Plutoniumeinsatz im AKW Grohnde stoppen – die neue Regierung in Niedersachsen ist gefordert.

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Am kommenden Wochenende wird das AKW Grohnde zum Brennelementewechsel runter gefahren werden. Eon will dann MOX-Brennelemente einsetzen, die als besonders gefährlich gelten. Foto: Dirk Seifert

Atomkraftgegner haben heute dem grünen Umweltminister Wenzel in Niedersachsen eine „Denkschrift gegen MOX-Brennelemente“ (PDF) übergeben. In einer Pressemitteilung zur Übergabe teilt die Regionalkonferenz „AKW Grohnde abschalten“ mit:  „Vor dem Ministerium hatten die AWK-Gegner eine 3 Meter hohe AKW-Attrappe mit Kühlturm und 16 Atommüll-Fässer mit der Aufschrift „STOPP MOX PLUTONIUM“ aufgebaut. Bilder von der Aktion finden Sie unter http://www.publixviewing.de

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Vattenfall-Reaktor Brunsbüttel: Wie geht die Stilllegung?

atommüllfassAbgeschaltet ist das AKW Brunsbüttel, die Lizenz zur Stromerzeugung ist erloschen und Ende Oktober 2012 hat Vattenfall den Antrag für den Rückbau des Atommeilers gestellt (siehe unten). Mangels Castorbehälter befindet sich aber immer noch der Großteil des hochradioaktiven Materials im Reaktor bzw. im Nasslager und muss gekühlt werden. Wie geht es nun weiter und was passiert mit dem ganzen Atommüll? „Vattenfall-Reaktor Brunsbüttel: Wie geht die Stilllegung?“ weiterlesen

Riskantes Spiel: Endlager-Deal braucht Zustimmung durch Atomkonzerne

Atommüll auf Geisterfahrt. Hochradioaktive Brennelemente per Castor vom AKW Brunsbüttel auf dem Weg nach Frankreich. Foto: Dirk Seifert
Rollen demnächst Castorbehälter aus Frankreich und England zum AKW Brunsbüttel? Foto: Dirk Seifert

Toller Plan: Damit der große Deal in der Endlagersuche zwischen den Parteioberen aus CDU, CSU, FDP, Grünen und SPD voran kommt, soll nun der in Frankreich und England lagernde hochradioaktive Atommüll aus der Wiederaufarbeitung nicht mehr ins oberirdische Zwischenlager nach Gorleben transportiert werden. Doch wohin dann damit? Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck hat das stillgelegte Vattenfall-AKW Brunsbüttel ins Spiel gebracht. „Riskantes Spiel: Endlager-Deal braucht Zustimmung durch Atomkonzerne“ weiterlesen

Plutoniumfabriken in Sellafield wegen Winter geschlossen

MOX-Fertigung in Sellafield, FOTO PA - Sellafield
Enormes Risiko: Plutonium aus Sellafield. Foto: Betreiber

Wegen des massiven Wintereinbruchs sind die Plutonium-Fabriken im englischen Sellafield vorübergehend geschlossen worden. Das teilen Medien mit. Spiegel online schreibt: „Wegen Sturmböen und Schnee ist am Freitag der Betrieb der Atomanlage Sellafield im Nordwesten Englands vorübergehend ausgesetzt worden, teilte die Betreiberfirma Sellafield Ltd mit. „Angesichts der derzeitigen und vorhergesagten ungünstigen Wetterbedingungen in und um die Anlage Sellafield“ sei diese „als Vorsichtsmaßnahme sicher in einen kontrollierten Abschaltungszustand versetzt worden“, hieß es.“ „Plutoniumfabriken in Sellafield wegen Winter geschlossen“ weiterlesen

Atomkraftgegner kritisieren Stresstest: „Entsorgungskommission blendet tatsächliche Gefahren aus“

robinwood_uranfabrig_gronauInitiativen aus dem Münsterland haben heute den von der Entsorgungskommission durchgeführten Stresstest (PDF) der Bundesregierung über Atommüll-Zwischenlager und Uranversorgungsanlagen kritisiert. Besonderes Augenmerk haben die Initiativen dabei rund um die Uranfabrik in Gronau gerichtet. „Atomkraftgegner kritisieren Stresstest: „Entsorgungskommission blendet tatsächliche Gefahren aus““ weiterlesen

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