele. Mehr noch: Die Kammer diskutiert, ob sie jetzt einen Volksentscheid für eine Olympia-Bewerbung auf den Weg bringt, damit Bürgermeister Scholz auch wirklich loslegt. Bis 2015 muss die Bewerbung raus! Mein Vorschlag: Sein wir realistisch – tun wir das Unmögliche: Echt grüne Olympische Winterspiele für Hamburg!

Die Grundlagen sind doch vorhanden: Die Harburger Berge könnten wir aufstocken, Hafenschlick gibt es genug und bei der Elbvertiefung fällt doch auch so einiges an. Daraus könnten prima Abfahrtshänge entstehen. Das wäre auch super-klimafreundlich, weil die Hamburger LehrerInnen dann nicht mehr in die Ski-Ferien ellenweit in die Alpen düsen müssten. Eishallen sind ohnehin kein Problem und die Elbphilharmonie dürfte dann auch endlich fertig sein.

Rodelbahnen und Langlaufpisten bekommen wir mit ausreichend Schneekanonen locker hin. Ich sage nur: Solarstrom haben wir genug und die endlosen Deiche sind doch bestens geeignet. Die müssen ja ohnehin wegen der Klimakatastrophe erhöht werden. Natürlich werden wir auch das Umland beteiligen: das Elbe Ice Stadion gegenüber vom AKW Brokdorf würde bestimmt mitmachen! Und vergessen wir nicht den – total klimaverträglichen – Snow-Dome bei Bispingen. Ehrlich: Grüner als in Hamburg könnten Olympische Winterspiele gar nicht sein.

Sicherheitshalber sollten wir vielleicht noch mit Vattenfall einen Beratervertrag abschließen – bevor die sich aus Hamburg ganz verabschiedet haben. Die Schweden könnten zum Thema Klimaschutz, Schnee und Eis sicher noch ein paar wertvolle Tipps geben. Vielleicht sponsorn sie auch Schneelieferungen aus Schweden für Hamburg? Die Russen haben ihr Zeug doch auch aus Norwegen bekommen.

Selbst bei den Soft-Skills kann sich Hamburg im Vergleich zu anderen Olympia-Bewerbern ja inzwischen fast sehen lassen: Die „Danger-Zone“ hat doch bereits weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt und dürfte eine entsprechende Bewerbung beim Olympischen Komitee unterstreichen. Die stehen ja auf sowas!

Also? Liebe Handelskammer Hamburg: Wenn ihr demnächst mit einem Volksentscheid für eine Olympia-Bewerbung an den Start gehen wollt, dann macht keinen Kleinkram und zeigt der Welt mal, dass Hamburg es richtig groß kann! Winterspiele bitte. Das mit dem Hamburger Sommer glaubt euch doch eh niemand.

 

×